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Mai
30

Die ersten Erdbeeren sind schon da

Die ersten Erdbeeren sind da

Text, Foto und Video: Josef Emhofer

Hochsaison herrscht bald für die Liebhaber dieser roten Vitaminbomben. Am Spargelhof-Sternath in St. Stefan kann man sich bereits an den ersten roten „Früchtchen“, welche gepflückt angeboten werden, delektieren.

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Die naturbelassenen Erdbeeren sind im Ab-Hof-Verkauf, täglich von 7 – 19 Uhr erhältlich. TIPP: Es ist ratsam möglichst früh zum „Sternath“ zu kommen, da das Angebot noch nicht so reichhaltig ist. König Spargel „regiert“ ebenfalls noch in den Farben „Grün, weiß und violett“ bis Anfang Juni.

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Anna Sternath verriet uns ein herrliches Rezept mit Spargel, Erdbeeren und Lachs:

Lachsfilet auf Spargel-Erdbeergemüse

Zutaten:

4 Lachsfilets a 170 g, 100 g Erdbeeren, 200 g Spargel, 1 – 2 EL Dill, 2 EL Butter, 1 – 2 EL Zucker, Salz, Pfeffer

Für die Panade:

2 EL Butter, 1 Knoblauchzehe, 3 EL Parmesan, 2 EL SemmelbröselIMG_2469

Zubereitung:

Die Lachsfilets waschen, trockentupfen und leicht salzen. Die Butter erwärmen. Die Knoblauchzehe fein schneiden, mit dem geriebenen Parmesan, sowie den Semmelbröseln zur Butter geben und vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Panade gleichmäßig auf die Lachsfilets streichen und 8 bis 10 Minuten überbacken. Die Erdbeeren waschen, Strunk entfernen und halbieren. Den Spargel in feine Streifen schneiden und den Dill hacken. Alles in Butter anbraten, mit Zucker bestreuen und karamellisiern lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Lachsfilets mit dem Spargel-Erdbeergemüse servieren.

 

 

Mai
10

Hohe Auszeichnung für edle Produkte bei den Mostbarkeiten

  1. Mostbarkeiten in „aller Munde…“

Text und Fotos: Josef Emhofer

Auch die 23. Mostbarkeiten im Zogglhof in St. Paul im Lavanttal erwiesen sich wieder einmal mehr als Anlaufpunkt für Liebhaber des Obstes, welches in mannifaltiger verarbeiteter Form stolz präsentiert, prämiert und auch verkostet wurde.emhofermostbarkeiten111 - Kopie Mostbarkeitenobmann Hans Köstinger konnte hiezu auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Allen voran Landeshauptmann Peter Kaiser, die Abgeordneten Isabella Theuermann und Harald Trettenbrein, Landtagspräsident Rudolf Schober, Kammeramtsdirektor Johann Mikl, Raiffeisenvorstandsdirektor Georg Messner, Abt Heinrich Ferenzcy und Bgm. Johann Primus, willkommen heißen.emhofermostbarkeiten124 Köstinger unterstrich auch die gute Akzeptanz der „Internationalen Streuobsttage“, welche das Streuobst als ökologischen Beitrag zur Nachhaltigkeit, die Möglichkeit daraus zur regionalen Wertschöpfung und den gesundheitlichen Aspekt, sowie das Thema „Bienen“ mit nahmhaften Experten behandelte. In den Grußworten der Ehrengäste  stand der Dank für das engagierte Wirken der Mostbarkeiten im Zentrum des Geschehens. Neu als Partner konnte auch der Maschinenring Kärnten, vertreten durch seinen Landesgeschäftsführer Hannes Graf, begrüßt werden.emhofermostbarkeiten120 - Kopie Als  erfreulichsten Punkt in der steten Vereinsentwicklung der Mostbarkeiten wurde auch das erfolgreiche Teilnehmen der Landw. Fachschulen Althofen,  Buchhof und emhofermostbarkeiten120aSt. Andrä angesehen.  Die 23.Alpen-Adria-Verkostung hatte 1300 Produkte zu beurteilen, welche von 292 Betrieben aus Österreich, Deutschland, Slowenien und Italien eingereicht wurden. In der Königsdisziplin den emhofermostbarkeiten121d„Alpe-Adria-Siegern“ hatte diesmal die Steiermark mit sechs Klassensiegern, die Nase vorne.OJ8L9594 - Kopie Bei den Nationensiegern dominierte Italien. emhofermostbarkeiten113 - KopieDie Verleihung wurde von einem Bläserquartett der Alt-Lavanttaler Trachtenkapelle mit Kapellmeister Adolf Streit sehr ansprechend gestaltet. Beim anschließenden Messebummel im Zogglhof konnte man sich an allerlei Köstlichkeiten aus der Region, aber auch aus dem benachbarten Ausland erfreuen.

