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Mai
19

Zitronenfettucine ein Hochgenuss…

Koestliches Lavanttal OswaldEinfach köstlich – Zitronenfettucine

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Da haben Georg und Isolde Oswald, von Oswald Teigwaren aus Wolfsberg, wieder einmal zugeschlagen und ihre kulinarische Kreativität unterstrichen. Sie stellen seit kurzem „Zitronenfettucine“ her. Diese Nudeln sind eine wahre Alternative im Beilagenbereich, besonders wenn es um Fisch u. Co. Geht. Für das „Köstliche Lavanttal“ ließen sie sich bei der Nudelherstellung über die Schulter schauen und kredenzten anschließend  in ihrem Restaurant „Al dente“ Zitronenfettucine mit Shrimps, welche den Gaumen gewaltig zum Singen brachten.

Zitronenfettucine für vier Personen

Zutaten

500 Gramm Mehl, 2 ungespritzte Zitronen, 2 Eier

Die Zitronenschale wird fein abgerieben und der Saft der Zitronen wird ausgepresst. Anschließend werden alle Zutaten mit dem Mehl und etwas Wasser verknetet. Der Teig wird daraufhin fünn ausgerollt, woraus feine Bandnudeln geschnitten werden. Diese werden im Salzwasser „al dente“ gekocht.

Zitronenfettucine mit Shrimps

Zutaten

600 Gramm Shrimps, 100 Gramm Butter, 500 Gramm Zitronenfettucine

Die Shrimps werden mit etwas Butter in der Pfanne angebraten und gesalzen. Dann kommt ein Schuss Zitronensaft dazu, worauf alles mit den gekochten Zitronenfettucine vermischt wird. Nach dem Anrichten kann man auch noch mit frischer Zitronenmelisse garnieren.

 Und hier das Video: Zitronenfettucine

Mai
08

Spargelköstlichkeiten aus dem BK 12

Koestliches Lavanttal Hollauf„Spargelköstlichkeiten“ aus dem BK 12

Text,Fotos und Video: Josef Emhofer

Harald Hollauf ist neuer Küchenchef im BK 12. Der gebürtige Klagenfurter lernte beim Musil und arbeitete bereits in Häuser mit großen Namen, im In- und im Ausland. Jetzt kocht er im BK 12 groß auf und begeisterte voll und ganz mit zwei Spargelspezialitäten. Nicht nur der Spargelspitzensalat mit einer Honig-Senf-Marinade, sondern auch der Spargelstrudel auf Limetten-Basilikum-Schaum war an Originalität nicht mehr zu überbieten und brachte den Gaumen schwungvoll und lang anhaltend zum Singen.

 

Spargelspitzensalat mit Honig-Senf-Marinade

Zutaten Salat

¼ Kopf Grüner Salat, ¼ Kopf Lollo Rosso, ¼ Kopf Lollo Bianco oder andere Mixsalate, sowie 200 Gramm weiße und grüne Spargelspitzen gekocht.

Zutaten Marinade

250 Gramm Sauerrahm, 75 Gramm Majonäse, 1 EL Senf, 2 EL Honig, 1 Prise Salz, etwas gestoßener Pfeffer, 1 TL frisch gehackter Dill, Saft einer halben Limette

Zum Garnieren 1 TL frisch gehackte Petersilie

Der Salat wird gewaschen, auf einem Teller angerichtet und mit den Spargelspitzen belegt. Zur Marinade werden alle Zutaten mit einem Stabmixer aufgeschäumt und anschließend mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die Marinade wird über den Salat gegeben, worauf mit Petersilie garniert wird.

 

Spargelstrudel auf Limetten-Basilikum-Schaum

Zutaten Strudel

250 Gramm Blätterteig, 500 Gramm grüner und weißer Spargel gekocht, 150 Gramm Rohschinken, 250 Gramm Cottage Cheese, 100 Gramm Brösel, 1 gekochtes Ei (gehackt), 50 Gramm Butter, 1 Ei zum Bestreichen

Zutaten Sauce

¼ Liter Sahne, ¼ Liter Spargelfond, Saft einer Limette, 1 EL Basilikum gehackt, etwas Weißwein, Stärke zum Eindicken, Salz zum Abschmecken

Für die Sauce werden Sahne und Spargelfond aufgekocht, mit Weiß, dem Limettensaft, Salz und Basilikum abschmecken, mit etwas Stärke eindicken und mit dem Mixstab aufschäumen.

