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Feb
12

Die Apfelschenke Pauliwirt serviert einen Apfelknödel vom Feinsten

Der „Apfelknödel“ von der Apfelschenke „Pauliwirt“ aus St. Georgen im Lavanttal

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Es hat sich unter den Liebhabern der Lavanttaler Jausenkultur, welche auch anderen kulinarischen Köstlichkeiten nicht abgeneigt sind, herumgesprochen, dass die „Apfelschenke Pauliwirt“ mitten in St. Georgen, dafür wahrlich eine gute Adresse ist. Diesmal heißt die Devise: „Wenn die Mutter mit der Tochter…“ gemeinsam für das Wohlergehen der Gäste sorgt, kann eigentlich nichts schiefgehen. Und wie wahr… Susanne und Johann Riedl bieten Köstliches aus Küche und Keller, wobei auch neben der traditionell guten Jause, auch die hauseigene Pizza und die köstlichen „Ripperl..“, welche einmal monatlich, dafür aber mit allem Drum und Dran angeboten wird, ein wahrer Zungenschnalzer ist. Für die KLEINE ließen sich die beiden Damen bei der Zubereitung der Apfelknödel, welche sich sowohl als Hauptspeise, aber auch als köstliches Dessert eignene, über die Schulter schauen… emhoferkoestlicheslavanttalpauliwirtB

Apfelknödel in Mostsauce

Zutaten Knödel – 500 g geschälte Äpfel, kleinwürfelig geschnitten, 100 g Brösel, 100 g Butter, 70 g geriebene Nüsse, 1 EL Nelkenpulver, 60 g Rosinen (nach Belieben), 3 Msp Zimt, 90 g ZuckeremhoferkoestlicheslavanttalpauliwirtE

Zubereitung – Die Äpfel werden in Butter weichgedünstet, Nüsse und Brösel in einer Pfanne angeröstet, worauf man die Apfelmasse etwas abkühlen lässt. Alle anderen Zutaten kommen zur Apfelmasse dazu und werden durchgerührt. Daraufhin werden kleine Knödel geformt, welche mit Ei, Mehl und Bröseln paniert werden.

Zutaten Mostsauce – 2 Eier, 4 Gewürznelken, 20 g Maizena, 600 ml Most, 1 Zimtrinde, 150 g Zucker

Zubereitung – 2/2 Most mit Zucker, Zimtrinde und Gewürznelken aufkochen, den restlichen Most mit den Eiern und Maizena verrühren und in aufgekochten, aber nicht mehr kochendem Most einrühren, bis sich die Sauce bindet.

Daraufhin werden die panierten Knödel in heißem Öl gebacken und mit warmer Mostsauce angerichtet.

Und hier das Video vom Apfelknödel:

Feb
11

Der Dinkelkrapfen von der LFS Buchhof

Der „Dinkelkrapfen“ vom Buchhof

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

An der LFS Buchhof ist man auch um einen gesunden Stellungwert der Ernährung sehr bemüht. Dies merkt man in vielen Bereichen. Auch bei den Faschingskrapfen fügte man Dinkelmehl hinzu. Die Lehrerin Barbara Hasenbichler ließ sich mit einem Schülertrio bei der Herstellung dieser Köstlichkeit über die Schulter blicken.

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Das Rezept:

Zutaten: 300 g Mehl, 300 g Dinkelmehl glatt, ¼ TL Salz, 1 Würfel Germ (42 g) 60 g Butter, ca. ¼ Liter Milch, 60 g Zucker, 1 TL Vanillezucker, 1 TL Rum, 4 Dotter und 1,5 – 2 Liter Öl zum Backen.emhofereinfachkoestlichdinkelkrapfenbuchhofC

