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Aug
04

Kulinarische Höhenflüge in Wolfsberg

„Kulinarische Höhenflüge in Wolfsberg“

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Verantwortlich dafür ist Christian Kainz, der dem „Schlosshotel“ in Velden schon zwei Hauben bescherte und jetzt mit seiner Lebensgefährtin Sandra Fellner das neue Restaurant „Kainz“ im ehemaligen „Landrichter“ am Getreidemarkt, mitten in der Innenstadt von Wolfsberg, führt. Seine Kulinarik geht in eine leicht mediterrane Richtung, aber auch „Herzhaftes“ lacht von der Karte.

Christian Kainz

Christian Kainz

Für das „Köstliche Lavanttal“ ließ er sich bei einem köstlichen Lammrücken mit Cous Cous, Curry und Gewürzjoghurt, über die Schulter schauen. Alles in allem, eine sehr ansprechende Leistung, welche zu weiteren kulinarischen Genüssen Hoffnung gibt.

Lavanttaler Lammrücke mit Cous Cous, Curry & Gewürzjoghurt

1,5 kg Lammrücken mit Knochen, Öl, Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer, Butter

250 g Cous Cous, 100 ml Tomatensaft, 150 ml Gemüsefond, 100 g Staudensellerie4 in feinen Scheiben, 100 g Kirchtomaten (geviertelt), 100 Spitzpaprika rot (gewürfelt), 2 Limetten (Saft und Abrieb), Currypulver, Salz, Cayenne

150 gm Griechischer Joghurt, 1 Zitrone (Saft und Abrieb), Kreuzkümmel, Muskatnuss, Koriandersamen, Sternanis, Salz, Pfeffer, Minze und Koriander.

Christian Kainz

Christian Kainz

Der Lammrücken wird gewürzt und in einer heißen Pfanne mit etwas Öl rundherum scharf angebraten und danach für 10 Minuten bei 120 Grad in das vorgeheizte Backrohr (wenn möglich auf ein Gitter) gegeben. Daraufhin lässt man Butter in einer Pfanne aufschäumen und lässt das Lamm darin kurz nachbraten. Zwei Minuten rasten lassen und dann servieren.

Beim Cous Cous werden alle Zutaten, außer dem Cous Cous, vermischt und einmal aufgekocht. Dann gibt man den Cous Cous in eine Schüssel und übergießt mit der kochenden Flüssigkeit. Mit Klarischtfolie deckt man ab und mit einer Gabel rührt man alle paar Minuten durch. Nach ca. 15 Minuten ist der Cous Cous fertig.

Für das Gewürzjoghurt werden Kreuzkümmel, Koriandersamen und Sternanis kurz angeröstet und dann groß mit dem Mörser zerstoßen. Alles kommt in den Joghurt, auch Saft und Abrieb der Zitrone. Die frische Minze kommt dazu, worauf man alles über Nacht ziehen lässt. Dann wird alles durch ein feines Sieb gestrichen und kaltgestellt.

Und hier noch ein köstliches Video:

 

Aug
01

Hoher kulinarischer Besuch im Lavanttal

Hoher „Kulinarischer“ Besuch im Lavanttal

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Ein junger „Shootingstar“ in Sachen Kulinarik, Lisa Wieland (25) aus Hüttenberg, nützte ihren Heimaturlaub auch dazu, um heimischen Köstlichkeiten auf die Spur zu gehen. Die junge kulinarische Weltenbummlerin, lernte ihr Handwerk beim Hochschober auf der Turrach und arbeitete weltweit in Häusern mit großen Namen, so auch im Burj al Arab in Dubai. Im September des Vorjahres kam sie zu ihrem Idol, zu Wolfgang Puck, welcher sich mit harter Arbeit ein Imperium aufbaute. Natürlich traf sie im „Spago“ jede Menge an Prominenz. Für Stars zu kochen gehört für den sympathischen Wirbelwind, seit Jahren zur Tagesordnung, wo wie unlängst bei der Oscar-Gala. Zur Zeit ist sie Sous-Chef im CUT von Wolfgang Puck, im Mayfair Hotel in der Park Lane in London. Die Tour durch die Region genoss sie in vollen Zügen.

Lisa Wieland

Lisa Wieland

Gestartet wurde im Restaurant Anfora, bei Bernie Jandl am St. Andräer See. Hernach ging es zum Spargelhof Sternath in St. Stefan, wo sie dem Spargel wahrlich Rosen streute.