Am meisten abgeräumt haben:

Günter Tappeiner aus Laas bei Bozen (25 Medaillen), Franz Farmer-Rabensteiner aus Bad Gams (25 Medaillen) , Martin Mauracher aus Eppan (19 Medaillen), Walter Skant aus St. Stefan (19 Medaillen), Martina Köstinger aus St. Paul (18 Medaillen), Berthold Radl vom Raiffeisen-Lagerhaus-Lavanttal  legte die Latte mit (18 Medaillen davon waren 11 aus Gold und 7 aus Silber) ziemlich hoch. Ebenfalls 18 Medaillen erreichte Günter Sorger aus Lavamünd. 15 Medaillen gab es für Christoph Kopp aus St. Georgen, Martin und Kerstin Tschreppitsch aus Ettendorf und die Weber-Rull GESBR aus Ludmannsdorf.  Beachtliche 13 Medaillen gab es für die Produkte von Martina Lippitz aus St. Paul und die „Jungen Mostbarkeiten“. 12 Medaillen  gab es für die Familie Grün aus St. Paul, sowie 10 Medaillen für die Herbert und Andrea Müller aus Bad St. Leonhard und die Familie Schaller aus St. Paul.

Alles Ergebnisse sind auf www.mostbarkeiten.at nachzulesen.

Und hier noch zwei Videos:

Apr
23

Kulinarik-Star Lisa Wieland kreiert veganes Spargel-Sushi

Lisa Wieland serviert ein veganes „Spargel-Sushi“

Text, Foto und Video: Josef Emhofer

Bereits im vorigen Jahr war Lisa Wieland, ein kulinarischer Shooting-Star vom Feinsten und zugleich auch ein Aushängeschild von Kärnten für diese Zunft, auf Besuch im Lavanttal, wo sie eine Genussreise unternahm und dabei auch bei Sternath-Spargel in St. Stefan vorbeischaute. emhoferlisawieland119Heuer besuchte sie Anna Sternath mit frischem  Spargel im Gepäck in ihrem heimatlichen Domizil in Hüttenberg, wo Lisa ihre kulinarische Kreativität und ihr besonderes Händchen für exzellente Dekoration markant unter Beweis stellte und der KLEINEN eine absolut trendige Speise kredenzte.emhoferlisawielandundmartinalippitz Vor ihrem Gastspiel bei Mike Diwald in der Radio-Kärnten-Morgenshow, ging sich noch ein Besuch im Lavanttal aus. Das Interesse galt diesmal dem Betrieb von Martina Lippitz im Granitztal bei St. Paul, wo gleich zwei Kulturen, nämlich Obst- und Weinbau, für herrliche Kreszenzen sorgen.

Freundlicherweise stellte sie uns auch ihr Rezept zur Verfügung.

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220 g Rundkornreis (Sushireis), 300 g Wasser, ca. 50 g Reisessig, 1 TL Zucker, etwas Salz, sowie Wasabi Paste für die Sauce, Juzu Kosho für die Rolle, Nori Blätter und Anna’s Spargel gekocht.