Beim Strudel wird zuerst die Butter zerlassen und mit Brösel und Ei vermischt. Daraufhin wird der Teig ausgerollt, mit dem Rohschinken belegt und mit dem Bröselgemisch bestreut. Der Spargel und der Cottage Cheese wird darübergegeben, der Strudel zusammengerollt, mit Ei bestrichen und bei 170 Grad Heißluft ca. 20 Minuten gebacken.

Der fertig gebackene Strudel wird gemeinsam mit dem Limetten-Basilikum-Schaum angerichtet. Guten Appetit.

Und hier ein köstliches Video aus dem BK 12: BK 12 – Küchenchef Harald Hollauf

 

 

 

Mai
01

Koestlichkeiten aus dem Anfora

Koestliches LavanttalKöstlichkeiten aus dem „Anfora“…

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Bernie Jandl, der Chef vom Restaurant „Anfora“ am St. Andräer Badesee, hat ein goldenes Händchen, nicht nur wenn es um neue Rezepturen, sondern auch um die Verwendung von gastronomischen Hoffnungen geht. Eine davon ist Kai Wölfel aus Ettendorf. Er lernt  bei „Bernie“ im zweiten Lehrjahr, von den dort angebotenen Köstlichkeiten, und vor allem um das „Know how“ derselben, zu profitieren. Für das „Köstliche Lavanttal „ legte der Lehrling bereits eine meisterhafte Leistung hin.

Er kredenzte eine Bärlauchcremesuppe mit herhzaften Crostinis.

Bärlauchcremesuppe

Zutaten für sechs Personen

10 dag Butter, 8 dag Mehl, ½ Liter Milch, 1/8 Liter Sahne, ¾ Liter Gemüsefond, 1/8 Liter Sahne, 100 Gramm Bärlauch, Salz, Pfeffer, eventuell Muskatnuss.

Der Bärlauch wird gewaschen, geputzt und in grobe Streifen geschnitten. Das Mehl wird in Butter angeschwitzt, ohne Farbe nehmen zu lassen, mit dem Gemüsefond aufegegossen und aufkochen gelassen. Dann wird Milch dazugegeben und das Ganze lässt man nochmals aufkochen. Zum Schluss kommt der Bärlauch dazu, dann wird mit einem Pürrierstab gerührt und mann lässt das Ganze nicht mehr aufkochen. Mit Salz und Pfeffer wird abgeschmeckt. Serviert wird mit in Butter geschwenkten Weißbrotwürfeln.

Crostinis

In Scheiben geschnittenes Baguette oder Toastbrot wird im Toaster getoastet oder in der Pfanne goldbraun getoastet und mit Knoblauchöl beträufelt. Die Tomaten werden in kleine Würfeln geschnitten, die Oliven werden gehackt, etwas Zwiebel wird feingehackt und in der Pfanne goldgelb angeschwitzt. Tomatenwürfel und Oliven kommen dazu und werden kurz mitgeröstet. Dann wird mit Salz, Pfeffer und gehacktem Basilikum abgeschmeckt und auf alles wird auf die getoasteten Brotscheiben verteilt und mit etwas Olivenöl beträufelt.

Und hier das Video: Koestlichkeiten aus dem Anfora…

Apr
05

Eine köstliche Frühlingstorte vom Hecher in Wolfsberg

Köstliches Lavanttal RiegerEine „köstliche“ Frühlingstorte…

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Josefine Rieger aus Hattendorf ist seit 34 Jahren Konditorin beim „Hecher“ in Wolfsberg, wo sie auch ihren Beruf erlernte. Sie steht auf Traditionelles und Althergebrachtes, lebt aber auch in der Backstube eine große Portion von Kreativität aus. Besonders das Modellerien von Marzipan hat es ihr angetan. Für das „Köstliche Lavanttal“ gab sie ihr Lieblingsrezept, jenes der „Frühlingstorte“ preis.

