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Jan
22

Der Kaerntenwein-Speck in aller Munde..

Weinspeck

„Kärntenwein-Speck“ in aller Munde..

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Eine Gaumenfreude vom Feinsten ist durch überregionale Kooperation entstanden. Der „Kärntenwei-Speck“ gibt davon in beeindruckender Manier Zeugnis. Die Symbiose aus „Lavanttaler Wein“ und „Gailtaler Speck“ ist ein Zungenschnalzer ersten Ranges und bringt den Gaumen zum Singen. Hans Steinwender, seines Zeichens Hausherr vom Biedermeierschlössl „Lerchenhof“ zieht gemeinsam mit seiner Gattin Gerhild, in Untermöschach bei Hermagor, gleich auf mehreren Erfolgsebenen die Hebel. Erstens im Hotel eines sehenswerten Hauses mit Seele, zweitens als „Kärntner Genusswirt“ drittens ist er auch Mitglied in der illustren Gastro-Runde der „Kärntner Spargelwirte“ und viertens ist er auch als Landwirt im Stall mit viel Herz bei der Sache.  Er produziert, naturnah, köstlichen „Gailtaler Speck“ und tüftelte gemeinsam mit dem Fleischermeister Hans-Georg Fercher an der Möglichkeit, dieses edle Produkt noch zu verfeinern und vielfältiger zu gestalten. Der „Heuspeck“ war eine Folge davon. Nun ging man daran sich mit einem „Weinspeck“ zu beschäftigen.Weinspeck Nach zahlreichen Versuchen, welche sich über einige Jahre erstreckten, denn laut Steinwender braucht jedes gute Produkt „Zeit, um im wahrsten Sinn des Wortes zu reifen, begann er mit Wein anderer Herkunft. Über Empfehlung von Diplom-Sommeliere Ingrid Bachler, vom gleichnamigen Top-Lokal in Treibach/Althofen, brachte sie den Lavanttaler Winzer Erwin Gartner ins  Spiel. Dieser suchte nach den passenden Aromen in seinen Kreszenzen und fand seine Cuvee „Hiatabua“ als ideal für diesen Zweck. Diese Cuvee besteht aus Grünem Veltliner und Müller Thurgau. Laut Gartner  erfüllt der Grüne Veltliner mit seiner Pfeffrigkeit und der Müller-Thurgau durch sein abgerundetes Aroma, die Voraussetzungen für dieses edle Produkt ideal. Der Erfolg  der ganzen Bemühungen ist der einstweilen so benannte „Kärntenwein-Speck“, der sogar in der Gourmetregion von Limburg in Holland, schon manchen auf der Zunge zergangen ist. Der Speck selbst, ein waschechter Gailtaler, unterscheidet sich in seiner Herstellung vom Traditionellen nur dadurch, dass in der Sur, wo er je nach Stärke des Stückes – in der Faustregel pro Zentimeter eine Woche, das beigegebene Wasser, durch den Wein aus dem Lavanttal ersetzt wird. Dann wird luftgetrocknet. Am bestens schmeckt er als „Einjähriger“, denn da bringt er die Sämigkeit, welche man vom Prosciutto her gewohnt ist, ideal mit. Erhältlich ist diese Spezialität, ein Muss für jeden Liebhaber heimischer Spitzenprodukte, im Hofladen beim Steinwender in Hermagor, oder bei der Familie Gartner in St. Andrä. Nähere Informationen gibt es unter www.lerchenhof.at und unter www.weinbaugartner.at

Und hier zwei koestliche Videos: Kaerntenwein-Speck I Kaerntenwein-Speck II

 

 

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