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Der Reis wird gut mit kaltem Wasser gewaschen und dann in einen Topf gegeben, wo man ihn ca. 20 Minuten einweichen lässt. Danach wird auf höchste Hitze eingeschalten (mit Deckel) und man lässt alles aufkochen. Nach dem Ausschalten soll der Reis rasten, Salz und Zucker kommen darüber, worauf man alles einziehen lässt. Daraufhin gibt man den Reis in eine große Schüssel und rührt in mit Essig gemeinsam „kalt“. TIPP: Der Reis sollte direkt verarbeitet werden.

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Das Nori-Blatt in der Hälfte durchschneiden und die glänzende Seite nach unten legen. Eine dünne Schicht Reis wird darauf ausgebreitet, etwas Juzu Kosho kommt dazu und mit Anna’s Spargel fest einrollen. Dann wird aufgeschnitten. Für den Wasabi-Dip einfach Wasabi mit Wasser anrühren, für nicht Veganer schmeckt es auch gut, wenn man Mayonaise verwendet.

Und hier noch zwei köstliche Videos:

 

Apr
08

Frühlingsköstlichkeit aus dem Aldershoff

„Frühlingszeit ist Bärlauchzeit“

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Dies dachte sich Christian Brandner, seines Zeichens seit drei engagierter und kulinarisch-kreativer Küchenchef im „Aldershoff“ in Wolfsberg, wo der 26jährige Kochlöffelschwinger auf frische und selbstgemachte Gerichte setzt. Für die KLEINE präsentierte er ein köstliches Lachsfilet mit Bärlauch, Parmesanrisotto und frischem Gemüse.emhoferkoestlicheslavanttalbrandnerB

Für das Pesto werden Bärlauch mit Tafelöl, Pinienkernen, Knoblauch, Parmesan und Salz einfach aufgemixt.

Zutaten

800 Gramm Lachsfilet, 200 Gramm Risottoreis, 100 ml Weißwein, Butter, Gemüsesuppe, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Parmesan, sowie ein Zucchini, eine gelbe Paprika und eine Karotte.

Das Lachsfilet wird in vier Stücke geschnitten, mit Salz und Pfeffer gewürzt und auf beiden Seiten angebraten. Dann wird es mit Pesto bestrichen, in eine Alufolie gewickelt und bei 120 Grad, lässt man den Fisch im Ofen durchziehen.

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Daraufhin wird Reis mit Olivenöl und Salz im Topf glasig angeschwitzt und mit Weißwein abgelöscht. Man gießt mit der Suppe immer wieder auf, bis der Reis gar ist.

Karotten, Zucchini und Paprika werden in gleich große Stücke geschnitten. Die Karotten werden gekocht. Zucchini und Paprika werden in Olivenöl angebraten, dann kommen die Karotten dazu.

Zum fertigen Reis Butter und Parmesan dazugeben. Sollte er zu dick werden, kann man noch mit etwas Suppe aufgießen.

Und hier noch ein köstliches Video:

Mrz
05

Dreimal Schwein vom Feinsten

Auf das „Mangaliza-Schwein“ gekommen..

Text und Fotos: Josef Emhofer

Seit mehr als 9000 Jahren begleitet das Hausschwein den Menschen. Zahlreiche Redewendungen und Sprichwörter geben davon Zeugnis, ebenso ist das Schweinefleisch und Speck aus der tradtionellen Küche in unseren Breiten, nicht wegzudenken. Obwohl sich die Schweinehaltung in den letzten Jahrzehnten, mit allen Vor- und Nachteilen grundlegend verändert hat, wächst in neuerer Zeit das Interesse des Konsumenten an Produkten aus artgerechter Tierhaltung.

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Das „Mangaliza-Schwein“ ist laut ARCHE Austria (Verein zur Erhaltung seltener Nutztzierrassen) nicht nur ein Wollschwein mit besonderer Fettzusammensetzung, sondern auch ein robustes Weideschwein, dessen weiches und kompaktes, nicht faserndes Fleisch, geschmacklich alle Stückeln spielt. Vom köstlichen Speck, ganz zu schweigen.

