Branding

Jul
17

Köstliches aus dem Mochoritsch-Eck in St. Kanzian

Das Mochoritsch-Eck in St. Kanzian ist drauf und dran sich kulinarisch ganz nach oben zu katapultieren. Verantwortlich dafür ist die ausgezeichnete Crew der Location. An der Spitze steht Victoria Latschen als Restaurantleiterin. Die junge Studentin ist auch seit heuer gemeinsam mit ihrer Mama Doris für den Blog “Food is our Passion..” zuständig. Neben dem Blog wird auch Eventcatering geboten. Gekocht wird vor Ort und man legt großen Wert auf die ansprechende Präsentation der Gerichte. “Zelebrierter Genuss” steht im Zentrum des kulinarischen Schaffens der beiden Kochlöffelschwingerinnen, für die Kochen eine gelebte Leidenschaft ist.emhofermochoritschviciunddoris

Doris Latschen ist ein kulinarischer Autodidakt. Die Lehrerin zeichnete  auch zwei Jahre für die Haube im ehemaligen Gasthof Pfau in Ruden verantwortlich.emhofermochoritschecktappas Viel hat sie von Spitzenköchen wie Josef Viehhauser , Gottfried Bachler und Hans Tschermenjak gelernt. Ihre Vorliebe für Istrien ist in ihrem kulinarischen Schalten und Walten, auch im Mochoritsch-Eck, nicht übersehbar.emhofermochoritschgabor

Überstrahlt wird der Feinschmeckerhimmel im Mochoritsch-Eck von Gabor Szitovsky. Der ungarische Spitzenkoch, der auch schon in Irland arbeitete und auch am Herd vieler Häuser mit großen Namen stand, ist seit 2015 im Mochoritsch-Team.emhofermochoritschburger Gute Qualität und Ordnung ist ihm das wichtigste in seiner Arbeit. Grillen und open – fire, sind seine eindeutigen Domänen, bei denen  er es zu meisterhaftem Genuss für seine Gäste bringt. Speziell am Josper Grill, ein Indoor-Grill mit Holzkohle, ist er nicht zu schlagen.

emhofermochoritschvicihannesgabordoris

Das “Mochoritsch-Eck” legt seinen Schwerpunkt auf Tapas mit regionalem Touch, Wein und feine Jause. Am Josper-Grill  bekommt das Fleisch ein besonders schmackhaftes Raucharoma. Gerne serviert man auch Salat von den eigenen Feldern und hausgemachte Mehlspeisen. Beliebte Gerichte sind der Mochoritsch-Bürger, 3er-Crostini, Kärntner Caprese, die Brettljause, Souvlaki und Edelspeckcarpaccio, sowie verschiedene Salate, auch mit Halloumi, Garnelen, Pute etc.

Souvlaki-Tapas

emhofermochoritschsouvlaki

500 g Schweinefilet wird in kleine Würfel geschnitten und auf Spieße gesteckt. Diese werden mit Salz, Knoblauch, Olivenöl, Oregano und Zitronensaft mariniert. Für das Tsatsiki werden 400 g Joghuert in einem Küchentuch 1-2 Stunden abtropfen gelassen. Danach wird eine Gurke geschält, grob geraspelt und eingesalzen. Nachdem sie fest ausgedrückt wurde mit dem Joghurt, sowie 2 bis 3 Knoblauchzehen, 50 ml Olivenöl und etwas Minze verrührt. Die Spieße werden in Olivenöl gebraten, das Tsatsiki in einem Schälchen angerichtet und die Spieße werden daraufgelegt. Mit schwarzen Oliven und geröstetem Brot wird serviert.

Und hier noch ein kurzes Video mit Blick in den Josper:

Mai
04

Diese Fischlaibchen muss man probieren

 

Beim Marzi in St. Marein gibt es immer wieder Neuigkeiten in Sachen Fisch. Diesmal entdeckte man beim Einkauf im schmucken Hofladen auch Fischravioli und Fischlaibchen. Speziell die Fischlaibchen eignen sich für eine leichte Sommerküche vom Feinsten. Stefanie Stückler, sie stammt von einem Bauernhof in St. Michael, hilft “ihrem” Gerhard, gemeint ist natürlich Juniorchef Gerhard Marzi, so gut es geht und stellte sich auch für “Einfach köstlich…” vor die Kamera. Sie zeigte uns wie diese köstlichen Fischlaibchen zu machen sind.

