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Apr
23

Kulinarik-Star Lisa Wieland kreiert veganes Spargel-Sushi

Lisa Wieland serviert ein veganes „Spargel-Sushi“

Text, Foto und Video: Josef Emhofer

Bereits im vorigen Jahr war Lisa Wieland, ein kulinarischer Shooting-Star vom Feinsten und zugleich auch ein Aushängeschild von Kärnten für diese Zunft, auf Besuch im Lavanttal, wo sie eine Genussreise unternahm und dabei auch bei Sternath-Spargel in St. Stefan vorbeischaute. emhoferlisawieland119Heuer besuchte sie Anna Sternath mit frischem  Spargel im Gepäck in ihrem heimatlichen Domizil in Hüttenberg, wo Lisa ihre kulinarische Kreativität und ihr besonderes Händchen für exzellente Dekoration markant unter Beweis stellte und der KLEINEN eine absolut trendige Speise kredenzte.emhoferlisawielandundmartinalippitz Vor ihrem Gastspiel bei Mike Diwald in der Radio-Kärnten-Morgenshow, ging sich noch ein Besuch im Lavanttal aus. Das Interesse galt diesmal dem Betrieb von Martina Lippitz im Granitztal bei St. Paul, wo gleich zwei Kulturen, nämlich Obst- und Weinbau, für herrliche Kreszenzen sorgen.

Freundlicherweise stellte sie uns auch ihr Rezept zur Verfügung.

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220 g Rundkornreis (Sushireis), 300 g Wasser, ca. 50 g Reisessig, 1 TL Zucker, etwas Salz, sowie Wasabi Paste für die Sauce, Juzu Kosho für die Rolle, Nori Blätter und Anna’s Spargel gekocht.

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Der Reis wird gut mit kaltem Wasser gewaschen und dann in einen Topf gegeben, wo man ihn ca. 20 Minuten einweichen lässt. Danach wird auf höchste Hitze eingeschalten (mit Deckel) und man lässt alles aufkochen. Nach dem Ausschalten soll der Reis rasten, Salz und Zucker kommen darüber, worauf man alles einziehen lässt. Daraufhin gibt man den Reis in eine große Schüssel und rührt in mit Essig gemeinsam „kalt“. TIPP: Der Reis sollte direkt verarbeitet werden.

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Das Nori-Blatt in der Hälfte durchschneiden und die glänzende Seite nach unten legen. Eine dünne Schicht Reis wird darauf ausgebreitet, etwas Juzu Kosho kommt dazu und mit Anna’s Spargel fest einrollen. Dann wird aufgeschnitten. Für den Wasabi-Dip einfach Wasabi mit Wasser anrühren, für nicht Veganer schmeckt es auch gut, wenn man Mayonaise verwendet.

Und hier noch zwei köstliche Videos:

 

Apr
08

Frühlingsköstlichkeit aus dem Aldershoff

„Frühlingszeit ist Bärlauchzeit“

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Dies dachte sich Christian Brandner, seines Zeichens seit drei engagierter und kulinarisch-kreativer Küchenchef im „Aldershoff“ in Wolfsberg, wo der 26jährige Kochlöffelschwinger auf frische und selbstgemachte Gerichte setzt. Für die KLEINE präsentierte er ein köstliches Lachsfilet mit Bärlauch, Parmesanrisotto und frischem Gemüse.emhoferkoestlicheslavanttalbrandnerB

Für das Pesto werden Bärlauch mit Tafelöl, Pinienkernen, Knoblauch, Parmesan und Salz einfach aufgemixt.

Zutaten

800 Gramm Lachsfilet, 200 Gramm Risottoreis, 100 ml Weißwein, Butter, Gemüsesuppe, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Parmesan, sowie ein Zucchini, eine gelbe Paprika und eine Karotte.

Das Lachsfilet wird in vier Stücke geschnitten, mit Salz und Pfeffer gewürzt und auf beiden Seiten angebraten. Dann wird es mit Pesto bestrichen, in eine Alufolie gewickelt und bei 120 Grad, lässt man den Fisch im Ofen durchziehen.

