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Dez
11

Kräuterköstlichkeit

Eine Kräuterköstlichkeit zur rechten Jahreszeit

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

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Christine Ganster vom Aichberg, ist Kräuterpädagogin und Seniorentrainerin mit Leidenschaft. Da sie auch eine ausgezeichnete Köchin ist, ist sie auch immer wieder für Kulinarisches der besonderen Art zu haben. So auch diesmal als Sie für „Einfach köstlich“ eine in die Jahreszeit passende Kräuterköstlichkeit auftischte.

Adventpunsch mit pikantem Knabbergebäck:

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Für den Adventpunsch werden 1/8 Liter Kräutersirup mit ½ Liter ungesüßtem Kompottsaft vermischt und erhitzt. Rum und Honiglikör können nach Belieben zugefügt werden. Dieser Adventpunsch ohne Alkohlzugabe ist auch für Kinder sehr wohlschmeckend. Bei Bedarf kann man noch mit Honig oder Vollzucker nachsüßen.

Dazu gibt es als willkommene Alternative zu den süßen Keksen selbstgebackenes pikantes Knabbergebäck.

 

Kräutersirup:

 

3 Handvoll Schafgarbendolden, 1 Handvoll Zitronenmelisse, 2 L Wasser, 2kg Vollzucker, 5 Orangenscheiben, 3 Zitronenscheiben, 70g Zitronensäure. Wasser und Zucker aufkochen lassen. Alle Zutaten beigeben und ein bis zwei Tage ziehen lassen. Öfters umrühren, abseihen und in Flaschen füllen.

 

Kompottsaft:

1 kg Bioäpfel waschen, mit Schale und Kerngehäuse klein schneiden, mit ¾ Liter Wasser, Zimtrinde, Nelken, evt. Sternanis und einer halben Zitrone ca. ½ Stunde köcheln lassen. Zucker ist nicht erforderlich, da der Kräutersirup süß ist.Dann abseihen und zum Sirup geben (ca. 3/8). Zusätzlich 1/8 Zwetschkenkompottsaft dazugeben. Wenn man Zwetschken eingefroren hat, kann man welche ohne Zucker mit wenig Wasser kochen und wie angeführt dazugeben. Den Rest kann man zu Mus weiterverarbeiten.

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Pikantes Knabbergebäck mit Brennnesselsamen

 

150 g Mehl, 150 g Topfen, 150 g Butter, 1 verquirltes Ei, 1 Prise Kräuter- oder Blütensalz, geriebenen Emmentaler und Brennnesselsamen zum Bestreuen. Butter und Mehl verbröseln, Topfen und Salz beigeben und rasch zu einem Teig verkneten. 2 Stunden kühl rasten lassen. Dünn ausrollen, Formen ausstechen, mit Ei bestreichen, mit Käse bestreuen und noch Brennnesselsamen darüberstreuen. Man kann den Käse auch weglassen. Ca. 10 Min. bei 200 Grad backen.

Und hier noch ein Video zum Thema:

 

 

 

 

 

Nov
26

Weihnachtliches aus dem Gasthof Krone in Lavamünd

Weihnachtliches aus der „Krone“

Text und Foto: Josef Emhofer

Alljährlich lädt Adele Gnamusch, ihres Zeichens die Krone-Wirtin aus Lavmaünd, zur Weihnachtsverkaufsausstellung ein. Auch heuer gab es wieder viel Neues und auch Nützliches zu sehen. Angeboten wurden Woll- und Stoffkreationen, Christbaumschmuck, viele Geschenksideen, Advent- und Weihnachtsgestecke und vor allem auch selbstgemachtes Weihnachtsgebäck.

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Besonders gefragt waren heuer ihre hausgemachten kleinen Kokoskuppeln:

Für den Keks werden 62 dag Mehl, 22 dag Staubzucker, 2 Vanille, 4 Dotter und 42 dag Butter zu einem Mürbteig geknetet, welchen man rasten lässt. Anschließend wird dieser ausgewalkt, mit kleinen Formen werden die runden Kekse herausgestochen und dann bei 170 Grad ungefähr 9 Minuten gebacken.