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Das „Mangaliza“ nährte als führendes Fettschwein die Bevölkerung der Monarchie und wurde ab der 50er Jahre von Schweinreassen magerer Fleischqualität verdrängt und war später nur mehr in National- und Tierparks vertreten. Ender der 80er Jahre starteten erste Erhaltungsmaßnahmen. Derzeit werden in Österreich auf ca. 80 Betrieben etwa 125 Zuchtsauen und 50 Zuchteber gehalten. Die Rasse wird im ÖPUL des Agrarumweltprogrammes als „hoch gefährdet“ geführt.

In Kärnten beschäftigen sich laut ARCHE Austria sechs Zuchtbetriebe mit dem Mangaliza-Schwein, im Lavanttal hat sich Christoph Thonhauser vlg. Pucher in St. Andrä der Zucht und dem Erhalt des schwalbenbäuchigen Mangaliza-Schweins angenommen. emhoferferkelmangalizaschwalbebaeuchigbetriebthonhauserD„Nur in Reinzucht zeigen die Mangaliza-Schweine eine ausgezeichnete Fleisch- und Fettqualität hinsichtlich des optimalen Verhältnisses von gesättigten zu ungesättigten Fettsäuren“, so Thonhauser, der extensive Feuchtwiesen auf seinem Hof durch die Freilandhaltung der Wollschweine ideal verwerten kann. Seine reinrassigen Zucht- und Masttiere sind österreichweit gefragt. (Infos unter 0699/10788277).emhofermangalizaschweinrotBbetriebwinkler Mit der Zucht des  „Roten“ Mangaliza-Schweines  befasst sich Wolfgang Winkler aus Wolfsberg, Umriegelweg 14. emhofermangalizaschweinrotbetriebwinklerDie Ferkel werden zur Mast oder zur Weiterzucht verkauft. (Infos unter 0664 75009106).  emhoferspeckvommangalizaschweinmitantonundelisbethgrassler Der einzige Selbstvermarkter von Mangaliza-Schwein-Spezialitäten ist Anton Grassler vom Oberleidenberg bei St. Margarethen. Der gelernte Tischler und Bauer im Nebenerwerb ist ein großer Tierliebhaber, was die Vielfalt an Tieren auf seinem Hof, auf 780 m Seehöhe,  bezeugt.emhofermangalizaschwalbenbaechigbetriebantongrasslerA „Ich kam durch Zufall auf das „Mangaliza“ da ich eine gesamte Herde mit neun Stück kaufte und auf meinen Hof holte. Sie zeichnen sich durch problemlose Haltung aus und werden nur mit hofeigenen Produkten gefüttert.emhofermangalizaspeckvombetriebantongrasslerA“ Man kann sich von der Qualität dieser Produkte, der Betrieb führt übrigens das Gütesiegel „Gutes vom Bauernhof“ im Ab-Hof-Verkauf (Auskünfte unter 0664/4822020) oder im „Haus der Region“ in Wolfsberg überzeugen.

Ein Video mit Fotos gibt es hier:

Feb
12

Die Apfelschenke Pauliwirt serviert einen Apfelknödel vom Feinsten

Der „Apfelknödel“ von der Apfelschenke „Pauliwirt“ aus St. Georgen im Lavanttal

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Es hat sich unter den Liebhabern der Lavanttaler Jausenkultur, welche auch anderen kulinarischen Köstlichkeiten nicht abgeneigt sind, herumgesprochen, dass die „Apfelschenke Pauliwirt“ mitten in St. Georgen, dafür wahrlich eine gute Adresse ist. Diesmal heißt die Devise: „Wenn die Mutter mit der Tochter…“ gemeinsam für das Wohlergehen der Gäste sorgt, kann eigentlich nichts schiefgehen. Und wie wahr… Susanne und Johann Riedl bieten Köstliches aus Küche und Keller, wobei auch neben der traditionell guten Jause, auch die hauseigene Pizza und die köstlichen „Ripperl..“, welche einmal monatlich, dafür aber mit allem Drum und Dran angeboten wird, ein wahrer Zungenschnalzer ist. Für die KLEINE ließen sich die beiden Damen bei der Zubereitung der Apfelknödel, welche sich sowohl als Hauptspeise, aber auch als köstliches Dessert eignene, über die Schulter schauen… emhoferkoestlicheslavanttalpauliwirtB