Lisa Wieland

Lisa Wieland

„Ich kann mir eine Zusammenarbeit mit Anna Sternath, die ich auch schon nach London eingeladen habe, wahrlich gut vorstellen“, so die exzellente Kochlöffelschwingerin. Zu Gast war dort auch Michael Glatz von der Greekoil-Company, welcher stolz sein neuestes Produkt ein Meersalz aus Kreta vorstellte.

Einen Blitzbesuch gab es noch im Haus der Region, welches sie als liebevoll und mit gutem Geschmack gestaltet bezeichnete,

Lisa Wieland

Lisa Wieland

wo sie mit den Bürgermeistern des Tales, Lavanttaler Wein verkostete und sich dabei den köstichen  „Riesling“ vom Weingut Gartner „Dieser Wein ist ein Hammer“, nicht entgehen Dann wurden beim „Rosen-Prinz“ die Rosenpralinen verkostet, bevor man sich das „Spargel-Parfait“

Lisa Wieland

Lisa Wieland

im Cafe-Eberhard in Wolfsberg, auf der Zunge zergehen ließ. Nach dem Besuch bei Hans Köstinger und seinen

Lisa Wieland

Lisa Wieland

„Mostbarkeiten“ im Zogglhof in St. Paul, hier lobte sie besonders den „Likör“ ging es weiter zur Griffen -. Rast, dem „Mochoritsch“ wo sie von Hannes und Anja  Jernej empfangen undbewirtet wurde. Alex Gether zeigte dabei auch die große Indoor-Grillstation. Mit dabei im Kulinarik-Tross auch ihre sympathischen Eltern Bettina und Heribert „der Schmied“ Wieland. Im Gepäck für die Rückreise nach London sind auch zahlreiche Spezialitäten aus Kärnten mit dabei, so unter anderem auch „San Giusto“ – Kaffee aus Kötschach/Mauthen.

Und hier noch Videos:

Jul
15

Istrianische Festspiele beim Mochoritsch

Vom „Kempinksi“ zum „Mochoritsch“

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

 

v.l.n.r.: Igor Stevic und Igor Delak

v.l.n.r.:
Igor Stevic und Igor Delak

Zwei Top-Köche aus Istrien, der ehemalige Küchenchef vom Kempinski in Portorož Igor Delak verstärkt ab sofort mit Igor Stević, mit welchem er dort schon zusammenarbeitete, die Küchencrew von Josef Jernej beim Mochoritsch, den ganzen Sommer über.  Sie stellen sich kulinarisch beim „Piran-Fest“ am kommenden Wochenende vor. Hiebei gibt es, neben den Schmankerln der Spitzenköche, auch Tomaž Bevčič vom „Rizibizi“ in Portorož verstärkt die Crew der Kochlöffelschwinger als Gastkoch, wie Schwarzes Risotto mit Tintenfisch oder Branzino in der Salzkruste auch einen Markt mit istrischen Spezialitäten und Live Musik, wie „Best Company“ mit Bobby Rosso.

Auch hochrangige Gäste, wie  der Bürgermeister von Piran Peter Bossman, werden  erwartet. Ein absolutes Muss für Feinschmecker aller Art ist der „Istrianische Markt“ welcher während des Piranfestes seine Pforten öffnet. Hier gibt es besondere Köstlichkeiten wieIMG_2972 Sommertrüffel, BranzinoIMG_3015 von Irena Fonda und Bio-Olivenöle von Gregor Lisjak. Aber auch renommierte Winzer wie Kozlović, Prelac, Mahnič undIMG_2988 Klenart  werden auf der „Straße der Genüsse“ ihre edlen Tröpferln anbieten.

Und hier noch zwei köstliche Videos:

Piran-Fest beim Mochoritsch in Rückersdorf, Samstag 16. Und Sonntag 17. Juli ganztägig. Der istrianische Markt ist an beiden Tagen ab 12 Uhr geöffnet. Rerservierungen unter 04237/2212. Infos auch auf www. mochoritsch.at