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Für das Kokosbusserl wird der Schnee von drei Eiklar geschlagen, 22 dag Zucker, 26 dag Kokosett kommen dazu und 1 El Essig oder Zitrone. Die Zutaten werden vermengt zu kleinen Kugeln geformt, welche bei 140 Grad ungefähr 15 Minuten gebacken werden.

Für die Schokocreme werden 19 dag Butter schaumig geschlagen, 13 dag Staubzucker kommen dazu, plus 12 dag erweichter Schokolade und 1 Dotter. Die Creme wird abgerührt und auf die Kekse gesetzt, worauf man alles fertig zusammensetzt.Abschließend wird der Boden in Schokolade getunkt.

 

Als besondere Attraktion schärfte heuer der Hausherr, Ignaz Gnamusch , Messer aller Art. Freiwillige Spenden für dieses tolle Service kamen der Kärntner Kinderkrebshilfe zugute. Die dreitägige Veranstaltung war bestens besucht und sah auch Gäste, weit über die Grenzen des Tales hinaus.

Und hier noch ein vorweihnachtliches Video:

Nov
07

Hofübergabe beim Sieber mit herbstlicher Köstlichkeit

„Hofübergabe“ beim Sieber mit herbstlicher Köstlichkeit

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Der Gasthof Sieber in Lamm ist ein alteingesessener und immer sehr erfolgreich geführter Familienbetrieb, emhofereinfachkoestlichsieberEwelcher 1961 von Johann und Maria Jölli, den Großeltern des heutigen Chefs, eröffnet wurde. 1989 trat deren Tochter Ingrid Jölli, die Mama des heutigen Chefs, in die Fußstapfen der Betriebsgründer und seit 2017 hat Wolfgang Trippolt, gemeinsam mit seiner Gattin Claudia, das Sagen.emhofereinfachkoestlichsieberD

Wolfgang Trippolt lernte seinen Beruf, der ihm auch wahre Berufung ist, im Parkhotel in Pörtschach und im Kärntnerhof in Bad Kleinkirchheim. Er kochte daraufhin in zahlreichen Häusern mit großen Namen und war auch für das Eventcatering von Do & Co. tätig. Für „Einfach köstlich“ legte er mit einem herbstlichen Wildgericht mit sensationellen Beilagen eine reife Leistung hin. „Natürliche, heimische Produkte, eine Geradlinigkeit der frischen Speisen und die Freude den Gästen ein gutes Essen zubereiten“ ist sein kulinarisches Credo, welches er am Herd 100%ig emhofereinfachkoestlichsieberAbestätigt.

Rosa gebratene Hirschhuft auf Kürbis-Gnocchi im Steinpilzrahm und dazu Speckdatteln

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500 g mehlige Kartoffeln in Salzwasser kochen, ausdämpfen lassen, warm schälen, durchdrücken und mit 180 g griffigem Mehl und zwei Eiern kurz durchkneten. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und Muskat, worauf eine längliche Rolle geformt wird, von der die Gnocchi abgeschnitten werden, um sie im zu kochen. Daraufhin werden die Kürbiswürfel angebraten, die Gnocchi kommen dazu, werden durchgeschwenkt und mit Kürbispürree, Schlagobers und Butter verfeinert. Abschließend kommt frische Petersilie dazu. Dann werden die Steinpilze mit Zwiebel und Knoblauch in Butter glasig angeschwitzt um mit Weißwein abgelöscht zu werden, aufgefüllt wird mit Rindsbouillon und Schlag, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Rosmarin.

Die Hirschhuft wird gewürzt und rundherum angebraten, worauf sie für 10 Minuten bei 180 Grad ins Rohr kommt. Nach fünf Minuten Rasten wird sie aufgeschnitten. Zum guten Schluss werden die Datteln in Bauchspeck gehüllt und kurz angebraten.emhofereinfachkoestlichsieberC

Und hier noch ein köstliches Video:

 

 

Okt
23

Diese Nussroulade kann was

Eine „nussige“ Köstlichkeit..