Apfelknödel in Mostsauce

Zutaten Knödel – 500 g geschälte Äpfel, kleinwürfelig geschnitten, 100 g Brösel, 100 g Butter, 70 g geriebene Nüsse, 1 EL Nelkenpulver, 60 g Rosinen (nach Belieben), 3 Msp Zimt, 90 g ZuckeremhoferkoestlicheslavanttalpauliwirtE

Zubereitung – Die Äpfel werden in Butter weichgedünstet, Nüsse und Brösel in einer Pfanne angeröstet, worauf man die Apfelmasse etwas abkühlen lässt. Alle anderen Zutaten kommen zur Apfelmasse dazu und werden durchgerührt. Daraufhin werden kleine Knödel geformt, welche mit Ei, Mehl und Bröseln paniert werden.

Zutaten Mostsauce – 2 Eier, 4 Gewürznelken, 20 g Maizena, 600 ml Most, 1 Zimtrinde, 150 g Zucker

Zubereitung – 2/2 Most mit Zucker, Zimtrinde und Gewürznelken aufkochen, den restlichen Most mit den Eiern und Maizena verrühren und in aufgekochten, aber nicht mehr kochendem Most einrühren, bis sich die Sauce bindet.

Daraufhin werden die panierten Knödel in heißem Öl gebacken und mit warmer Mostsauce angerichtet.

Und hier das Video vom Apfelknödel:

Feb
10

Der „Bärmut“ eine neue Köstlichkeit aus dem Lavanttal

„Bärmut“ – Ein köstlicher Aperitiv aus dem Lavanttal

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Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

 

Der „Bärmut“ wurde im Rahmen einer, wahrlich köstlichen Degustation, von Josef „Seppi“ Trippolt und seiner charmanten Gattin Silvia Trippolt-Maderbacher, im „Haus der Region“ in Wolfsberg, vorgestellt.emhoferbaermut116 Die jungen, sympathischen Wirtsleute vom renommierten Haubenlokal „Zum Bären“ in Bad St. Leonhard, präsentierten eine köstliche Kreszenz aus Wermutkraut, Zitronen- und Orangenschalen, sowie einer raffinierten Gewürzmischung, alles angesetzt in trockenem Weißwein, welche wahrlich zu einer Geschmacksoffenbarung geworden ist. emhoferbaermut115Unter der Devise „Bärmut – Wermut – Sehr gut“ schien das „Haus der Region“ fast aus allen Nähten zu platzen, wo man dem neuen Edelgetränk gerne seine Aufwartung machte. Natürlich aromatisch, leicht und erfrischend, sowie würzig und fruchtig – so präsentiert sich der „Bärmut“, der Namen stammt aus einer gelungenen Symbiose des „Bären“ und des „Wermut“, was liegt näher als einen „Bärmut“ daraus zu machen. Dazu Silvia Trippolt-Maderbacher: „Das Wermutkraut wächst bei uns wild und hat vor allem im Oberen Lavanttal eine lange Tradition. Sie wurde jahrzehntelang vergessen und spannend ist, dass mir immer mehr Lavanttaler erzählten, dass ihre Großmütter Wermutwein gemacht hätten – Ach ja, das Bauwehkraut – sagten viele. emhoferbaermut117

Produziert wird im eigenen Hause. Jede Zitrone und Orange wird von den beiden handgeschält, wobei auch jedes Gewürz und jedes Bröserl an Wermutkraut fein abgestimmt wird, jede Flasche wird selbst, in der eigenen kleinen, aber feinen Manufaktur in Bad St. Leonhard, abgefüllt und ettiketiert.