Zubereitung: Mehl und Salz wird in eine Rührschüssel gegeben, worauf man die Germ ganz klein hineinbröckelt. Butter wird in einem Topf zerlassen, vom Herd genommen, dann werden Milch, Zucker, Vanillezucker, Rum und die Dotter eingerührt. Das lauwarme Milchgemisch wird zum Mehl geschüttet, der Teig gut abgeschlagen, bzw. abgeknetet, bis er seidig glatt ist und sich vom Gefäßrand löst, mit etwas Mehl bestreut und an einem warmen Ort zugedeckt, lässt man ihn ca. 25 Minuten gehen. emhofereinfachkoestlichdinkelkrapfenbuchhofEDann wird der Germteig ca. 2 cm. dick ausgewalken und die Krapfen werden kreisförmig ausgestochen, zugedeckt und nochmals 15 – 20 Minuten gehen gelassen. Das Backfett wird erhitzt, die Krapfen kommen zuerst mit der Oberseit hinein, worauf der Deckel der Pfanne für drei Minuten geschlossen wird. Hernach werden die Krapfen umgedreht und weitere drei bis 4 Minuten, ohne Deckel, gebacken. emhofereinfachkoestlichdinkelkrapfenbuchhofFAuf einer Küchenrolle werden sie abgetropft und je nach Belieben mit passierter Marmelade befüllt und mit Staubzucker bestreut.

Und hier noch das köstliche Video:

Feb
10

Der „Bärmut“ eine neue Köstlichkeit aus dem Lavanttal

„Bärmut“ – Ein köstlicher Aperitiv aus dem Lavanttal

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Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

 

Der „Bärmut“ wurde im Rahmen einer, wahrlich köstlichen Degustation, von Josef „Seppi“ Trippolt und seiner charmanten Gattin Silvia Trippolt-Maderbacher, im „Haus der Region“ in Wolfsberg, vorgestellt.emhoferbaermut116 Die jungen, sympathischen Wirtsleute vom renommierten Haubenlokal „Zum Bären“ in Bad St. Leonhard, präsentierten eine köstliche Kreszenz aus Wermutkraut, Zitronen- und Orangenschalen, sowie einer raffinierten Gewürzmischung, alles angesetzt in trockenem Weißwein, welche wahrlich zu einer Geschmacksoffenbarung geworden ist. emhoferbaermut115Unter der Devise „Bärmut – Wermut – Sehr gut“ schien das „Haus der Region“ fast aus allen Nähten zu platzen, wo man dem neuen Edelgetränk gerne seine Aufwartung machte. Natürlich aromatisch, leicht und erfrischend, sowie würzig und fruchtig – so präsentiert sich der „Bärmut“, der Namen stammt aus einer gelungenen Symbiose des „Bären“ und des „Wermut“, was liegt näher als einen „Bärmut“ daraus zu machen. Dazu Silvia Trippolt-Maderbacher: „Das Wermutkraut wächst bei uns wild und hat vor allem im Oberen Lavanttal eine lange Tradition. Sie wurde jahrzehntelang vergessen und spannend ist, dass mir immer mehr Lavanttaler erzählten, dass ihre Großmütter Wermutwein gemacht hätten – Ach ja, das Bauwehkraut – sagten viele. emhoferbaermut117

Produziert wird im eigenen Hause. Jede Zitrone und Orange wird von den beiden handgeschält, wobei auch jedes Gewürz und jedes Bröserl an Wermutkraut fein abgestimmt wird, jede Flasche wird selbst, in der eigenen kleinen, aber feinen Manufaktur in Bad St. Leonhard, abgefüllt und ettiketiert.

Der Bärmut schmeckt fruchtig-frisch nach Wein, mit einer deutlichen Wermut-Aromatik, angenehmer Zitrusnote und zurückhaltender Süße. emhoferbaermut114

Pur auf Eis mit Zitronen oder Orangenscheiben, oder perfekt als Spritzgetränk mit dem „Lavazante“ vom Hans Gritsch, vlg. Lenzbauer, oder als Cocktail mit dem Lavanttaler Gin von Edelbrand Sommelier Herbert Müller. emhoferbaermut121

Mit dabei waren auch BH Georg Fejan, der Chef der Lavanttaler Beschäftigungsinitiative Roland Bachmann mit Projektleiterin Regina Ragger und Verkaufsleitern Hildegard Kainz, der Obmann der Wolfsberger Werbegemeinschaft Karl Pacher, die Unternehmerinnen Gertraud Waschier und Ruth Schüssler, sowie Fotografin Ramona Steiner und LFS-Direktorin Elfriede Grössing. Sehr schön besungen hat den „Bärmut“ der MGV Wolfsberg, unter der Leitung von Alfred Rothleitner.