emhofereinfachkoestlichmarzi

Fischlaibchen für vier Personen

4 große frische Forellenfilet ohne Haut, 1 Zwiebel, 1/8 kg Semmelwürfel, 1/8 Liter Milch, Zitronensaft, Kräuter des Gartens nach Belieben, Brösel

Die Semmelwürfeln werden in der Milch vorab eingeweicht. Die Filets werden entweder klein geschnitten, oder durch die Fleischmaschine gelassen. Hernach werden diese zerkleinerten Filets mit den eingeweichten Semmelwürfeln, der feingehackten Zwiebel und den Kräutern zu einer Masser vermischt, woraus Laibchen geformt werden, die man in Brösel wendet und in Butterschmalz goldgelb herausbäckt.

emhofereinfachkoestlichmarziA

Und hier ein köstliches Video:

Feb
22

Neue Köstlichkeiten aus der Nuss

Köstliche „Neuigkeiten“ vom „geNUSShof“ Text, Fotos und Video: Josef Emhofer Seit 2011 gibt es den „geNUSShof“ von Brigitte und Othmar Kienzl in Maria Rojach, wo alles mit einer Nussknackmaschine begann. Derzeit gibt es sechs verschiedene Öle, allesamt schon bei Prämierungen „vergoldet“, sowie interessante Nischenprodukte wie Nussmehl, Nusti (Nuss-Tresterschnaps), einen köstlichen „Walnusslikör“ und jetzt als Novum das „Paradiesöl“. einfachkoestlichkienzlEDieses wird aus Kürbiskernöl, die Kürbiskerne kommen aus dem Lavanttal, und einer nicht minder geschmacklich interessanten Mischung mit Walnussöl hergestellt. Ebenso eine Neuigkeit das „Haselnussöl“ und das „Schwarze Gold“. Dahinter verbergen sich eingelegte „Grüne Nüsse“, die den Gaumen wahrlich zum Singen bringen. Mehr Infos gibt es auf www.walnussoel-kienzl.at oder unter 0699 11664859.emhofereinfachkoestlichkienzlC Erhältlich sind die Spezialitäten aus dem Hause Kienzl aber auch im „Haus der Region“ und im Raiffeisen-Lagerhaus in Wolfsberg, sowie im eigenen Hofladen in Maria Rojach oder online über die Homepage. Für „Einfach köstlich“ verriet uns Brigitte Kienzl ihr Rezept für eine wahrliche köstliche Variation an „Topfenködeln“.   „Topfenknödel in Haselnussmehl gewälzt, am Fruchtspiegel und mit Haselnussöl beträufelt…“ ¼ kg Topfen, 2 EL Gries, 2EL Brösel, 1 Ei, 1 Prise Salz Die Zutaten werden zu einem Teig vermischt, welchen man eine halbe Stunde rasten lässt. Anschließend werden daraus kleine Knödel geformt, welche man im Salzwasser 20 Minuten leicht köcheln lässt. Anschließend werden sie im Haselnussmehl gewälzt, an einem beliebigen Fruchtspiegel angerichtet und mit Haselnussöl reichlich beträufelt. Das dazugehörige Video finden Sie auf www.foto-emhofer.at auf der Seite Kulinarium, oder auf dieser Seite unter RSS-Feeds

Aug
31

Zu Besuch bei Lisa Wieland

Junge Kärntnerin als „kulinarischer“ Shootingstar

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Wenn man das hört, weiß man sofort, da kann es sich nur um Lisa Wieland aus Hüttenberg handeln. Die sympathische, junge Dame ist eine perfekte Kochlöffelschwingerin ersten Ranges und lernte ihren Beruf, der ihr echte Berufung ist, beim „Hochschober“ auf der Turrach. Nach kulinarischen Wanderjahren, welche sie sogar in die Emirate in die Küche des renommierten  „Burj al Arab“ führte, verdient sie ihre Brötchen derzeit als Souschef im CUT in London, wo niemand anderer als Wolfgang Puck ihr „oberster“ Chef ist.emhofersommergespraechlisawieland111 Sie liebt ihre Heimat über alles, besonders die „Topfenreinkalan“ ihrer Mama und tourt auch gerne, sofern sie bei ihren kurzen Heimaturlauben Zeit dazu hat, kulinarisch durch unsere Breiten. emhofersommergespraechlisawieland131Im Vorjahr gab es eine Tour durch das Lavanttal, wo sie auch auf Anna Sternath, vom gleichnamigen Spargelhof in St. Stefan im Lavanttal traf. emhofersommergespraechlisawieland113Diesbezüglich kann man sich auch etwas „Kulinarisches“ erwarten, denn im nächsten Jahr, sobald der erste Spargel aus der Erde guckt, geht Anna mitemhofersommergespraechlisawieland124 Fotograf und Spargel im Gepäck auf Reise nach London, wo Lisa dann ihre kulinarischen Ideen mit dem Spargel aus dem Hause Sternath, im wahrsten Sinn des Wortes,  sprießen lassen wird.emhofersommergespraechlisawieland125 Beim Pressetermin mit der KLEINEN für das Sommergespräch entstand auch ein köstliches Video:

Feb
10

Der “Bärmut” eine neue Köstlichkeit aus dem Lavanttal

„Bärmut“ – Ein köstlicher Aperitiv aus dem Lavanttal

 emhoferbaermut113_Linienkorrektur

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

 

Der „Bärmut“ wurde im Rahmen einer, wahrlich köstlichen Degustation, von Josef „Seppi“ Trippolt und seiner charmanten Gattin Silvia Trippolt-Maderbacher, im „Haus der Region“ in Wolfsberg, vorgestellt.emhoferbaermut116 Die jungen, sympathischen Wirtsleute vom renommierten Haubenlokal „Zum Bären“ in Bad St. Leonhard, präsentierten eine köstliche Kreszenz aus Wermutkraut, Zitronen- und Orangenschalen, sowie einer raffinierten Gewürzmischung, alles angesetzt in trockenem Weißwein, welche wahrlich zu einer Geschmacksoffenbarung geworden ist. emhoferbaermut115Unter der Devise „Bärmut – Wermut – Sehr gut“ schien das „Haus der Region“ fast aus allen Nähten zu platzen, wo man dem neuen Edelgetränk gerne seine Aufwartung machte. Natürlich aromatisch, leicht und erfrischend, sowie würzig und fruchtig – so präsentiert sich der „Bärmut“, der Namen stammt aus einer gelungenen Symbiose des „Bären“ und des „Wermut“, was liegt näher als einen „Bärmut“ daraus zu machen. Dazu Silvia Trippolt-Maderbacher: „Das Wermutkraut wächst bei uns wild und hat vor allem im Oberen Lavanttal eine lange Tradition. Sie wurde jahrzehntelang vergessen und spannend ist, dass mir immer mehr Lavanttaler erzählten, dass ihre Großmütter Wermutwein gemacht hätten – Ach ja, das Bauwehkraut – sagten viele. emhoferbaermut117

Produziert wird im eigenen Hause. Jede Zitrone und Orange wird von den beiden handgeschält, wobei auch jedes Gewürz und jedes Bröserl an Wermutkraut fein abgestimmt wird, jede Flasche wird selbst, in der eigenen kleinen, aber feinen Manufaktur in Bad St. Leonhard, abgefüllt und ettiketiert.

Der Bärmut schmeckt fruchtig-frisch nach Wein, mit einer deutlichen Wermut-Aromatik, angenehmer Zitrusnote und zurückhaltender Süße. emhoferbaermut114

Pur auf Eis mit Zitronen oder Orangenscheiben, oder perfekt als Spritzgetränk mit dem „Lavazante“ vom Hans Gritsch, vlg. Lenzbauer, oder als Cocktail mit dem Lavanttaler Gin von Edelbrand Sommelier Herbert Müller. emhoferbaermut121

Mit dabei waren auch BH Georg Fejan, der Chef der Lavanttaler Beschäftigungsinitiative Roland Bachmann mit Projektleiterin Regina Ragger und Verkaufsleitern Hildegard Kainz, der Obmann der Wolfsberger Werbegemeinschaft Karl Pacher, die Unternehmerinnen Gertraud Waschier und Ruth Schüssler, sowie Fotografin Ramona Steiner und LFS-Direktorin Elfriede Grössing. Sehr schön besungen hat den „Bärmut“ der MGV Wolfsberg, unter der Leitung von Alfred Rothleitner.