Der Bärmut schmeckt fruchtig-frisch nach Wein, mit einer deutlichen Wermut-Aromatik, angenehmer Zitrusnote und zurückhaltender Süße. emhoferbaermut114

Pur auf Eis mit Zitronen oder Orangenscheiben, oder perfekt als Spritzgetränk mit dem „Lavazante“ vom Hans Gritsch, vlg. Lenzbauer, oder als Cocktail mit dem Lavanttaler Gin von Edelbrand Sommelier Herbert Müller. emhoferbaermut121

Mit dabei waren auch BH Georg Fejan, der Chef der Lavanttaler Beschäftigungsinitiative Roland Bachmann mit Projektleiterin Regina Ragger und Verkaufsleitern Hildegard Kainz, der Obmann der Wolfsberger Werbegemeinschaft Karl Pacher, die Unternehmerinnen Gertraud Waschier und Ruth Schüssler, sowie Fotografin Ramona Steiner und LFS-Direktorin Elfriede Grössing. Sehr schön besungen hat den „Bärmut“ der MGV Wolfsberg, unter der Leitung von Alfred Rothleitner.

Und jetzt das dazupassende Video:

 

Dez
29

Eine Kalenderköstlichkeit aus dem Restaurant Anfora

Kulinarische Impressionen im Jahreslauf aus dem „Anfora“emhoferanfora1111

Der kulinarische Kalender von Bernhard „Bernie“ Jandl ist wieder da. Das Langzeitprojekt des St. Andräer Kochlöffelschwingers befindet sich heuer in seiner zweiten Auflage und erfreut sich bereits wieder starker Beliebtheit. emhoferanforaKalenderDDie Stammgäste des Hauses bekommen ihn als Geschenk überreicht und jene, die es noch werden wollen, können den „KK“, den Kulinarischen Kalender, gegen eine Spende für „Kärntner in Not“ – die Spendenbox befindet sich an der Theke im Anfora – mit nach Hause nehmen. Die kulinarische Breite ist gemäß der Saisonen sehr breit gestreut und bietet für jeden etwas. Das Besonderes daran ist die Tatsache, dass der „Bernie“ auch die dazugehörigen Rezepte, sie befinden sich auf der Rückseite des jeweiligen Kalendermonats, bereitwillig zur Verfügung gestellt hat.emhoferanfora2017D Die „appetitanregenden“ Fotos steuerte der St. Andräer Fotograf Josef „Bepo“ Emhofer bei.

Und hier noch ein Kalendervideo:

Dez
01

Ei, ei, ei – Ein köstliches Bio-Freiland-Ei

Martin Maier: Filmproduzent mit Herz für „Bio-Freiland-Eier“

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Martin Maier aus Jakling ist in der österreichischen Filmszene kein Unbekannter, sondern punktete bereits mehrmals mit tollen Produktionen in Sachen Image- und Werbefilm, sowie auch in der Bereichen Spiel- und Dokumentarfilm, mit dem firmenmäßigen Sitz in Wien. Nachdem er von seinem Vater, den Hof „vlg. Krainer“ übernommen hatte, tüftelten er und seine Frau Petra, die bisher als Kindergartenpädagogin gearbeitet hatte, wie man den stillgelegten Betrieb wieder beleben kann.emhoferkrainer111 „Wir haben zuerst nur ein paar Hühner für den Eigenbedarf gehalten, damit gute Erfahrungen gemacht und die große Nachfrage nach ,Bio-Eiern’ gesehen.“ Nachdem man sich entschlossen hatte, dies nun auf eine professionelle Schiene zu legen, scharren derzeit 600 gut gelaunte Legehennen, und legen ihre Eier, welche nicht nur an einen Großabnehmer gehen, sondern auch „Ab-Hof“ in der Bio-Eier-Hütte in Jakling 15 gekauft werden können, die rund um die Uhr geöffnet hat. Die Lage kostet mit 30 Stück 10 Euro. Es gibt die Eier auch im Einzelnen, oder in verschiedenen Verpackungsgrößen. emhoferkrainer113Die „Bio-Eier-Hütte“ bietet auch noch andere hausgemachte Köstlichkeiten, speziell am Bio-Eier-Likör, welcher eindeutig Petras Handschrift trägt, werden Genießer nicht vorbeikommen. Likör & Co sind auch in weihnachtlicher Geschenksverpackung erhältlich, und Bestellungen unter 0650 3642922 herzlich willkommen. Wenn die Vogelgrippe für unsere Breiten gefährlich wird, bekommen die Hühner im großen und hellen Stall vorübergehenden „Hausarrest“. Mit Raubvögeln hatte man bisher keine Probleme. Die Hühner der Rasse „Braune Lohmann“ werden mit einer vollwertigen Mischung aus Bio-Mais, -Getreide und –Soja gefüttert.