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Daraufhin wird Reis mit Olivenöl und Salz im Topf glasig angeschwitzt und mit Weißwein abgelöscht. Man gießt mit der Suppe immer wieder auf, bis der Reis gar ist.

Karotten, Zucchini und Paprika werden in gleich große Stücke geschnitten. Die Karotten werden gekocht. Zucchini und Paprika werden in Olivenöl angebraten, dann kommen die Karotten dazu.

Zum fertigen Reis Butter und Parmesan dazugeben. Sollte er zu dick werden, kann man noch mit etwas Suppe aufgießen.

Und hier noch ein köstliches Video:

Mrz
28

König Spargel lädt zur Audienz

„König Spargel“ lädt zur Audienz

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Das königliche Gemüse ist im Lavanttal heuer besonders früh dran. Beim Sternath in St. Stefan im Lavanttal sind die köstlichen Stangen bereits im Ab-Hof-Verkauf erhältlich. „So früh waren wir noch nie“, freut sich Anna Sternath, Tochter des Haues.JuniorChefs-Anna-und-Philipp-Sternath Sie führt dies auch darauf zurück, dass der Spargel unter einer doppelten Folie ruht, sich dort prächtig entwickelt und darauf wartet auf den Tellern der heimischen Spargelliebhaber zu landen. Zuerst wird der Spargel mit einer Folie, welche oben schwarz und unten weiß ist, zugedeckt. Dann kommt er noch unter einen Folientunnel, welcher darüber gesteckt wird und so dem Spargel ermöglicht in einem wunderbaren Mikroklima seinen köstlichen

Gerda und Alfred Sternath

Gerda und Alfred Sternath

Geschmack zu entwickeln. Er kann sich so unter Tag aufheizen und braucht keine Angst vor Nachtfrösten zu haben. Im Hofladen beim Sternath warten allerlei Köstlichkeiten aus der Region.

Und hier noch ein Video vom Spargel:

Mrz
05

Dreimal Schwein vom Feinsten

Auf das „Mangaliza-Schwein“ gekommen..

Text und Fotos: Josef Emhofer

Seit mehr als 9000 Jahren begleitet das Hausschwein den Menschen. Zahlreiche Redewendungen und Sprichwörter geben davon Zeugnis, ebenso ist das Schweinefleisch und Speck aus der tradtionellen Küche in unseren Breiten, nicht wegzudenken. Obwohl sich die Schweinehaltung in den letzten Jahrzehnten, mit allen Vor- und Nachteilen grundlegend verändert hat, wächst in neuerer Zeit das Interesse des Konsumenten an Produkten aus artgerechter Tierhaltung.

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Das „Mangaliza-Schwein“ ist laut ARCHE Austria (Verein zur Erhaltung seltener Nutztzierrassen) nicht nur ein Wollschwein mit besonderer Fettzusammensetzung, sondern auch ein robustes Weideschwein, dessen weiches und kompaktes, nicht faserndes Fleisch, geschmacklich alle Stückeln spielt. Vom köstlichen Speck, ganz zu schweigen.

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Das „Mangaliza“ nährte als führendes Fettschwein die Bevölkerung der Monarchie und wurde ab der 50er Jahre von Schweinreassen magerer Fleischqualität verdrängt und war später nur mehr in National- und Tierparks vertreten. Ender der 80er Jahre starteten erste Erhaltungsmaßnahmen. Derzeit werden in Österreich auf ca. 80 Betrieben etwa 125 Zuchtsauen und 50 Zuchteber gehalten. Die Rasse wird im ÖPUL des Agrarumweltprogrammes als „hoch gefährdet“ geführt.