Jun
09

Sommerliche Kaltschale aus dem Anfora

Sommerliche Kaltschale aus dem Anfora

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Die Zeit der Erfrischungen ist angesagt. Für jene, welche es nicht so süß mögen, sind kalte Suppen, bzw. Kaltschalen das idedale, leichte Sommergericht. So eines kredenzte der KLEINEN diesmal Münevver Astan, ihres Zeichens Beiköchin im Restaurant Anfora, bei Bernhard „Bernie“ Jandl am St. Andräer See.emhofereinfachkoestlichanfora114 Frau Astan zaubert herrlich, leichte sommerliche Gerichte. Sie ist aber auch bei exzellenten Süßspeisen zuhause und aufgrund ihrer türkischen Wurzeln, ist sie auch beim Thema „Scharf“ beim Würzen sehr kreativ in der Küche tätig. Sie verriet uns ihr Rezept für die

Sommerliche Kaltschale:

1 Gurke (mittlerer Größe), kann aber auch ein Zucchini sein.

Diese werden dann in kleine Stücke geschnitten, dann kommen vier Löffel Yoghurt dazu. Eine Zehe Knoblauch wird fein hineingeschnitten, Mit Minze und Salz, man kann aber auch feingeschnittenen Dill beimengen verfeinern und zwei EL Olivenöl dazugeben. emhofereinfachkoestlich111aDann wird alles bis zur feinen Sämigkeit durchgemixt und kalt gestellt. Garniert wird mit Minze und Kapzuinerkresse. Dazu reicht man herrliches Ciabatta mit getrockneten Tomaten und Oliven, mit etwas Pesto verfeinert.

Und hier noch ein Video aus dem Anfora:

 

Mrz
24

Köstlichkeiten vom Gössnitzer aus dem Granitztal

Junge Küchechefin kocht beim Gössnitzer „groß auf..“

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Nina Larissa Gamsjäger (21) ist die neue Küchenchefin im Gasthof Gössnitzer im Granitztal.  Sie lernte ihren Beruf, welcher ihr auch ehrliche Berufung ist, in der fünfjährigen Tourismusfachschule in Warmbad Villach und steht derzeit im elterlichen Betrieb am Herd, wo sie nicht nur Bodenständiges, sondern auch bei Bestellung exklusive Spezialiäten auf die Teller des Hauses zaubert. Sie setzt dabei auf frische Produkte aus der Region. Sie sich, neben ihren Hobbies (Feuerwehr, Schifahren und Schwimmen)  aber kulinarisch noch weiterentwickeln und inspirieren lassen und ist im Ausprobieren und  Tüfteln in der Küche jetzt schon eine „Große..“ Für das „Köstliche Lavanttal“ ließ sie sich bei der Zubereitung von zwei wohlschmeckenden Gerichten über die Schulter schauen. emhoferkoestlichgoessnitzer114

Schweinsfilet im Ganzen gebraten mit Wildkräuterkruste auf Natursafterl, dazu Apfel-Kartoffel-Gratin und Speckfisolen

Zutaten (1  Person) 200 g Schweinefilet, 30 g Semmelbrösel,  Butter, Thymian, Majoran, Kresse, Knoblauch, Salz, Pfeffer, 4cl Cognac, 1/4 Liter Gemüsebrühe, 1/8 Liter Obers, Olivenöl

300 Gramm Kartoffeln, 1/2 Apfel, 30 g Camembert, 1/8 Liter Obers, Ingwerpaste, Salz und Pfeffer

150 g Fisolen, Butter, 1/4 Zwiebel, 50 g Speck, Salz und Pfeffer

Goessnitzer

Goessnitzer

Das Schweinefilet mit Salz und Pfeffer würzen und in etwas Olivenöl beidseitig scharf anbraten. In der Zwischenzeit Brösel mit Butter und den Kräutern zu einer Paste verrühren, Fleisch aus der Pfanne nehmen, die Bröselpaste ca. 5 mm dick einseitig auf das Fleisch auftragen und bei 180 Grad Celsius ins Backrohr schieben. Die Garzeit ist abhängig von der gewünschten Garstufe.

Für das Gratin schneidet man Kartoffeln, Äpfel und Camembert in dünne Scheiben und schlichtet diese abwechselnd in ein ofenfestes Gefäß. Obers mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Ingwerpaste verrühren und über die Kartoffel gießen. Bei 180 Grad im Backrohr goldbraun backen.

Die Fisolen in Salzwasser kochen und abseihen. Danach die klein geschnittene Zwiebel mit Butter in einer Pfanne schwenken, Speck dazugeben und schließlich auch die Fisolen untermengen.