Und hier noch ein „gackerndes“ Video:

 

Nov
19

Köstliches von der Bohne

emhoferkorner113Seltene „süße“ Köstlichkeit aus Villach

Markus Korner ist ein wahrer Meister im Kreieren von süßen Köstlichkeiten. Nicht nur Wohlgeschmack, auch Dekoratives ziert seine Kreationen, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch großartig schmecken. Nachdem er seine Lehre beim Korbelius in Klagenfurt absolvierte, zog es ihn gleich zu Adressen mit großen Namen, was für ihn sehr lehrreiche Jahre waren, wovon seine Produkte markant Zeugnis geben. So war er beim Meindl am Graben, oder bei Toni Mörwald und Roland Huber. Heuer beschloss er sich mit der Konditorei Appe & Korner in Villach selbsttändig zu machen. Nach ersten Kontakten mit „Einfach köstlich“ beim Apfelfest in St. Georgen, wo er (sehr publikumswirksam übrigens) demonstrierte wie man einen „Apfelstrudel“ macht, folgte ein Besuch in seiner kleinen, aber feinen süßen Manufaktur in Villach, in der Italienerstraße 22c, wo er mit seiner Tarte eine wahre Meisterleistung hinlegte. Allein schon durch den außerordentlichen Geruch und Geschmack der Tonka-Bohne, welche man auch durch Zimt ersetzen kann, katapultierte er sich an vorderste Front im vorweihnachtlichen Himmel für Naschkatzen. emhoferkorner112

Gefrorene Kaffee-Tonkabohnen Tarte mit Marzipan

Zutaten für zwei Tartes

Boden: 500 g Rohmarzipan, 300 g fein gesiebten Staubzuckers. Die Zutaten werden mit einer Rührmaschine oder per Hand ungefährt fünf Minuten glatt geknetet.

Parfaitmasse: 25 g Kaffeebohnen gemahlen, 2 Stück Tonka-Bohnen gemahlen (es kann aber auch Zimt verwendet werden), 350 g Obers

200 g Dotter, 150 g Zucker, 60 g Wasser

150 g Mascarpone

Obers wird kurz aufgekocht, dann kommen die gemahlenen Bohnen dazu. Daraufhin wird der Topf mit einer Frischhaltefolie bedeckt und man lässt das Ganze 40 Minuten ziehen, wodurch das Obers Geschmack annimmt. Anschließend wird alles durch ein feines Sieb geschüttet und kalt gestellt.

Dann wird Marzipan ca. 3 mm dick ausgerollt und in die Tarteform gelegt.

In einer Rührmaschine werden die Dotter schaumig gerührt. In der Zwischenzeit lässt man den Zucker mit Wasser stark aufkochen, bis er feste Blasen wirft (ca. 110 Grad). Dann wird der gekochte Zucker langsam in die Dottermasse geschüttet und unter ständigem Rühren fünf Minuten lang aufgeschlagen. Dann wird der Mascarpone mit dem Kaffee-Tonkabohnen-Obers vermengt und halbsteif aufgeschlagen. Die Zutaten müssen kalt sein. Mit einem Schneebesen die zwei Massen kurz miteinander vermischen und in die Tarteform geben, worauf man sie vier Stunden einfriert. In gefrorenem Zustand kann man sie aus der Tarteform nehmen, mit Früchten garnieren und am besten fünf Minuten heraußen stehen lassen, aufschneiden und genießen..

Und hier noch zwei köstliche Videos:

 

 

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