In Kärnten beschäftigen sich laut ARCHE Austria sechs Zuchtbetriebe mit dem Mangaliza-Schwein, im Lavanttal hat sich Christoph Thonhauser vlg. Pucher in St. Andrä der Zucht und dem Erhalt des schwalbenbäuchigen Mangaliza-Schweins angenommen. emhoferferkelmangalizaschwalbebaeuchigbetriebthonhauserD„Nur in Reinzucht zeigen die Mangaliza-Schweine eine ausgezeichnete Fleisch- und Fettqualität hinsichtlich des optimalen Verhältnisses von gesättigten zu ungesättigten Fettsäuren“, so Thonhauser, der extensive Feuchtwiesen auf seinem Hof durch die Freilandhaltung der Wollschweine ideal verwerten kann. Seine reinrassigen Zucht- und Masttiere sind österreichweit gefragt. (Infos unter 0699/10788277).emhofermangalizaschweinrotBbetriebwinkler Mit der Zucht des  „Roten“ Mangaliza-Schweines  befasst sich Wolfgang Winkler aus Wolfsberg, Umriegelweg 14. emhofermangalizaschweinrotbetriebwinklerDie Ferkel werden zur Mast oder zur Weiterzucht verkauft. (Infos unter 0664 75009106).  emhoferspeckvommangalizaschweinmitantonundelisbethgrassler Der einzige Selbstvermarkter von Mangaliza-Schwein-Spezialitäten ist Anton Grassler vom Oberleidenberg bei St. Margarethen. Der gelernte Tischler und Bauer im Nebenerwerb ist ein großer Tierliebhaber, was die Vielfalt an Tieren auf seinem Hof, auf 780 m Seehöhe,  bezeugt.emhofermangalizaschwalbenbaechigbetriebantongrasslerA „Ich kam durch Zufall auf das „Mangaliza“ da ich eine gesamte Herde mit neun Stück kaufte und auf meinen Hof holte. Sie zeichnen sich durch problemlose Haltung aus und werden nur mit hofeigenen Produkten gefüttert.emhofermangalizaspeckvombetriebantongrasslerA“ Man kann sich von der Qualität dieser Produkte, der Betrieb führt übrigens das Gütesiegel „Gutes vom Bauernhof“ im Ab-Hof-Verkauf (Auskünfte unter 0664/4822020) oder im „Haus der Region“ in Wolfsberg überzeugen.

Ein Video mit Fotos gibt es hier:

Feb
12

Die Apfelschenke Pauliwirt serviert einen Apfelknödel vom Feinsten

Der „Apfelknödel“ von der Apfelschenke „Pauliwirt“ aus St. Georgen im Lavanttal

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Es hat sich unter den Liebhabern der Lavanttaler Jausenkultur, welche auch anderen kulinarischen Köstlichkeiten nicht abgeneigt sind, herumgesprochen, dass die „Apfelschenke Pauliwirt“ mitten in St. Georgen, dafür wahrlich eine gute Adresse ist. Diesmal heißt die Devise: „Wenn die Mutter mit der Tochter…“ gemeinsam für das Wohlergehen der Gäste sorgt, kann eigentlich nichts schiefgehen. Und wie wahr… Susanne und Johann Riedl bieten Köstliches aus Küche und Keller, wobei auch neben der traditionell guten Jause, auch die hauseigene Pizza und die köstlichen „Ripperl..“, welche einmal monatlich, dafür aber mit allem Drum und Dran angeboten wird, ein wahrer Zungenschnalzer ist. Für die KLEINE ließen sich die beiden Damen bei der Zubereitung der Apfelknödel, welche sich sowohl als Hauptspeise, aber auch als köstliches Dessert eignene, über die Schulter schauen… emhoferkoestlicheslavanttalpauliwirtB

Apfelknödel in Mostsauce

Zutaten Knödel – 500 g geschälte Äpfel, kleinwürfelig geschnitten, 100 g Brösel, 100 g Butter, 70 g geriebene Nüsse, 1 EL Nelkenpulver, 60 g Rosinen (nach Belieben), 3 Msp Zimt, 90 g ZuckeremhoferkoestlicheslavanttalpauliwirtE

Zubereitung – Die Äpfel werden in Butter weichgedünstet, Nüsse und Brösel in einer Pfanne angeröstet, worauf man die Apfelmasse etwas abkühlen lässt. Alle anderen Zutaten kommen zur Apfelmasse dazu und werden durchgerührt. Daraufhin werden kleine Knödel geformt, welche mit Ei, Mehl und Bröseln paniert werden.

Zutaten Mostsauce – 2 Eier, 4 Gewürznelken, 20 g Maizena, 600 ml Most, 1 Zimtrinde, 150 g Zucker

Zubereitung – 2/2 Most mit Zucker, Zimtrinde und Gewürznelken aufkochen, den restlichen Most mit den Eiern und Maizena verrühren und in aufgekochten, aber nicht mehr kochendem Most einrühren, bis sich die Sauce bindet.