Und jetzt das dazupassende Video:

 

Jan
31

Krautfleisch – eine winterliche Köstlichkeit vom Mochoritsch

 

Krautfleisch – eine winterliche Köstlichkeit vom Mochoritsch

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Eine winterliche Köstlichkeit vom Feinsten, zauberte Gerald Lohner, seines Zeichens Küchenmeister, beim Mochoritsch auf der Griffen-Rast für die KLEINE auf den Teller. Der Absolvent der Tourismusschule von Gleichenberg ließ mit dieser wohlschmeckenden Köstlichkeit, keine Wünsche mehr offen und konnte in allen Belangen, voll und ganz, punkten. Erfreulicherweise ließ er sich nicht nur beim Kochen über die Schulter schauen, er stellte auch sein Rezept zur Verfügung, wobei er auch mit einer originellen und vor allem regionalen Beilage brillierte.emhofereinfachkoestlichlohner111

Krautfleisch (4 Personen)

500 Gramm Schweinsschopf, 500 Gramm frisches Kraut, 150 Gramm Zwiebel, 150 Gramm geräuchertes Bauchfleisch, 1 TL gehackter Knoblauch, 100 ml Weißwein, 100 ml Malzbier, 150 ml Rindssuppe, 150 Gramm Butter oder Butterschmalz, Salz, Pfeffer, Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Lorbeerblatt, Kümmel ganz.

Das Fleisch in zwei cm große Stücke schneiden, ebenfalls die Zwiebeln und das Kraut, worauf der Speck in erbsengroße Stücke geschnitten wird. Der geschälte und geschnittene Zwiebel wird in Butter angeröstet, dann kommt das Fleisch dazu, danach der geschnittene Speck. Das Ganze andünsten, danach mit Bier und Wein ablöschen und 20 Minuten köcheln lassen. Nachdem man auch das geschnittene Kraut zugeführt hat, mit den Gewürzen abschmecken und nach Belieben noch etwas Rindssuppe zugeben. Das Ganze nochmals 30 Minuten dünsten lassen und je nach Gefühl mit Maizena, oder einem sogenannten Mehlteigerl, emhofereinfachkoestlichlohner115abbinden.

 

Haden-Dinkel-Spatzen (4 Personen)

200 Gramm Dinkelmehl, 200 Gramm Hadenmehl, 100 Gramm Weizenmehl, 3 ganze Eier, Wasser, Salz und Pfeffer

Die Zutaten werden zu einem zähen Teig verrührt, danach in das köchelnde  Wasser mit einem Kaffeelöffel zu kleinen Spatzen geformt, worauf man alles kurz aufkochen lasst. Die Spatzen werden mit einem Siebschöpfer herausgenommen,  in Butter geschwenkt und zusammen mit dem Krautfleisch angerichtet. Und hier noch das Video:

 

 

 

 

 

Dez
29

Eine Kalenderköstlichkeit aus dem Restaurant Anfora

Kulinarische Impressionen im Jahreslauf aus dem „Anfora“emhoferanfora1111

Der kulinarische Kalender von Bernhard „Bernie“ Jandl ist wieder da. Das Langzeitprojekt des St. Andräer Kochlöffelschwingers befindet sich heuer in seiner zweiten Auflage und erfreut sich bereits wieder starker Beliebtheit. emhoferanforaKalenderDDie Stammgäste des Hauses bekommen ihn als Geschenk überreicht und jene, die es noch werden wollen, können den „KK“, den Kulinarischen Kalender, gegen eine Spende für „Kärntner in Not“ – die Spendenbox befindet sich an der Theke im Anfora – mit nach Hause nehmen. Die kulinarische Breite ist gemäß der Saisonen sehr breit gestreut und bietet für jeden etwas. Das Besonderes daran ist die Tatsache, dass der „Bernie“ auch die dazugehörigen Rezepte, sie befinden sich auf der Rückseite des jeweiligen Kalendermonats, bereitwillig zur Verfügung gestellt hat.emhoferanfora2017D Die „appetitanregenden“ Fotos steuerte der St. Andräer Fotograf Josef „Bepo“ Emhofer bei.