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Der „GeNUSShof!“ der Familie Kienzl in Maria Rojach ist mit seinen Produkten aus der Nuss schon bestens bekannt. Auch das Nussöl wird sehr geschätzt. Der beim Ölpressen überbleibende Pressekuchen wird bestens verwertet. Einerseits wird er eingemaischt und daraus entsteht dann ein herrlicher klarer Nusschnaps, der „Nusti“ und andererseits wird der Presskuchen fein vermahlten und findet als „Lavanttaler Walnussmehl“ bereits den Weg in die Küchen und Backstuben der Nussliebhaber. Für „Einfach köstlich“ servierte Brigitte Kienzl eine „Nussroulade“ welche ihren Namen nicht zu unrecht trägt, verwendet sie beim Backen derselben doch das Walnussmehl und auch das Walnussöl.emhofernussrouladekienzlB2

„WALNUSSROULADE“

Die Zutaten: 6 Eier, 18 dkg Zucker, 8 Deka Mehl, kann auch Dinkelmehl sein, sowie 6 Deka Walnussmehl und ein Stamperl Walnussöl.

Eier und Zucker werden schaumig gerührt. Dann wird das Mehl in die Masse eingesiebt und das Nussöl wird langsam beigefügt. Die fertige Masse kommt dann auf ein Blech mit ausgelegtem Backpapier und wird bei 190 Grad Ober- und Unterhitze, ca. 15 Minuten gebacken.

TIPP: Vor dem Abziehen der Roulade vom Backpapier, wird das Papier mit Wasser bestrichen, damit es sich leichter von der Roulade löst. Mehr Infos gibt es unter www.walnussöl-kienzl.at oder unter 069911664859.

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Und hier noch ein nussiges Video:

 

 

 

 

Aug
31

Zu Besuch bei Lisa Wieland

Junge Kärntnerin als „kulinarischer“ Shootingstar

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Wenn man das hört, weiß man sofort, da kann es sich nur um Lisa Wieland aus Hüttenberg handeln. Die sympathische, junge Dame ist eine perfekte Kochlöffelschwingerin ersten Ranges und lernte ihren Beruf, der ihr echte Berufung ist, beim „Hochschober“ auf der Turrach. Nach kulinarischen Wanderjahren, welche sie sogar in die Emirate in die Küche des renommierten  „Burj al Arab“ führte, verdient sie ihre Brötchen derzeit als Souschef im CUT in London, wo niemand anderer als Wolfgang Puck ihr „oberster“ Chef ist.emhofersommergespraechlisawieland111 Sie liebt ihre Heimat über alles, besonders die „Topfenreinkalan“ ihrer Mama und tourt auch gerne, sofern sie bei ihren kurzen Heimaturlauben Zeit dazu hat, kulinarisch durch unsere Breiten. emhofersommergespraechlisawieland131Im Vorjahr gab es eine Tour durch das Lavanttal, wo sie auch auf Anna Sternath, vom gleichnamigen Spargelhof in St. Stefan im Lavanttal traf. emhofersommergespraechlisawieland113Diesbezüglich kann man sich auch etwas „Kulinarisches“ erwarten, denn im nächsten Jahr, sobald der erste Spargel aus der Erde guckt, geht Anna mitemhofersommergespraechlisawieland124 Fotograf und Spargel im Gepäck auf Reise nach London, wo Lisa dann ihre kulinarischen Ideen mit dem Spargel aus dem Hause Sternath, im wahrsten Sinn des Wortes,  sprießen lassen wird.emhofersommergespraechlisawieland125 Beim Pressetermin mit der KLEINEN für das Sommergespräch entstand auch ein köstliches Video:

Apr
23

Kulinarik-Star Lisa Wieland kreiert veganes Spargel-Sushi

Lisa Wieland serviert ein veganes „Spargel-Sushi“

Text, Foto und Video: Josef Emhofer

Bereits im vorigen Jahr war Lisa Wieland, ein kulinarischer Shooting-Star vom Feinsten und zugleich auch ein Aushängeschild von Kärnten für diese Zunft, auf Besuch im Lavanttal, wo sie eine Genussreise unternahm und dabei auch bei Sternath-Spargel in St. Stefan vorbeischaute. emhoferlisawieland119Heuer besuchte sie Anna Sternath mit frischem  Spargel im Gepäck in ihrem heimatlichen Domizil in Hüttenberg, wo Lisa ihre kulinarische Kreativität und ihr besonderes Händchen für exzellente Dekoration markant unter Beweis stellte und der KLEINEN eine absolut trendige Speise kredenzte.emhoferlisawielandundmartinalippitz Vor ihrem Gastspiel bei Mike Diwald in der Radio-Kärnten-Morgenshow, ging sich noch ein Besuch im Lavanttal aus. Das Interesse galt diesmal dem Betrieb von Martina Lippitz im Granitztal bei St. Paul, wo gleich zwei Kulturen, nämlich Obst- und Weinbau, für herrliche Kreszenzen sorgen.

Freundlicherweise stellte sie uns auch ihr Rezept zur Verfügung.

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220 g Rundkornreis (Sushireis), 300 g Wasser, ca. 50 g Reisessig, 1 TL Zucker, etwas Salz, sowie Wasabi Paste für die Sauce, Juzu Kosho für die Rolle, Nori Blätter und Anna’s Spargel gekocht.

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Der Reis wird gut mit kaltem Wasser gewaschen und dann in einen Topf gegeben, wo man ihn ca. 20 Minuten einweichen lässt. Danach wird auf höchste Hitze eingeschalten (mit Deckel) und man lässt alles aufkochen. Nach dem Ausschalten soll der Reis rasten, Salz und Zucker kommen darüber, worauf man alles einziehen lässt. Daraufhin gibt man den Reis in eine große Schüssel und rührt in mit Essig gemeinsam „kalt“. TIPP: Der Reis sollte direkt verarbeitet werden.

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Das Nori-Blatt in der Hälfte durchschneiden und die glänzende Seite nach unten legen. Eine dünne Schicht Reis wird darauf ausgebreitet, etwas Juzu Kosho kommt dazu und mit Anna’s Spargel fest einrollen. Dann wird aufgeschnitten. Für den Wasabi-Dip einfach Wasabi mit Wasser anrühren, für nicht Veganer schmeckt es auch gut, wenn man Mayonaise verwendet.

Und hier noch zwei köstliche Videos:

 

Mrz
05

Dreimal Schwein vom Feinsten

Auf das „Mangaliza-Schwein“ gekommen..

Text und Fotos: Josef Emhofer

Seit mehr als 9000 Jahren begleitet das Hausschwein den Menschen. Zahlreiche Redewendungen und Sprichwörter geben davon Zeugnis, ebenso ist das Schweinefleisch und Speck aus der tradtionellen Küche in unseren Breiten, nicht wegzudenken. Obwohl sich die Schweinehaltung in den letzten Jahrzehnten, mit allen Vor- und Nachteilen grundlegend verändert hat, wächst in neuerer Zeit das Interesse des Konsumenten an Produkten aus artgerechter Tierhaltung.

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Das „Mangaliza-Schwein“ ist laut ARCHE Austria (Verein zur Erhaltung seltener Nutztzierrassen) nicht nur ein Wollschwein mit besonderer Fettzusammensetzung, sondern auch ein robustes Weideschwein, dessen weiches und kompaktes, nicht faserndes Fleisch, geschmacklich alle Stückeln spielt. Vom köstlichen Speck, ganz zu schweigen.

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Das „Mangaliza“ nährte als führendes Fettschwein die Bevölkerung der Monarchie und wurde ab der 50er Jahre von Schweinreassen magerer Fleischqualität verdrängt und war später nur mehr in National- und Tierparks vertreten. Ender der 80er Jahre starteten erste Erhaltungsmaßnahmen. Derzeit werden in Österreich auf ca. 80 Betrieben etwa 125 Zuchtsauen und 50 Zuchteber gehalten. Die Rasse wird im ÖPUL des Agrarumweltprogrammes als „hoch gefährdet“ geführt.