Daraufhin werden die panierten Knödel in heißem Öl gebacken und mit warmer Mostsauce angerichtet.

Und hier das Video vom Apfelknödel:

Feb
11

Der Dinkelkrapfen von der LFS Buchhof

Der „Dinkelkrapfen“ vom Buchhof

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

An der LFS Buchhof ist man auch um einen gesunden Stellungwert der Ernährung sehr bemüht. Dies merkt man in vielen Bereichen. Auch bei den Faschingskrapfen fügte man Dinkelmehl hinzu. Die Lehrerin Barbara Hasenbichler ließ sich mit einem Schülertrio bei der Herstellung dieser Köstlichkeit über die Schulter blicken.

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Das Rezept:

Zutaten: 300 g Mehl, 300 g Dinkelmehl glatt, ¼ TL Salz, 1 Würfel Germ (42 g) 60 g Butter, ca. ¼ Liter Milch, 60 g Zucker, 1 TL Vanillezucker, 1 TL Rum, 4 Dotter und 1,5 – 2 Liter Öl zum Backen.emhofereinfachkoestlichdinkelkrapfenbuchhofC

Zubereitung: Mehl und Salz wird in eine Rührschüssel gegeben, worauf man die Germ ganz klein hineinbröckelt. Butter wird in einem Topf zerlassen, vom Herd genommen, dann werden Milch, Zucker, Vanillezucker, Rum und die Dotter eingerührt. Das lauwarme Milchgemisch wird zum Mehl geschüttet, der Teig gut abgeschlagen, bzw. abgeknetet, bis er seidig glatt ist und sich vom Gefäßrand löst, mit etwas Mehl bestreut und an einem warmen Ort zugedeckt, lässt man ihn ca. 25 Minuten gehen. emhofereinfachkoestlichdinkelkrapfenbuchhofEDann wird der Germteig ca. 2 cm. dick ausgewalken und die Krapfen werden kreisförmig ausgestochen, zugedeckt und nochmals 15 – 20 Minuten gehen gelassen. Das Backfett wird erhitzt, die Krapfen kommen zuerst mit der Oberseit hinein, worauf der Deckel der Pfanne für drei Minuten geschlossen wird. Hernach werden die Krapfen umgedreht und weitere drei bis 4 Minuten, ohne Deckel, gebacken. emhofereinfachkoestlichdinkelkrapfenbuchhofFAuf einer Küchenrolle werden sie abgetropft und je nach Belieben mit passierter Marmelade befüllt und mit Staubzucker bestreut.

Und hier noch das köstliche Video:

Feb
10

Der „Bärmut“ eine neue Köstlichkeit aus dem Lavanttal

„Bärmut“ – Ein köstlicher Aperitiv aus dem Lavanttal

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Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

 

Der „Bärmut“ wurde im Rahmen einer, wahrlich köstlichen Degustation, von Josef „Seppi“ Trippolt und seiner charmanten Gattin Silvia Trippolt-Maderbacher, im „Haus der Region“ in Wolfsberg, vorgestellt.emhoferbaermut116 Die jungen, sympathischen Wirtsleute vom renommierten Haubenlokal „Zum Bären“ in Bad St. Leonhard, präsentierten eine köstliche Kreszenz aus Wermutkraut, Zitronen- und Orangenschalen, sowie einer raffinierten Gewürzmischung, alles angesetzt in trockenem Weißwein, welche wahrlich zu einer Geschmacksoffenbarung geworden ist. emhoferbaermut115Unter der Devise „Bärmut – Wermut – Sehr gut“ schien das „Haus der Region“ fast aus allen Nähten zu platzen, wo man dem neuen Edelgetränk gerne seine Aufwartung machte. Natürlich aromatisch, leicht und erfrischend, sowie würzig und fruchtig – so präsentiert sich der „Bärmut“, der Namen stammt aus einer gelungenen Symbiose des „Bären“ und des „Wermut“, was liegt näher als einen „Bärmut“ daraus zu machen. Dazu Silvia Trippolt-Maderbacher: „Das Wermutkraut wächst bei uns wild und hat vor allem im Oberen Lavanttal eine lange Tradition. Sie wurde jahrzehntelang vergessen und spannend ist, dass mir immer mehr Lavanttaler erzählten, dass ihre Großmütter Wermutwein gemacht hätten – Ach ja, das Bauwehkraut – sagten viele. emhoferbaermut117