Schokonudeln auf Vanille-Mandel-Halbegefrorenem mit Waldbeerenragout

Zutaten (1 Person) 30 g Schokonudeln, 2 Kugeln Vanilleieis, geriebene Mandeln, 1/8 Liter Obers, Beerenmix, Zucker

Goessnitzer

Goessnitzer

Die Schokonudeln werden in Zuckerwasser gekocht und abgeseiht. Vanilleeis mit beliebig viel geriebenen Mandeln und etwas Sahne mit dem Pürierstab vermengen.

TIPP: Geben Sie 2-3 Eiswürfel vor dem Pürieren hinzu, wenn sie es gerne erfrischender und sommerlicher haben wollen.

Der Beerenmix wird mit reichlich Zucker erhitztt, Obers als Garnitur aufgeschlagen und mit frischen Beeren garniert.

Und hier noch ein köstliches Video:

Feb
28

Der Apfelwein bat zu Tisch..

„König Apfelwein ließ bitten..“

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Es war ein Jubiläum der Sonderklasse, als die KLEINE ZEITUNG gemeinsam mit den „Mostbarkeiten“ zur 10. Apfelweinverkostung in den Gasthof Traube in St. Paul lud, wo Gisela und Richard Poppmeier nicht nur als charmante Hausherren glänzten, sondern auch kulinarisch sehr viel zum Gelingen des „köstlichen“ Events beitrugen. Im Zentrum von Sensorik und Geschmacksvielfalt stand diesmal der Apfelwein, welcher 600mal in Gläser eingeschenkt wurde, um von einer elitären Jury verkostet zu werden. 120 Gäste kosteten sich durch die Klasse des Apfelweines und stellten 70 Produkte zur Bewertung vor.

Apfelweinkost 2016

Apfelweinkost 2016

„Die Apfelweinkost ist ein wichtiger Transporteur unserer Gedanken und unserer Arbeit, sowie ein Bindeglied zur Bevölkerung“, weiß Johann Köstinger, der Obmann der „Mostbarkeiten“. KLEINE- Chefredakteurin Antonia Gössinger betonte die Bedeutung der Herstellung und Veredelung der sortenreinen Apfelweine aus der Region, während KLEINE-Geschäftsführer Walter Walzl den Apfelwein zum „Star des Tages“ erhob, was auch KLEINE-Chef vom Dienst Michael Sabath, Chefredakteurstellvertreter Adolf Winkler, sowie Marketingleiter Michael Kummer unterstrichen.

Apfelweinkost

Apfelweinkost

Der Apfelwein wurde u.a. auch von Landtagspräsident Rudolf Schober, Landwirtschaftskammerpräsident Michael Mössler und dessen Vorgänger Walfried Wutscher, sowie von den Landesräten Christian Benger und Christian Ragger, dem Vorsitzenden des Rates der Kärntner Slowenen Valentin Inzko, den Geschäftsführer des Krankenhauses Friesach und Vorsitzenden der Intiative „Zukunft Görtschitztal“ Wolfgang Müller, den Bürgermeistern Günther Albel (Villach) und Hermann Primus (St. Paul), Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch, ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard, den Direktor des Museums Lavanthaus Igor Pucker, Weltcupgröße Christian Mayer, Casinodirektor Othmar Resch, Rot-Kreuz-Einsatzleiter Georg Tazoll, Werner-Berg-Museum-Leiter Arthur Ottowitz, Genaralkonsul Milan Predan und Kärntner-Werbung Chef Christian Kresse, verkostet.

Apfelweinkost 2016

Apfelweinkost 2016

Eine Sache für sich war das Menu des Hauses Poppmeier zur Apfelweinkost! Die Verkoster delektierten sich genüsslich an Spezialitäten aus der Reihe „Köstliches Lavanttal“, wie einer Kaiserforelle vom Marzi mit grünem Kren, Brennessel-Spinatschaumsuppe aus dem Poppmeier-Gartl, Geschmortem Jungrinderbraten mit Lavandelpolenta, vom Theuermann Valti aus dem Granitztal und Kärntner Apfelnudeln aus der Norischen Nudelwerkstatt mit einem  Apfel-Kürbis-Chutney, dazu gab es auch noch einen St. Pauler Apfelweinschaum.