Und hier noch ein Kalendervideo:

Dez
01

Ei, ei, ei – Ein köstliches Bio-Freiland-Ei

Martin Maier: Filmproduzent mit Herz für „Bio-Freiland-Eier“

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Martin Maier aus Jakling ist in der österreichischen Filmszene kein Unbekannter, sondern punktete bereits mehrmals mit tollen Produktionen in Sachen Image- und Werbefilm, sowie auch in der Bereichen Spiel- und Dokumentarfilm, mit dem firmenmäßigen Sitz in Wien. Nachdem er von seinem Vater, den Hof „vlg. Krainer“ übernommen hatte, tüftelten er und seine Frau Petra, die bisher als Kindergartenpädagogin gearbeitet hatte, wie man den stillgelegten Betrieb wieder beleben kann.emhoferkrainer111 „Wir haben zuerst nur ein paar Hühner für den Eigenbedarf gehalten, damit gute Erfahrungen gemacht und die große Nachfrage nach ,Bio-Eiern’ gesehen.“ Nachdem man sich entschlossen hatte, dies nun auf eine professionelle Schiene zu legen, scharren derzeit 600 gut gelaunte Legehennen, und legen ihre Eier, welche nicht nur an einen Großabnehmer gehen, sondern auch „Ab-Hof“ in der Bio-Eier-Hütte in Jakling 15 gekauft werden können, die rund um die Uhr geöffnet hat. Die Lage kostet mit 30 Stück 10 Euro. Es gibt die Eier auch im Einzelnen, oder in verschiedenen Verpackungsgrößen. emhoferkrainer113Die „Bio-Eier-Hütte“ bietet auch noch andere hausgemachte Köstlichkeiten, speziell am Bio-Eier-Likör, welcher eindeutig Petras Handschrift trägt, werden Genießer nicht vorbeikommen. Likör & Co sind auch in weihnachtlicher Geschenksverpackung erhältlich, und Bestellungen unter 0650 3642922 herzlich willkommen. Wenn die Vogelgrippe für unsere Breiten gefährlich wird, bekommen die Hühner im großen und hellen Stall vorübergehenden „Hausarrest“. Mit Raubvögeln hatte man bisher keine Probleme. Die Hühner der Rasse „Braune Lohmann“ werden mit einer vollwertigen Mischung aus Bio-Mais, -Getreide und –Soja gefüttert.

Und hier noch ein „gackerndes“ Video:

 

Nov
19

Köstliches von der Bohne

emhoferkorner113Seltene „süße“ Köstlichkeit aus Villach

Markus Korner ist ein wahrer Meister im Kreieren von süßen Köstlichkeiten. Nicht nur Wohlgeschmack, auch Dekoratives ziert seine Kreationen, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch großartig schmecken. Nachdem er seine Lehre beim Korbelius in Klagenfurt absolvierte, zog es ihn gleich zu Adressen mit großen Namen, was für ihn sehr lehrreiche Jahre waren, wovon seine Produkte markant Zeugnis geben. So war er beim Meindl am Graben, oder bei Toni Mörwald und Roland Huber. Heuer beschloss er sich mit der Konditorei Appe & Korner in Villach selbsttändig zu machen. Nach ersten Kontakten mit „Einfach köstlich“ beim Apfelfest in St. Georgen, wo er (sehr publikumswirksam übrigens) demonstrierte wie man einen „Apfelstrudel“ macht, folgte ein Besuch in seiner kleinen, aber feinen süßen Manufaktur in Villach, in der Italienerstraße 22c, wo er mit seiner Tarte eine wahre Meisterleistung hinlegte. Allein schon durch den außerordentlichen Geruch und Geschmack der Tonka-Bohne, welche man auch durch Zimt ersetzen kann, katapultierte er sich an vorderste Front im vorweihnachtlichen Himmel für Naschkatzen. emhoferkorner112