Produziert wird im eigenen Hause. Jede Zitrone und Orange wird von den beiden handgeschält, wobei auch jedes Gewürz und jedes Bröserl an Wermutkraut fein abgestimmt wird, jede Flasche wird selbst, in der eigenen kleinen, aber feinen Manufaktur in Bad St. Leonhard, abgefüllt und ettiketiert.

Der Bärmut schmeckt fruchtig-frisch nach Wein, mit einer deutlichen Wermut-Aromatik, angenehmer Zitrusnote und zurückhaltender Süße. emhoferbaermut114

Pur auf Eis mit Zitronen oder Orangenscheiben, oder perfekt als Spritzgetränk mit dem „Lavazante“ vom Hans Gritsch, vlg. Lenzbauer, oder als Cocktail mit dem Lavanttaler Gin von Edelbrand Sommelier Herbert Müller. emhoferbaermut121

Mit dabei waren auch BH Georg Fejan, der Chef der Lavanttaler Beschäftigungsinitiative Roland Bachmann mit Projektleiterin Regina Ragger und Verkaufsleitern Hildegard Kainz, der Obmann der Wolfsberger Werbegemeinschaft Karl Pacher, die Unternehmerinnen Gertraud Waschier und Ruth Schüssler, sowie Fotografin Ramona Steiner und LFS-Direktorin Elfriede Grössing. Sehr schön besungen hat den „Bärmut“ der MGV Wolfsberg, unter der Leitung von Alfred Rothleitner.

Und jetzt das dazupassende Video:

 

Jan
31

Krautfleisch – eine winterliche Köstlichkeit vom Mochoritsch

 

Krautfleisch – eine winterliche Köstlichkeit vom Mochoritsch

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Eine winterliche Köstlichkeit vom Feinsten, zauberte Gerald Lohner, seines Zeichens Küchenmeister, beim Mochoritsch auf der Griffen-Rast für die KLEINE auf den Teller. Der Absolvent der Tourismusschule von Gleichenberg ließ mit dieser wohlschmeckenden Köstlichkeit, keine Wünsche mehr offen und konnte in allen Belangen, voll und ganz, punkten. Erfreulicherweise ließ er sich nicht nur beim Kochen über die Schulter schauen, er stellte auch sein Rezept zur Verfügung, wobei er auch mit einer originellen und vor allem regionalen Beilage brillierte.emhofereinfachkoestlichlohner111

Krautfleisch (4 Personen)

500 Gramm Schweinsschopf, 500 Gramm frisches Kraut, 150 Gramm Zwiebel, 150 Gramm geräuchertes Bauchfleisch, 1 TL gehackter Knoblauch, 100 ml Weißwein, 100 ml Malzbier, 150 ml Rindssuppe, 150 Gramm Butter oder Butterschmalz, Salz, Pfeffer, Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Lorbeerblatt, Kümmel ganz.

Das Fleisch in zwei cm große Stücke schneiden, ebenfalls die Zwiebeln und das Kraut, worauf der Speck in erbsengroße Stücke geschnitten wird. Der geschälte und geschnittene Zwiebel wird in Butter angeröstet, dann kommt das Fleisch dazu, danach der geschnittene Speck. Das Ganze andünsten, danach mit Bier und Wein ablöschen und 20 Minuten köcheln lassen. Nachdem man auch das geschnittene Kraut zugeführt hat, mit den Gewürzen abschmecken und nach Belieben noch etwas Rindssuppe zugeben. Das Ganze nochmals 30 Minuten dünsten lassen und je nach Gefühl mit Maizena, oder einem sogenannten Mehlteigerl, emhofereinfachkoestlichlohner115abbinden.