Die Sieger:

Lavanttaler Banane – Günther Sorger (Lavamünd) vor Karl-Heinz Hasenbichler (Maria Rojach) und Martina Köstinger (Granitztal)

Kronprinz Rudolf – Christoph Kopp (St. Georgen), vor Erwin Maier (Ettendorf) und Martin Thonhauser (St. Paul)

Bohnapfel – Werner Krassnitzer (Hörzendorf bei St. Veit) vor Walter Skant (St. Stefan) und Dominikus Spendel (St. Paul)

Boskoop – Karl Heinz Hasenbichler (Maria Rojach) vor Georg und Petra Veidl (Granitztal) und Stefan Hergge (Maria Rojach)

Jonathan – Günther Sorger (Lavamünd) vor Martina Lippitz (Granitztal) und Erwin Maier (Ettendorf)

Brunner – Martina Köstinger (Granitzal) vor Werner Krassnitzer (Hörzendorf bei St. Veit) und Christoph Kopp (St. Georgen)

Schweizer Glockenapfel – Martina Köstinger (Granitztal) vor Familie Theuermann (Granitztal), welche sich auch am dritten Platz platzieren konnte.

Goldrenette/Cox Orange/Rubinette – Familie Kainz (Rubinette) aus Eitweg, Franz Schaller (Cox Orange) aus St. Paul und Martina Lippitz (Goldrenette) Granitztal

Schmidberger/Zitronenapfel – Karl Heinz Hasenbichler (Schmidberger) aus Maria Rojach, Martin Thonhauser (Zitronenapfel) aus St. Paul und Dominkus Spendel (Schmidberger) aus St. Paul

Schweizer Orange/Pinova – Familie Kainz (Pinova) aus Eitweg, Fam. Theuermann (Schweizer Orange) aus dem Granitztal und Martina Köstinger (Schweizer Orange) aus dem Granitztal

Bellefleur/Maschanzker – Franz Schaller (Bellefleur) aus St. Paul, Günther Sorger (Maschanzker) aus Lavamünd, welcher sich auch am dritten Platz behaupten konnte.

Berner Rose/Weislinger/Braeburn/Wiltshire – Franz Schaller (Berner Rose) aus St. Paul, Christoph Kopp (Wiltshire) aus St. Georgen und Wilfried Kogler (Braeburn) aus St. Urban

Und hier noch ein köstliches Video:

 

Feb
21

Köstliches aus dem Restaurant Kristall

Köstlichkeiten aus dem „Kristall“

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Das Restaurant „Kristall“ in St. Paul steht unter der Führung von Birgit Probst und ist mit Küchenchef Othmar „Otti“ Brand ein Garant für allerlei Köstlichkeiten. Die Karte allein verrät schon ein bestes Preis-Leistungsverhältnis und wenn man noch das Credos des „Kochlöffelschwingers“ nur, soweit als möglich“, Heimisches auf die Teller des schmucken Restaurants zu bringen, garniert mit edlen Tröpferln, hört; kann man sich getrost dem Genuss des Gebotenen hingeben. Brand lernte sein Handwerk beim „Stockerwirt“ in Siegelsdorf und kochte dann, vorwiegend in heimischen Häusern.

Einfach köstich Kristall

Einfach köstich Kristall

Für die „KLEINE“ ließ er sich bei seinen „Gegrillten Scampi“ mit Ruccolarisotto und einem Rumpsteak mit Maiskruste, über die kulanrische Schulter, in der blitzsauberen Küche des Restaurants, blicken.

Gegrillte Scampi auf Ruccola-Risotto (4 Personen)

12 Stück Scampi, Salz und Pfeffer, Knoblauch, Olivenöl, Soja-Sauce, 400 Gramm Risottoreis, Ruccola, 100 g Schalotten, Weißwein, 2 Litr Gemüsefond, Parmesan und Butterflocken.

Einfach köstlich Kristall

Einfach köstlich Kristall

Die Scampi werden mariniert und das Risotto zubereitet. Hiezu lässt man die Schalotten feingewürfelt in Olivenöl anschwitzen, gibt den Reis dazu, löscht mit Weißwein ab, gießt mit dem Gemüsefond auf, würzt und lässt das Ganze unter mehrmaligem Aufgießen mit dem Fond, köcheln. Abschließend wird mit dem Parmesan und den Butterflocken, sowie dem feingeschnittenen Ruccola das Gericht vollendet.

Zum Schluss werden die marinierten Scampi mit starker Hitze in einer Pfanne gegrillt.