In Kärnten beschäftigen sich laut ARCHE Austria sechs Zuchtbetriebe mit dem Mangaliza-Schwein, im Lavanttal hat sich Christoph Thonhauser vlg. Pucher in St. Andrä der Zucht und dem Erhalt des schwalbenbäuchigen Mangaliza-Schweins angenommen. emhoferferkelmangalizaschwalbebaeuchigbetriebthonhauserD„Nur in Reinzucht zeigen die Mangaliza-Schweine eine ausgezeichnete Fleisch- und Fettqualität hinsichtlich des optimalen Verhältnisses von gesättigten zu ungesättigten Fettsäuren“, so Thonhauser, der extensive Feuchtwiesen auf seinem Hof durch die Freilandhaltung der Wollschweine ideal verwerten kann. Seine reinrassigen Zucht- und Masttiere sind österreichweit gefragt. (Infos unter 0699/10788277).emhofermangalizaschweinrotBbetriebwinkler Mit der Zucht des  „Roten“ Mangaliza-Schweines  befasst sich Wolfgang Winkler aus Wolfsberg, Umriegelweg 14. emhofermangalizaschweinrotbetriebwinklerDie Ferkel werden zur Mast oder zur Weiterzucht verkauft. (Infos unter 0664 75009106).  emhoferspeckvommangalizaschweinmitantonundelisbethgrassler Der einzige Selbstvermarkter von Mangaliza-Schwein-Spezialitäten ist Anton Grassler vom Oberleidenberg bei St. Margarethen. Der gelernte Tischler und Bauer im Nebenerwerb ist ein großer Tierliebhaber, was die Vielfalt an Tieren auf seinem Hof, auf 780 m Seehöhe,  bezeugt.emhofermangalizaschwalbenbaechigbetriebantongrasslerA „Ich kam durch Zufall auf das „Mangaliza“ da ich eine gesamte Herde mit neun Stück kaufte und auf meinen Hof holte. Sie zeichnen sich durch problemlose Haltung aus und werden nur mit hofeigenen Produkten gefüttert.emhofermangalizaspeckvombetriebantongrasslerA“ Man kann sich von der Qualität dieser Produkte, der Betrieb führt übrigens das Gütesiegel „Gutes vom Bauernhof“ im Ab-Hof-Verkauf (Auskünfte unter 0664/4822020) oder im „Haus der Region“ in Wolfsberg überzeugen.

Ein Video mit Fotos gibt es hier:

Feb
12

Die Apfelschenke Pauliwirt serviert einen Apfelknödel vom Feinsten

Der „Apfelknödel“ von der Apfelschenke „Pauliwirt“ aus St. Georgen im Lavanttal

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Es hat sich unter den Liebhabern der Lavanttaler Jausenkultur, welche auch anderen kulinarischen Köstlichkeiten nicht abgeneigt sind, herumgesprochen, dass die „Apfelschenke Pauliwirt“ mitten in St. Georgen, dafür wahrlich eine gute Adresse ist. Diesmal heißt die Devise: „Wenn die Mutter mit der Tochter…“ gemeinsam für das Wohlergehen der Gäste sorgt, kann eigentlich nichts schiefgehen. Und wie wahr… Susanne und Johann Riedl bieten Köstliches aus Küche und Keller, wobei auch neben der traditionell guten Jause, auch die hauseigene Pizza und die köstlichen „Ripperl..“, welche einmal monatlich, dafür aber mit allem Drum und Dran angeboten wird, ein wahrer Zungenschnalzer ist. Für die KLEINE ließen sich die beiden Damen bei der Zubereitung der Apfelknödel, welche sich sowohl als Hauptspeise, aber auch als köstliches Dessert eignene, über die Schulter schauen… emhoferkoestlicheslavanttalpauliwirtB