Und jetzt das dazupassende Video:

 

Nov
19

Köstliches von der Bohne

emhoferkorner113Seltene „süße“ Köstlichkeit aus Villach

Markus Korner ist ein wahrer Meister im Kreieren von süßen Köstlichkeiten. Nicht nur Wohlgeschmack, auch Dekoratives ziert seine Kreationen, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch großartig schmecken. Nachdem er seine Lehre beim Korbelius in Klagenfurt absolvierte, zog es ihn gleich zu Adressen mit großen Namen, was für ihn sehr lehrreiche Jahre waren, wovon seine Produkte markant Zeugnis geben. So war er beim Meindl am Graben, oder bei Toni Mörwald und Roland Huber. Heuer beschloss er sich mit der Konditorei Appe & Korner in Villach selbsttändig zu machen. Nach ersten Kontakten mit „Einfach köstlich“ beim Apfelfest in St. Georgen, wo er (sehr publikumswirksam übrigens) demonstrierte wie man einen „Apfelstrudel“ macht, folgte ein Besuch in seiner kleinen, aber feinen süßen Manufaktur in Villach, in der Italienerstraße 22c, wo er mit seiner Tarte eine wahre Meisterleistung hinlegte. Allein schon durch den außerordentlichen Geruch und Geschmack der Tonka-Bohne, welche man auch durch Zimt ersetzen kann, katapultierte er sich an vorderste Front im vorweihnachtlichen Himmel für Naschkatzen. emhoferkorner112

Gefrorene Kaffee-Tonkabohnen Tarte mit Marzipan

Zutaten für zwei Tartes

Boden: 500 g Rohmarzipan, 300 g fein gesiebten Staubzuckers. Die Zutaten werden mit einer Rührmaschine oder per Hand ungefährt fünf Minuten glatt geknetet.

Parfaitmasse: 25 g Kaffeebohnen gemahlen, 2 Stück Tonka-Bohnen gemahlen (es kann aber auch Zimt verwendet werden), 350 g Obers

200 g Dotter, 150 g Zucker, 60 g Wasser

150 g Mascarpone

Obers wird kurz aufgekocht, dann kommen die gemahlenen Bohnen dazu. Daraufhin wird der Topf mit einer Frischhaltefolie bedeckt und man lässt das Ganze 40 Minuten ziehen, wodurch das Obers Geschmack annimmt. Anschließend wird alles durch ein feines Sieb geschüttet und kalt gestellt.

Dann wird Marzipan ca. 3 mm dick ausgerollt und in die Tarteform gelegt.

In einer Rührmaschine werden die Dotter schaumig gerührt. In der Zwischenzeit lässt man den Zucker mit Wasser stark aufkochen, bis er feste Blasen wirft (ca. 110 Grad). Dann wird der gekochte Zucker langsam in die Dottermasse geschüttet und unter ständigem Rühren fünf Minuten lang aufgeschlagen. Dann wird der Mascarpone mit dem Kaffee-Tonkabohnen-Obers vermengt und halbsteif aufgeschlagen. Die Zutaten müssen kalt sein. Mit einem Schneebesen die zwei Massen kurz miteinander vermischen und in die Tarteform geben, worauf man sie vier Stunden einfriert. In gefrorenem Zustand kann man sie aus der Tarteform nehmen, mit Früchten garnieren und am besten fünf Minuten heraußen stehen lassen, aufschneiden und genießen..

Und hier noch zwei köstliche Videos:

 

 