Rumpsteak mit Maiskruste, buntem Gemüse und gestampften Süßkartoffeln auf Portweinsauce

125 ml Milch, 20 g Butter, Kräuter, 50 g feiner Maisgrieß, 4 EL Maiskörner, 1 Dotter, 60 g Bergkäse oder Parmesan, Olivenöl, 4 Rumpsteaks a 200 g, Salz, Pfeffer, Dijonsenfs, Rosmarin

Für die Kruste wird die Milch mit der Butter und den Kräutern aufgekocht, dann wird der Grieß untergerührt, welchen man dick einkochen lässt. Nach dem Umfüllen der Masse, kommen die Maiskörner dazu, worauf man das Ganze abkühlen lässt. Danach werden noch Dotter und Käse untergemengt.

Einfach köstlich Kristall

Einfach köstlich Kristall

Die Steaks werden mariniert und beidseitig scharf angebraten, in eine Form gelegt, mit der Masse bestrichen und im Rohr goldbraun gebacken.

Der Bratenrückstand wird mit Rindsfond aufgegossen, aufgekocht und mit dem Senf, Salz und Pfeffer gewürzt, um anschließend mit Butterflocken und Rotwein vollendet zu werden.

Für das Gemüse werden Kohlsprossen und Karotten gekocht, in Butter geschwenkt und mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Abschließend werden noch die Kartoffeln geschält, würfelig geschnitten, in Salzwasser weichgekocht und mit Milch, Muskat, Butter und Salz aufgestampft. Am Schluss kann noch mit etwas Schlagobers vollendet werden.

Und hier noch ein köstliches Video aus dem KRISTALL:

 

Dez
06

Eine Kalenderköstlichkeit vom Feinsten..

Anfora Kalender

Anfora Kalender

Ein „köstlicher“ Kalender..

Text und Foto: Josef Emhofer

Ein köstlicher  Kalender zum Genießen liegt derzeit im Restaurant „Anfora“ am St. Andräer See auf. Bernhard „Bernie“ Jandl war auf der Suche nach einem originellen Weihnachtsgeschenk für seine treuen Gäste. Was lag näher als einen Kalender aufzulegen, welcher einen kleinen Teil der kulinarischen Kreativität des „Anfora-Chefs“ erahnen lässt und mit welchem sich Bernhard Jandl bei seinen Stammgästen bedanken und ihnen diesen als kleines Weihnachtspräsent zu übergeben will.  Der Kalender  betitelt sich „Kulinarische Impressionen im Jahreslauf“  und hat auf seiner jeweiligen Rückseite der 12 Monate auch das dazugehörige Rezept zum Nachkochen verfügbar. Die Fotos für diesen genussvollen Kalender steuerte der St. Andräer Fotograf Bepo Emhofer bei.

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Die Rezepte zu Papier brachte Isolde Pichler.  Für die Ausarbeitung zeichnete „Grafik-Satz-Druck- Edler“ aus St. Paul verantwortlich. Mit Fisch, Fleisch, Spargel, Artischocken und Erdbeeren ist auch das Lavanttal bestens vertreten.

Kalendersammler und Rezeptliebhaber welche den Kalender erwerben wollen, können dies für einen Spende zugunsten von  „Kärntner in Not“, die Spendenbox befindet sich auf der Theke im Restaurant Anfora, gerne tun.

Und hier ein kalendarisches Video:

 

Nov
26

Präriesteak und Baked Beans aus dem Canada

15 Jahre Canadian’s Pub in Jakling

Von der „Bar mit Snacks..“  bis zum Restaurant!

Das sehr gefällige Lokal in Jakling, direkt neben dem Bahnhof, wird seit 15 Jahren sehr erfolgreich von Peter Mayer und Louise Maria Dullnig, bei allen liebevoll „Lui..“ genannt geführt. Der Weg, den die beiden von anfang an gingen, ist von gastronomischer Ehrlichkeit geprägt und bestätigt den beiden „Genießern“ ihr kulinarisches Credo. Bis auf Montag kann man sich täglich im Cafe, nicht nur unterhalten, sondern auch Flüssiges vom Feinsten genießen.