Masse:

9 Eier, 21 dag Zucker, 8 dag geriebene Schokolade, 11 dag Heidenmehl

Die ganzen Eier werden mit Zucker schaumig geschlagen, worauf Mehl und Schokolade untergehoben werden. Dann wird alles auf ein Blech (80 x 60), welches mit Fettpapier ausgelegt ist, gestrichen. Bei 180 Grad  wird dann ca. 12 Minuten gebacken. Nach dem Erkalten wird in zwei Runde Scheibe, für die Böden,  mit 24 cm Durchmesser und in fünf cm breite Streifen geschnitten.

Fülle:

¼ l Schlagobers, 20 dag Joghurt, 10 dag. Passierte Himbeeren, Vanille, Zitrone und Staubzucker nach Geschmack, sowie drei Blatt Gelatine. Das Schlagobers wird aufgeschlagen, alle Zutaten werden untergezogen und am Ende wird die aufgelöste Gelatine untergerührt.

Dann wird die Fülle auf die Streifen gestrichen. Ein Streifen wird zusammengerollt und auf einen runden Boden gestellt.. Die anderen Streifen werden um die 1. Rolle gelegt, worauf man das Ganze mit dem zweiten Boden abdeckt und ca. zwei Stunden kaltstellt.

Zum Verzieren werden 30 dag Schlagobers aufgeschlagen. Dann werden extra passierte Himbeeren dazugegeben. Damit wird die  Torte eingestrichen und mit Himbeeren verziert.

Und hier das Video: Eine köstliche Frühlingstorte vom Hecher

Mrz
26

Fischlein deck dich…

Köstliches Lavanttal Töfferl„Fischlein deck dich…“

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Unter diesem Motto zaubert Angelika Töfferl vom Reisberg aus St. Stefan bei ihren Kochseminaren, Köstlichkeiten in Sachen Fisch. Die Koch- und Ernährungslehrerin, sowie Gesundheitstrainerin, Ernährungsberaterin  und  Akad. Atempädaogin kocht mit ihren KursteilnehmerInnen in der neuen und sehr gut ausgestatteten Schulküche der HLW in Wolfsberg aber auch zu den verschiedensten Themen wie Nudel und Strudel, vegetarische Küche oder auch Saisonales. Sie legt immer besonderen Wert auf qualitativ hochwertige Zutaten (so wie die von Hans Jäger vom Forellenhof Jäger aus St. Stefan gelieferten fangfrischen oder geräucherten Fische) die je nach Jahreszeit regional sind. Schnell soll es gehen, gut soll es tun und schmecken soll es obendrein noch. Töfferl ist auch schon bei zahlreichen Schulprojekten in Sachen Ernährung aktiv gewesen.  Ab Herbst sollen die beliebten Rezepte aus den Kochseminaren auch in Büchern, einfach und schnell zum Nachkochen und Genießen, vorhanden sein. Für das „Köstliche Lavanttal“ zeigte sie wie man Räucherforellen-Röllchen im Chinakohlblatt auf den Teller zaubert. Mehr Information gibt es unter www.gleich-gewicht.at

Räucherforellen-Röllchen im Chinakohlblatt

1 Geräuchertes Forellenfilet, 1 feste Birne, 1 Frühlingszwiebel, 4 Chinakohlblätter, 1 EL Sauerrahm, ½ TL Kren, ½ TL gehackter Dill, ½ TL Senf, ½ TL Preiselbeeren, etwas Rucola, Salz, Pfeffer, Zahnstocher

Die Haut wird von der Räucherforelle abgezogen und in größere Stücke geschnitten. Birne und Frühlingszwiebeln werden in Streifen geschnitten und mit dem Sauerrahm vermischt. Mit Kren, Dill, Senf und den Preiselbeeren vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Chinakohlblätter werden mit der Creme bestrichen und die Fischstücke daraufgelegt. Rucola wird einmal durchgeschnitten und darübergestreut. Das Salatblatt wird stramm eingerollt und eventuell mit einem Zahnstocher fixiert, welcher vor dem Servieren entfernt wird.