Gefrorene Kaffee-Tonkabohnen Tarte mit Marzipan

Zutaten für zwei Tartes

Boden: 500 g Rohmarzipan, 300 g fein gesiebten Staubzuckers. Die Zutaten werden mit einer Rührmaschine oder per Hand ungefährt fünf Minuten glatt geknetet.

Parfaitmasse: 25 g Kaffeebohnen gemahlen, 2 Stück Tonka-Bohnen gemahlen (es kann aber auch Zimt verwendet werden), 350 g Obers

200 g Dotter, 150 g Zucker, 60 g Wasser

150 g Mascarpone

Obers wird kurz aufgekocht, dann kommen die gemahlenen Bohnen dazu. Daraufhin wird der Topf mit einer Frischhaltefolie bedeckt und man lässt das Ganze 40 Minuten ziehen, wodurch das Obers Geschmack annimmt. Anschließend wird alles durch ein feines Sieb geschüttet und kalt gestellt.

Dann wird Marzipan ca. 3 mm dick ausgerollt und in die Tarteform gelegt.

In einer Rührmaschine werden die Dotter schaumig gerührt. In der Zwischenzeit lässt man den Zucker mit Wasser stark aufkochen, bis er feste Blasen wirft (ca. 110 Grad). Dann wird der gekochte Zucker langsam in die Dottermasse geschüttet und unter ständigem Rühren fünf Minuten lang aufgeschlagen. Dann wird der Mascarpone mit dem Kaffee-Tonkabohnen-Obers vermengt und halbsteif aufgeschlagen. Die Zutaten müssen kalt sein. Mit einem Schneebesen die zwei Massen kurz miteinander vermischen und in die Tarteform geben, worauf man sie vier Stunden einfriert. In gefrorenem Zustand kann man sie aus der Tarteform nehmen, mit Früchten garnieren und am besten fünf Minuten heraußen stehen lassen, aufschneiden und genießen..

Und hier noch zwei köstliche Videos:

 

 

Nov
13

Köstliches aus der Sternweiss-Küche in St. Paul

Köstliches aus der „Sternweiss-Küche“

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Die „Jungen“ sind jetzt beim „Sternweiss“ in St. Paul am Werken. Genauer gesagt haben Andrea Oberhauser (33) und Robert Oberhauser-Wagner (38) seit dem Sommer das Sagen beim „Sternweiss“. Die gelernte Konditorin und der gelernte Bäcker, er hat auch eine stark ausgeprägte kulinarische Ader, setzen neben den althergebrachten bestens bekannten und beliebten „Süßen“ Köstlichkeiten des Hauses auch auf allerlei Kulinarisches. Sehr gut angenommen wird das Mittagsbuffet, wo man sich an allen Tagen (bis auf Mittwoch) nach Herzenslust unter dem Motto „All you can eat…“ delektieren kann.  Für das „Köstliche Lavanttal“ legte der „Robert“ eine reife Leistung hin.emhoferkoestlicheslavanttaloberhauserwagner111

Gluten- und laktosefreies Hühnerbrüstchen, gefüllt mit laktosefreiem Frischkäse und Peterkraus, ummantelt mit Rohschinken, dazu eine gluten- und laktosefreie Apfel-Curry-Sauce mit gluten- und laktosefreien Butterspätzle.