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Ab 17 Uhr, kocht dann der Chef persönlich, am Sonntag auch zu Mittag und sonst auf Vorbestellung, charmant unterstützt von seiner Beiköchin Verena May. Stilecht servierte man, und dies nicht nur zum Jubiläum, den derzeitigen „Renner des Hauses“ , ein Prairiesteak mit Beaked Beans, einen wahren Hochgenuss, der den Gaumen zum Schwingen bringt. Im Bestreben auch für die Jugend zu sorgen, machte man sich auch mit der „Pizza“ einen Namen. Auch im Dessertbereich werden traumhafte Kreationen auf die sehr nett gedeckten Tische, des gefälligen Lokales gezaubert.

 

Prairie-Steak mit Beaked Beans

1kg abgehangenes Beiried oder 4 Steaks a 250 Gramm, Würzmischung aus Thymian, Rohrzucker, Knoblauch- und Rauchsalz, 40 ml Whisky (Bourbon), 2 Dosen Baked Beans a 400 ml, 1 TL Sambal Oelek, 1TL Majoran, 8 Scheiben Bacon (Frühstücksspeck), Steak-Pommes (frisch oder TK)

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Für die Steaks wird der Ofen (ohne Umluft) auf 70 Grad vorgeheizt. Die Steaks werden mit der Würzmischung eingerieben und 10 Minuten erwärmt. Die Grillpfanne (am besten gerippt) soll kräftig erhitzt werden. Das Olivenöl erst kurz vor dem Fleisch dazugeben. Die Steaks werden beidseitig ca. 4 Minuten angebraten, worauf darauf zu achten ist, dass man beim Umdrehen des Fleisches keine spitzen Gegenstände verwendet, damit das Fleisch nicht angestochen wird.

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Dann werden die Steaks noch einmal 5 Minuten mit Alu-Folie leicht abgedeckt, man soll sie aber nicht einwickeln! Und im Ofen ziehen lassen. Dann wird die Pfanne vom Herd genommen, man lässt sie etwas auskühlen und löscht den Bratenrückstand mit Whisky ab.

Inzwischen kann man den Speck anbraten, die Baked Beans erwärmen mit Sambal Oelek, Majoran und Salz abschmecken, dazu werden grob geschnittene Steak-Pommes frittiert.

Nach dem Anrichten werden die Steaks mit einer Whisky-Sauce übergossen.

Und hier ein köstliches Video:

 

 

Jul
23

Hopfige Köstlichkeiten aus dem Genusseck Kärntens…

„Loncium“ – Bierspezialitäten aus dem Genusseck KärntensLoncium

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer und von „Lonɔium“

Augen zu, leicht den Duft aus der Krone durch die Nase ziehen, dann einen vollmundigen Schluck aus dem Glas und genießen… Dies wäre das Credo bekennender Biergenießer im Hause der Privatbrauerei „Loncium“ in Mauten im Gailtal, welches  man mit Fug und Recht, als das Genusseck Kärntnes bezeichnen kann. Vor ein paar Jahren, genauer gesagt im Jahre 2008, halfen Alois Planner und Klaus Feistritzer den heimischen Bierologen, aber auch weit darüber hinaus, in Sachen Biergenuss auf die Sprünge.

LonciumAlois Planner, aus der Gasthofdynastie der Planners, das Gasthaus geht auf das Jahr 1703 zurück, braute gemeinsam mit Klaus Feistritzer im Jahre 2003 den ersten Sud. Heuer wurde ein neues Sudhaus in Betrieb genommen, welches wahrlich alle Stückeln spielt. Die beiden „Bierbauer“ sind ein kongeniales Duo, welches auch gerne an Rezepturen und Geschmacksnuancen, u.a. mit zwölf Malz- und zehn Hopfensorten, im Bereich der Spezialbiere, tüftelt. Geschmack und Erfolg geben dem studierten Tourismus- und Freizeitswirtschafter und dem technisch versierten Mechatroniker recht, denn nicht umsonst brachten sie doch erstmals eine der begehrten Medaillen des amerikanischen „World Beer Cups“ in heimatliche Gefilde. Der Bewerb welcher nur alle zwei Jahre stattfindet, sah heuer 1403 Brauereien mit 4754 Bieren im Teilnehmerfeld.

„Wir verwenden nur die besten Zutaten für unser Bier, wobei ein Großteil der Ingredienzien für den köstlichen Gerstensaft aus dem Gailtal, aus Österreich stammt. Da kennt man die Lieferanten, von denen man Qualität verlangt, auch wenn sie mehr kostet“, so die beiden Gambrinus-Jünger aus dem Gailtal.

„Geschmack und Erfolg geben ihren recht….“

Und hier das Video:

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