Abschließen kann man die Rollen halbieren, auf ein flaches Teller legen und mit mariniertem Rucola, Kräutern und Kirchstomaten garnieren.

Und hier ein köstliches Video: Fischlein deck dich

 

Mrz
21

Eine österliche Köstlichkeit vom Buchhof

SONY DSCEine „österliche“ Köstlichkeit

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

In Zeiten freudiger Erwartung auf Kommendes denkt man auch gerne über Althergebrachtes nach. Dies ist auch im kulinarischen Bereich oft der Fall. Eine österliche Köstlichkeit wurde dem „Köstlichen Lavanttal“, an der Landw. Fachschule Buchhof präsentiert. Die Direktorin des Hauses, Ing. Elfriede Grössing, wusste auch von einer  Unterkärntner Spezialität aus vergangenen Zeiten, welche eigentlich mehr im benachbarten Völkermarkter Bezirk zu Hause war, in letzter Zeit jedoch auch schon immer öfter in unseren Breiten gesichtet wurde. Es handelt sich um den „Eierkren“ welcher sich als Beilage zur Osterjause bestens eignet. Die beiden Schülerinnen Anja Rieger aus Reichenfels und Birgit Schatz aus Bad St. Leonhard zeigten wie es geht.

 

Eierkren (4 Personen)

4 Eier, Kren, Salz und als Variante eventuell auch Sauerrahm, Essig und Öl

Die Eier werden hartgekocht, mit kaltem Wasser abgeschreckt und geschält. Daraufhin wird die Krenwurze zugeputzt. Daraufhin werden die Eier mit einem groben Reibeisen in eine bereitgestellte Schüssel gerieben. Man kann sie aber auch fein aufhacken. Der Kren wird mit einem feinen Reibeisen gerissen und je nach geschmacklicher Intensität unter die Eier gehoben. Nach dem Salzen, werden alle Zutaten miteinander vermengt.

Um, je nach Bedarf, eine cremige Konsistenz zu erreichen kann man dann auch noch etwas Sauerrahm, Essig und ein gutes Öl unterrühren.  Angerichtet wird auf einem knackigen Salatblatt.

Das „Köstliche Lavanttal“ wünscht allen seinen Freunden und Interessenten schöne Osterfeiertage.Koestliches Lavanttal Riegler Schatz Und hier das Video: Eierkren

 

Mrz
11

Köstliches aus dem Wolfsberger Stadtbistro

Köstliches Lavanttal Pirker„Köstliches“ aus dem Stadtbistro

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

„Klein, aber fein…“ lautet die Devise bei Walter und Jela Pirker in ihrem Stadtbistro in Wolfsberg. Die Qualität der Speisen und Getränke, ist bei den beiden Feinschmeckern eine klare Sache. In der Küche wird trotz räumlicher Enge, kulinarisch Großes geleistet.  Egal ob die Chicken Wings, die „Rippalan“, das „Brötchen-Service“  und die hausgemachten Mehlspeisen sind wahre Zungenschnalzer.  Für das „Köstliche Lavanttal“ legte der Herr Chef, persönlich Hand an den Herd und begeisterte mit einem Klassiker, einem Zwiebelrostbraten vom Feinsten.

Walter Pirker lernte im Hotel Schloss Seefels in Pörtschach, war dann im Hotel Zürserhof tätig und sammelte Berufserfahrung in Genf, Calgary, Toronto und auf den Bermudas.

 

Zwiebelrostbraten

4 Stk. Rindfleisch (Rostbraten oder Beiried), 600 Gramm Zwiebel, 125 ml Bratensaft, 250 ml Rindssuppe, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Mehl und Öl.

Die Zwiebeln werden geschält, in dünne Scheiben geschnitten und in einer Mischung aus Mehl und einer Prise Paprikapulver und Salz gewendet, gut abgeschüttelt und in reichlich Öl goldgelb gebraten, worauf man sie gut abtropfen lässt.