Sep
09

Köstliche Schärfe vom Chili Fraunz

Ein „Gaumenschnalzer“ aus dem Lavanttal Text, Fotos und Video: Josef Emhofer Der „Chili Fraunz“ ist mit seinen hochinteressanten und wohlschmeckend-scharfen Produkten bereits sprichwörtlich, fast in aller Munde. Der gelernte Zahntechniker, den bald das Fernweh packte, hat eine starke kulinarische Ader, speziell, wenn es um wohlschmeckende Schärfe geht. Den leidenschaftlichen „Scharf-Esser“ packte schon früh das „Chilifieber“ und dies lässt sich wahrlich „schmecken“. Mit den ersten eigenen Chilipflanzen war der Grundstein für „Chili Fraunz“ gelegt und der junge Feinschmecker widmet sich seit kurzem hauptberuflich der Veredelung von Chili und Co. emhoferchilifraunz114„Für mich steht der Geschmack im Vordergrund, dann die Schärfe. Man sollte trotz Chili schmecken, was man isst.“ , so Klary, der auch Kooperationen mit heimischen Produzenten (Essig, Gemüse und Fleischereien, etc.) plant, um die hochwertigen Produkte des Lavanttales zu verbinden. Der „Chili Fraunz“ bietet u.a. folgendes an: Mango Madness und Mango Heaven, die Saucen passen perfekt zu weißem Fleisch, aber sie eignen sich auch als pikanter Dip zu Käse. emhoferchilifraunz112Papaya Mayhem eignet sich gut zu Paniertem oder auch für fruchtige Wok-Gerichte. Cayenne Chaos und Scorpion Hell sind tomatenbasierte Saucen, die ideal zum Verfeinern und Würzen von Suppen und Gulasch geeignet sind. Und da wäre noch ein Gaumenschnalzer vom Feinsten, der „Bacon Jam“ eine süße Speckmarmelade, die sich hervorragend im Burger macht, oder auch als Aufstrich bestens schmeckt. Zum Marinieren: Mango Heaven oder Mange Madness eignen sich hervorragend zum Marinieren von Geflügeltem. Man mariniert Hühnerbruststücke damit, lässt sie für ein paar Stunden ziehen, umwickelt sie mit Speck und lässt sie bei 180 Grad im Ofen durchgaren.emhoferchilifraunz111 Die Saucen sind im Lavanttal bereits bei Fleischerei und Forellenhof Jäger, im Haus der Region, im Lagerhaus Wolfsberg und bei der Fleischerei Kriegl, bei der Fleischerei Sajovitz GmbH und beim Grillteufel erhältlich. Kontakt: Christian Franz Klary, Gottfried Wutscher Weg 8, 9431 St. Stefan, Telefon: 0699 17328019 oder via mail an office@chilifraunz.at . Man kann sich aber auch auf www.chilifraunz.at informieren. Und hier noch ein köstlich-scharfes Video:

Nov
26

Präriesteak und Baked Beans aus dem Canada

15 Jahre Canadian’s Pub in Jakling

Von der „Bar mit Snacks..“  bis zum Restaurant!

Das sehr gefällige Lokal in Jakling, direkt neben dem Bahnhof, wird seit 15 Jahren sehr erfolgreich von Peter Mayer und Louise Maria Dullnig, bei allen liebevoll „Lui..“ genannt geführt. Der Weg, den die beiden von anfang an gingen, ist von gastronomischer Ehrlichkeit geprägt und bestätigt den beiden „Genießern“ ihr kulinarisches Credo. Bis auf Montag kann man sich täglich im Cafe, nicht nur unterhalten, sondern auch Flüssiges vom Feinsten genießen.

emhofereinfachkoestlich115

Ab 17 Uhr, kocht dann der Chef persönlich, am Sonntag auch zu Mittag und sonst auf Vorbestellung, charmant unterstützt von seiner Beiköchin Verena May. Stilecht servierte man, und dies nicht nur zum Jubiläum, den derzeitigen „Renner des Hauses“ , ein Prairiesteak mit Beaked Beans, einen wahren Hochgenuss, der den Gaumen zum Schwingen bringt. Im Bestreben auch für die Jugend zu sorgen, machte man sich auch mit der „Pizza“ einen Namen. Auch im Dessertbereich werden traumhafte Kreationen auf die sehr nett gedeckten Tische, des gefälligen Lokales gezaubert.

 

Prairie-Steak mit Beaked Beans

1kg abgehangenes Beiried oder 4 Steaks a 250 Gramm, Würzmischung aus Thymian, Rohrzucker, Knoblauch- und Rauchsalz, 40 ml Whisky (Bourbon), 2 Dosen Baked Beans a 400 ml, 1 TL Sambal Oelek, 1TL Majoran, 8 Scheiben Bacon (Frühstücksspeck), Steak-Pommes (frisch oder TK)

emhofercanadaeinfachkoestlich114

Für die Steaks wird der Ofen (ohne Umluft) auf 70 Grad vorgeheizt. Die Steaks werden mit der Würzmischung eingerieben und 10 Minuten erwärmt. Die Grillpfanne (am besten gerippt) soll kräftig erhitzt werden. Das Olivenöl erst kurz vor dem Fleisch dazugeben. Die Steaks werden beidseitig ca. 4 Minuten angebraten, worauf darauf zu achten ist, dass man beim Umdrehen des Fleisches keine spitzen Gegenstände verwendet, damit das Fleisch nicht angestochen wird.

emhofereinfachkoestlichcanada111a

Dann werden die Steaks noch einmal 5 Minuten mit Alu-Folie leicht abgedeckt, man soll sie aber nicht einwickeln! Und im Ofen ziehen lassen. Dann wird die Pfanne vom Herd genommen, man lässt sie etwas auskühlen und löscht den Bratenrückstand mit Whisky ab.