Apfelknödel in Mostsauce

Zutaten Knödel – 500 g geschälte Äpfel, kleinwürfelig geschnitten, 100 g Brösel, 100 g Butter, 70 g geriebene Nüsse, 1 EL Nelkenpulver, 60 g Rosinen (nach Belieben), 3 Msp Zimt, 90 g ZuckeremhoferkoestlicheslavanttalpauliwirtE

Zubereitung – Die Äpfel werden in Butter weichgedünstet, Nüsse und Brösel in einer Pfanne angeröstet, worauf man die Apfelmasse etwas abkühlen lässt. Alle anderen Zutaten kommen zur Apfelmasse dazu und werden durchgerührt. Daraufhin werden kleine Knödel geformt, welche mit Ei, Mehl und Bröseln paniert werden.

Zutaten Mostsauce – 2 Eier, 4 Gewürznelken, 20 g Maizena, 600 ml Most, 1 Zimtrinde, 150 g Zucker

Zubereitung – 2/2 Most mit Zucker, Zimtrinde und Gewürznelken aufkochen, den restlichen Most mit den Eiern und Maizena verrühren und in aufgekochten, aber nicht mehr kochendem Most einrühren, bis sich die Sauce bindet.

Daraufhin werden die panierten Knödel in heißem Öl gebacken und mit warmer Mostsauce angerichtet.

Und hier das Video vom Apfelknödel:

Feb
10

Der „Bärmut“ eine neue Köstlichkeit aus dem Lavanttal

„Bärmut“ – Ein köstlicher Aperitiv aus dem Lavanttal

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Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

 

Der „Bärmut“ wurde im Rahmen einer, wahrlich köstlichen Degustation, von Josef „Seppi“ Trippolt und seiner charmanten Gattin Silvia Trippolt-Maderbacher, im „Haus der Region“ in Wolfsberg, vorgestellt.emhoferbaermut116 Die jungen, sympathischen Wirtsleute vom renommierten Haubenlokal „Zum Bären“ in Bad St. Leonhard, präsentierten eine köstliche Kreszenz aus Wermutkraut, Zitronen- und Orangenschalen, sowie einer raffinierten Gewürzmischung, alles angesetzt in trockenem Weißwein, welche wahrlich zu einer Geschmacksoffenbarung geworden ist. emhoferbaermut115Unter der Devise „Bärmut – Wermut – Sehr gut“ schien das „Haus der Region“ fast aus allen Nähten zu platzen, wo man dem neuen Edelgetränk gerne seine Aufwartung machte. Natürlich aromatisch, leicht und erfrischend, sowie würzig und fruchtig – so präsentiert sich der „Bärmut“, der Namen stammt aus einer gelungenen Symbiose des „Bären“ und des „Wermut“, was liegt näher als einen „Bärmut“ daraus zu machen. Dazu Silvia Trippolt-Maderbacher: „Das Wermutkraut wächst bei uns wild und hat vor allem im Oberen Lavanttal eine lange Tradition. Sie wurde jahrzehntelang vergessen und spannend ist, dass mir immer mehr Lavanttaler erzählten, dass ihre Großmütter Wermutwein gemacht hätten – Ach ja, das Bauwehkraut – sagten viele. emhoferbaermut117

Produziert wird im eigenen Hause. Jede Zitrone und Orange wird von den beiden handgeschält, wobei auch jedes Gewürz und jedes Bröserl an Wermutkraut fein abgestimmt wird, jede Flasche wird selbst, in der eigenen kleinen, aber feinen Manufaktur in Bad St. Leonhard, abgefüllt und ettiketiert.