Hühnerbruströllchen

4 mal 160 g Hühnerfilet, 4 mal 40 g Rohschinken (2 Blatt), 4 mal 25 g Frischkäse, ca. 20 g Peterkraus, Salz, Pfeffer, Rapsöl

Butterspätzle

17 g laktosefreie Butter, 2 Eier, 2 Dotter, 330 g glutenfreies Mehl, Salz, Muskat, 190 ml laktosefreie Milch

Apfel-Curry-Sauce

2 Äpfel, glutenfreies Mehl, 250 ml Rindssuppe, laktosefreier Schlag, Curry

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Die Hühnerbrüstchen werden mit Butterflyschnitt eingeschnitten, geklopft, mit Frischkäse bestrichen und mit Kraus-Petersilie belegt, gesalzen, gepfeffert und eingerollt. Hernach werden sie mit Rohschinken umwickelt. In einer Pfanne wird Rapsöl (bodenbedeckt) erhitzt und die Röllchen werden gleichmäßig angebraten und dabei mehrmals gedreht. Während des Anbratens kann eine zweite Pfanne darübergestülpt werden, damit das Fleisch bei kleiner Flamme durchgegart wird.

Nebenbei kann schon Salzwasser aufgestellt werden, welches man aufkochen lässt. Während des Aufkochens wird der Spätzleteig zusammengerührt, wobei die Zutaten in eine Schüssel gegeben und zu einem glatten Teig verrührt werden. Danach den Spätzleteig auf das Sieb geben und mit einer Teigkarte in das Salzwasser drücken, worauf man alles aufkochen lässt und nach ca. 5 Minuten mittels Sieb aus dem kochenden Wasser heraus im Eiswasser abgeschreckt werden. Wieder abseihen und abtropfen lassen. Dann werden die Röllchen aus der Pfanne genommen und wam gehalten.

Daraufhin wird Butter in einer Pfanne aufgelöst, mit Mehl bestreut und mit Rinssuppe abgelöscht. Etwas Schlag dazugeben und mit Curry verfeinern und aufkochen lassen. Äpfel klein würfelig schneiden und beim Anrichten über die Sauce streuen.

Abschließend werden die Spätzle in einer Pfanne in ausgelassener Butter geschwenkt, gesalzen und erhitzt. Das Fleisch in Scheiben schneiden und anrichten.

Und hier noch ein köstliches Video:

 

 

Sep
09

Köstliche Schärfe vom Chili Fraunz

Ein „Gaumenschnalzer“ aus dem Lavanttal Text, Fotos und Video: Josef Emhofer Der „Chili Fraunz“ ist mit seinen hochinteressanten und wohlschmeckend-scharfen Produkten bereits sprichwörtlich, fast in aller Munde. Der gelernte Zahntechniker, den bald das Fernweh packte, hat eine starke kulinarische Ader, speziell, wenn es um wohlschmeckende Schärfe geht. Den leidenschaftlichen „Scharf-Esser“ packte schon früh das „Chilifieber“ und dies lässt sich wahrlich „schmecken“. Mit den ersten eigenen Chilipflanzen war der Grundstein für „Chili Fraunz“ gelegt und der junge Feinschmecker widmet sich seit kurzem hauptberuflich der Veredelung von Chili und Co. emhoferchilifraunz114„Für mich steht der Geschmack im Vordergrund, dann die Schärfe. Man sollte trotz Chili schmecken, was man isst.“ , so Klary, der auch Kooperationen mit heimischen Produzenten (Essig, Gemüse und Fleischereien, etc.) plant, um die hochwertigen Produkte des Lavanttales zu verbinden. Der „Chili Fraunz“ bietet u.a. folgendes an: Mango Madness und Mango Heaven, die Saucen passen perfekt zu weißem Fleisch, aber sie eignen sich auch als pikanter Dip zu Käse. emhoferchilifraunz112Papaya Mayhem eignet sich gut zu Paniertem oder auch für fruchtige Wok-Gerichte. Cayenne Chaos und Scorpion Hell sind tomatenbasierte Saucen, die ideal zum Verfeinern und Würzen von Suppen und Gulasch geeignet sind. Und da wäre noch ein Gaumenschnalzer vom Feinsten, der „Bacon Jam“ eine süße Speckmarmelade, die sich hervorragend im Burger macht, oder auch als Aufstrich bestens schmeckt. Zum Marinieren: Mango Heaven oder Mange Madness eignen sich hervorragend zum Marinieren von Geflügeltem. Man mariniert Hühnerbruststücke damit, lässt sie für ein paar Stunden ziehen, umwickelt sie mit Speck und lässt sie bei 180 Grad im Ofen durchgaren.emhoferchilifraunz111 Die Saucen sind im Lavanttal bereits bei Fleischerei und Forellenhof Jäger, im Haus der Region, im Lagerhaus Wolfsberg und bei der Fleischerei Kriegl, bei der Fleischerei Sajovitz GmbH und beim Grillteufel erhältlich. Kontakt: Christian Franz Klary, Gottfried Wutscher Weg 8, 9431 St. Stefan, Telefon: 0699 17328019 oder via mail an office@chilifraunz.at . Man kann sich aber auch auf www.chilifraunz.at informieren. Und hier noch ein köstlich-scharfes Video:

Aug
04

Kulinarische Höhenflüge in Wolfsberg

„Kulinarische Höhenflüge in Wolfsberg“

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Verantwortlich dafür ist Christian Kainz, der dem „Schlosshotel“ in Velden schon zwei Hauben bescherte und jetzt mit seiner Lebensgefährtin Sandra Fellner das neue Restaurant „Kainz“ im ehemaligen „Landrichter“ am Getreidemarkt, mitten in der Innenstadt von Wolfsberg, führt. Seine Kulinarik geht in eine leicht mediterrane Richtung, aber auch „Herzhaftes“ lacht von der Karte.

Christian Kainz

Christian Kainz

Für das „Köstliche Lavanttal“ ließ er sich bei einem köstlichen Lammrücken mit Cous Cous, Curry und Gewürzjoghurt, über die Schulter schauen. Alles in allem, eine sehr ansprechende Leistung, welche zu weiteren kulinarischen Genüssen Hoffnung gibt.

Lavanttaler Lammrücke mit Cous Cous, Curry & Gewürzjoghurt

1,5 kg Lammrücken mit Knochen, Öl, Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer, Butter

250 g Cous Cous, 100 ml Tomatensaft, 150 ml Gemüsefond, 100 g Staudensellerie4 in feinen Scheiben, 100 g Kirchtomaten (geviertelt), 100 Spitzpaprika rot (gewürfelt), 2 Limetten (Saft und Abrieb), Currypulver, Salz, Cayenne

150 gm Griechischer Joghurt, 1 Zitrone (Saft und Abrieb), Kreuzkümmel, Muskatnuss, Koriandersamen, Sternanis, Salz, Pfeffer, Minze und Koriander.

Christian Kainz

Christian Kainz

Der Lammrücken wird gewürzt und in einer heißen Pfanne mit etwas Öl rundherum scharf angebraten und danach für 10 Minuten bei 120 Grad in das vorgeheizte Backrohr (wenn möglich auf ein Gitter) gegeben. Daraufhin lässt man Butter in einer Pfanne aufschäumen und lässt das Lamm darin kurz nachbraten. Zwei Minuten rasten lassen und dann servieren.

Beim Cous Cous werden alle Zutaten, außer dem Cous Cous, vermischt und einmal aufgekocht. Dann gibt man den Cous Cous in eine Schüssel und übergießt mit der kochenden Flüssigkeit. Mit Klarischtfolie deckt man ab und mit einer Gabel rührt man alle paar Minuten durch. Nach ca. 15 Minuten ist der Cous Cous fertig.

Für das Gewürzjoghurt werden Kreuzkümmel, Koriandersamen und Sternanis kurz angeröstet und dann groß mit dem Mörser zerstoßen. Alles kommt in den Joghurt, auch Saft und Abrieb der Zitrone. Die frische Minze kommt dazu, worauf man alles über Nacht ziehen lässt. Dann wird alles durch ein feines Sieb gestrichen und kaltgestellt.

Und hier noch ein köstliches Video:

 

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