Inzwischen kann man den Speck anbraten, die Baked Beans erwärmen mit Sambal Oelek, Majoran und Salz abschmecken, dazu werden grob geschnittene Steak-Pommes frittiert.

Nach dem Anrichten werden die Steaks mit einer Whisky-Sauce übergossen.

Und hier ein köstliches Video:

 

 

Jul
23

Hopfige Köstlichkeiten aus dem Genusseck Kärntens…

„Loncium“ – Bierspezialitäten aus dem Genusseck KärntensLoncium

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer und von „Lonɔium“

Augen zu, leicht den Duft aus der Krone durch die Nase ziehen, dann einen vollmundigen Schluck aus dem Glas und genießen… Dies wäre das Credo bekennender Biergenießer im Hause der Privatbrauerei „Loncium“ in Mauten im Gailtal, welches  man mit Fug und Recht, als das Genusseck Kärntnes bezeichnen kann. Vor ein paar Jahren, genauer gesagt im Jahre 2008, halfen Alois Planner und Klaus Feistritzer den heimischen Bierologen, aber auch weit darüber hinaus, in Sachen Biergenuss auf die Sprünge.

LonciumAlois Planner, aus der Gasthofdynastie der Planners, das Gasthaus geht auf das Jahr 1703 zurück, braute gemeinsam mit Klaus Feistritzer im Jahre 2003 den ersten Sud. Heuer wurde ein neues Sudhaus in Betrieb genommen, welches wahrlich alle Stückeln spielt. Die beiden „Bierbauer“ sind ein kongeniales Duo, welches auch gerne an Rezepturen und Geschmacksnuancen, u.a. mit zwölf Malz- und zehn Hopfensorten, im Bereich der Spezialbiere, tüftelt. Geschmack und Erfolg geben dem studierten Tourismus- und Freizeitswirtschafter und dem technisch versierten Mechatroniker recht, denn nicht umsonst brachten sie doch erstmals eine der begehrten Medaillen des amerikanischen „World Beer Cups“ in heimatliche Gefilde. Der Bewerb welcher nur alle zwei Jahre stattfindet, sah heuer 1403 Brauereien mit 4754 Bieren im Teilnehmerfeld.

„Wir verwenden nur die besten Zutaten für unser Bier, wobei ein Großteil der Ingredienzien für den köstlichen Gerstensaft aus dem Gailtal, aus Österreich stammt. Da kennt man die Lieferanten, von denen man Qualität verlangt, auch wenn sie mehr kostet“, so die beiden Gambrinus-Jünger aus dem Gailtal.

„Geschmack und Erfolg geben ihren recht….“

Und hier das Video:

Jan
22

Der Kaerntenwein-Speck in aller Munde..

Weinspeck

„Kärntenwein-Speck“ in aller Munde..

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Eine Gaumenfreude vom Feinsten ist durch überregionale Kooperation entstanden. Der „Kärntenwei-Speck“ gibt davon in beeindruckender Manier Zeugnis. Die Symbiose aus „Lavanttaler Wein“ und „Gailtaler Speck“ ist ein Zungenschnalzer ersten Ranges und bringt den Gaumen zum Singen. Hans Steinwender, seines Zeichens Hausherr vom Biedermeierschlössl „Lerchenhof“ zieht gemeinsam mit seiner Gattin Gerhild, in Untermöschach bei Hermagor, gleich auf mehreren Erfolgsebenen die Hebel. Erstens im Hotel eines sehenswerten Hauses mit Seele, zweitens als „Kärntner Genusswirt“ drittens ist er auch Mitglied in der illustren Gastro-Runde der „Kärntner Spargelwirte“ und viertens ist er auch als Landwirt im Stall mit viel Herz bei der Sache.  Er produziert, naturnah, köstlichen „Gailtaler Speck“ und tüftelte gemeinsam mit dem Fleischermeister Hans-Georg Fercher an der Möglichkeit, dieses edle Produkt noch zu verfeinern und vielfältiger zu gestalten. Der „Heuspeck“ war eine Folge davon. Nun ging man daran sich mit einem „Weinspeck“ zu beschäftigen. Weiterlesen »