 

Haden-Dinkel-Spatzen (4 Personen)

200 Gramm Dinkelmehl, 200 Gramm Hadenmehl, 100 Gramm Weizenmehl, 3 ganze Eier, Wasser, Salz und Pfeffer

Die Zutaten werden zu einem zähen Teig verrührt, danach in das köchelnde  Wasser mit einem Kaffeelöffel zu kleinen Spatzen geformt, worauf man alles kurz aufkochen lasst. Die Spatzen werden mit einem Siebschöpfer herausgenommen,  in Butter geschwenkt und zusammen mit dem Krautfleisch angerichtet. Und hier noch das Video:

 

 

 

 

 

Dez
29

Eine Kalenderköstlichkeit aus dem Restaurant Anfora

Kulinarische Impressionen im Jahreslauf aus dem „Anfora“emhoferanfora1111

Der kulinarische Kalender von Bernhard „Bernie“ Jandl ist wieder da. Das Langzeitprojekt des St. Andräer Kochlöffelschwingers befindet sich heuer in seiner zweiten Auflage und erfreut sich bereits wieder starker Beliebtheit. emhoferanforaKalenderDDie Stammgäste des Hauses bekommen ihn als Geschenk überreicht und jene, die es noch werden wollen, können den „KK“, den Kulinarischen Kalender, gegen eine Spende für „Kärntner in Not“ – die Spendenbox befindet sich an der Theke im Anfora – mit nach Hause nehmen. Die kulinarische Breite ist gemäß der Saisonen sehr breit gestreut und bietet für jeden etwas. Das Besonderes daran ist die Tatsache, dass der „Bernie“ auch die dazugehörigen Rezepte, sie befinden sich auf der Rückseite des jeweiligen Kalendermonats, bereitwillig zur Verfügung gestellt hat.emhoferanfora2017D Die „appetitanregenden“ Fotos steuerte der St. Andräer Fotograf Josef „Bepo“ Emhofer bei.

Und hier noch ein Kalendervideo:

Dez
01

Ei, ei, ei – Ein köstliches Bio-Freiland-Ei

Martin Maier: Filmproduzent mit Herz für „Bio-Freiland-Eier“

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Martin Maier aus Jakling ist in der österreichischen Filmszene kein Unbekannter, sondern punktete bereits mehrmals mit tollen Produktionen in Sachen Image- und Werbefilm, sowie auch in der Bereichen Spiel- und Dokumentarfilm, mit dem firmenmäßigen Sitz in Wien. Nachdem er von seinem Vater, den Hof „vlg. Krainer“ übernommen hatte, tüftelten er und seine Frau Petra, die bisher als Kindergartenpädagogin gearbeitet hatte, wie man den stillgelegten Betrieb wieder beleben kann.emhoferkrainer111 „Wir haben zuerst nur ein paar Hühner für den Eigenbedarf gehalten, damit gute Erfahrungen gemacht und die große Nachfrage nach ,Bio-Eiern’ gesehen.“ Nachdem man sich entschlossen hatte, dies nun auf eine professionelle Schiene zu legen, scharren derzeit 600 gut gelaunte Legehennen, und legen ihre Eier, welche nicht nur an einen Großabnehmer gehen, sondern auch „Ab-Hof“ in der Bio-Eier-Hütte in Jakling 15 gekauft werden können, die rund um die Uhr geöffnet hat. Die Lage kostet mit 30 Stück 10 Euro. Es gibt die Eier auch im Einzelnen, oder in verschiedenen Verpackungsgrößen. emhoferkrainer113Die „Bio-Eier-Hütte“ bietet auch noch andere hausgemachte Köstlichkeiten, speziell am Bio-Eier-Likör, welcher eindeutig Petras Handschrift trägt, werden Genießer nicht vorbeikommen. Likör & Co sind auch in weihnachtlicher Geschenksverpackung erhältlich, und Bestellungen unter 0650 3642922 herzlich willkommen. Wenn die Vogelgrippe für unsere Breiten gefährlich wird, bekommen die Hühner im großen und hellen Stall vorübergehenden „Hausarrest“. Mit Raubvögeln hatte man bisher keine Probleme. Die Hühner der Rasse „Braune Lohmann“ werden mit einer vollwertigen Mischung aus Bio-Mais, -Getreide und –Soja gefüttert.

Und hier noch ein „gackerndes“ Video:

 

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