Der Bärmut schmeckt fruchtig-frisch nach Wein, mit einer deutlichen Wermut-Aromatik, angenehmer Zitrusnote und zurückhaltender Süße. emhoferbaermut114

Pur auf Eis mit Zitronen oder Orangenscheiben, oder perfekt als Spritzgetränk mit dem „Lavazante“ vom Hans Gritsch, vlg. Lenzbauer, oder als Cocktail mit dem Lavanttaler Gin von Edelbrand Sommelier Herbert Müller. emhoferbaermut121

Mit dabei waren auch BH Georg Fejan, der Chef der Lavanttaler Beschäftigungsinitiative Roland Bachmann mit Projektleiterin Regina Ragger und Verkaufsleitern Hildegard Kainz, der Obmann der Wolfsberger Werbegemeinschaft Karl Pacher, die Unternehmerinnen Gertraud Waschier und Ruth Schüssler, sowie Fotografin Ramona Steiner und LFS-Direktorin Elfriede Grössing. Sehr schön besungen hat den „Bärmut“ der MGV Wolfsberg, unter der Leitung von Alfred Rothleitner.

Und jetzt das dazupassende Video:

 

Nov
19

Köstliches von der Bohne

emhoferkorner113Seltene „süße“ Köstlichkeit aus Villach

Markus Korner ist ein wahrer Meister im Kreieren von süßen Köstlichkeiten. Nicht nur Wohlgeschmack, auch Dekoratives ziert seine Kreationen, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch großartig schmecken. Nachdem er seine Lehre beim Korbelius in Klagenfurt absolvierte, zog es ihn gleich zu Adressen mit großen Namen, was für ihn sehr lehrreiche Jahre waren, wovon seine Produkte markant Zeugnis geben. So war er beim Meindl am Graben, oder bei Toni Mörwald und Roland Huber. Heuer beschloss er sich mit der Konditorei Appe & Korner in Villach selbsttändig zu machen. Nach ersten Kontakten mit „Einfach köstlich“ beim Apfelfest in St. Georgen, wo er (sehr publikumswirksam übrigens) demonstrierte wie man einen „Apfelstrudel“ macht, folgte ein Besuch in seiner kleinen, aber feinen süßen Manufaktur in Villach, in der Italienerstraße 22c, wo er mit seiner Tarte eine wahre Meisterleistung hinlegte. Allein schon durch den außerordentlichen Geruch und Geschmack der Tonka-Bohne, welche man auch durch Zimt ersetzen kann, katapultierte er sich an vorderste Front im vorweihnachtlichen Himmel für Naschkatzen. emhoferkorner112

Gefrorene Kaffee-Tonkabohnen Tarte mit Marzipan

Zutaten für zwei Tartes

Boden: 500 g Rohmarzipan, 300 g fein gesiebten Staubzuckers. Die Zutaten werden mit einer Rührmaschine oder per Hand ungefährt fünf Minuten glatt geknetet.

Parfaitmasse: 25 g Kaffeebohnen gemahlen, 2 Stück Tonka-Bohnen gemahlen (es kann aber auch Zimt verwendet werden), 350 g Obers

200 g Dotter, 150 g Zucker, 60 g Wasser

150 g Mascarpone

Obers wird kurz aufgekocht, dann kommen die gemahlenen Bohnen dazu. Daraufhin wird der Topf mit einer Frischhaltefolie bedeckt und man lässt das Ganze 40 Minuten ziehen, wodurch das Obers Geschmack annimmt. Anschließend wird alles durch ein feines Sieb geschüttet und kalt gestellt.

Dann wird Marzipan ca. 3 mm dick ausgerollt und in die Tarteform gelegt.

In einer Rührmaschine werden die Dotter schaumig gerührt. In der Zwischenzeit lässt man den Zucker mit Wasser stark aufkochen, bis er feste Blasen wirft (ca. 110 Grad). Dann wird der gekochte Zucker langsam in die Dottermasse geschüttet und unter ständigem Rühren fünf Minuten lang aufgeschlagen. Dann wird der Mascarpone mit dem Kaffee-Tonkabohnen-Obers vermengt und halbsteif aufgeschlagen. Die Zutaten müssen kalt sein. Mit einem Schneebesen die zwei Massen kurz miteinander vermischen und in die Tarteform geben, worauf man sie vier Stunden einfriert. In gefrorenem Zustand kann man sie aus der Tarteform nehmen, mit Früchten garnieren und am besten fünf Minuten heraußen stehen lassen, aufschneiden und genießen..

Und hier noch zwei köstliche Videos:

 

 

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