Das Fleisch wird ein wenig geklopft, an den Rändern eingeschnitten und in griffigem Mehl gewendet. Der Rostbraten wird in wenig Öl, bei mittlerer Hitze beidseitig angebraten, aus der Pfanne genommen und warm gestellt. Der austretende Saft wird abgefangen. Der Bratrückstand wird mit Suppe und Bratensaft aufgegossen, ein Drittel der gerösteten Zwiebeln kommt dazu. Dann lässt man alles aufkochen. Der Rostbraten wird mit dem Saft angerichtet und mit den restlichen Röstzwiebeln bestreut.

Und hier das Video: Koestliches Lavanttal – Stadtbistro Wolfsberg

Feb
27

Hirschenwirtköstlichkeiten…

Köstliches Lavanttal BaumgartnerKöstliches vom „Hirschenwirt“…

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Der „Hirschenwirt“ in Reichenfels, ist ein alteingesessener Familienbetrieb, welcher 2010 von Markus Baumgartner übernommen wurde. Der Sohn von Inge und Helmut Baumgartner führt den Betrieb bereits in der sechsten Generation. Nach dem Besuch der Hotelfachschule in Warmbad Villach, bildete er sich vorwiegend als Koch weiter und arbeitete als Höhepunkt seiner kulinarischen Reise auf einer Privatjacht im Mittelmeer. In Graz lernte er seine Christina kennen, welche ihm im „Hirschenwirt“ tatkräftigst zur Seite steht. Bei ihm steht die bodenständige und regionale Küche im Vordergrund. Um sein Können und seine Liebe zum Kochen unter Beweis zu stellen, finden  bei ihm mehrmals im Jahr „Spezialitätentage“ zu verschiedenen Küchenthemen statt. So lautet bei ihm das Motto derzeit „Frisch vom Fisch…“. Infos gibt es auf der HP www.gasthof-hirschenwirt.at oder unter 04359/2234.

Für das „Köstliche Lavanttal“  kochte er mit einer tirolerischen Spezialität, aus der Heimat seiner Mutter Inge, groß auf. Seine „Kaspressknödel“ sind unbedingt einen Versuch wert….

 

Kaspressknödel für vier Personen

250 Gramm Knödelbrot, 100 Gramm Graukäse, 100 Gramm Tilsiter, 2 Eier, 0,2 Liter Milch, 1kleine fein gehackte Zwiebel, Petersilie (fein gehackt), Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Öl, sowie 2 Liter Rindssuppe

Das Knödelbrot kommt in eine Schüssel und wird mit Salz, Pfeffer und der Musaktnuss abgeschmeckt. Dann kommt gehackte Petersilie dazu, worauf alles gut verrührt wird. Graukäse und Tilsiter werden grob gerieben und kommen in die Knödelmasse.

In einer Pfanne wird nun etwas Öl erhitzt und die fein gehackte Zwiebel darin glasig angeschwitzt, worauf selbiges in die Masse gegeben wird. Währenddessen wird die Milch lauwarm gemacht, worauf Milch, Eier und die Knödelbrotmasse, gut verrührt werden. Nachdem man die Masse kurz anziehen ließ, formt man etwa acht kleine Knödel, welche man leicht zusammendrückt (presst), daher Pressknödel. In der vorgeheizten Pfanne werden diese beidseitig kurz angebraten. Etwa die Hälfte der Rindssuppe wird mit etwas Wasser gestreckt und zum Kochen gebracht. Die angebratenen Knödel lässt man einige Minuten leicht köcheln. Die restliche Rindssuppe wird erwärmt und mit den Knödeln serviert. Tipp: Zu den Pressknödeln kann auch grüner Salat serviert werden.

Und hier das Video: Köstliches Lavanttal – Hirschenwirt

Feb
19

Eine Köstlichkeit, welche in die Zeit passt…

Köstliches Lavanttal Berta SchoberEin „köstliches“ Gericht für kommende Tage…

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Gerade in Zeiten wie diesen ist man immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepturen, welche gut in die Zeit passen. Natürlich gibt es im Lavanttal zahlreiche KochlöffelschwingerInnen, welche sich auch dieses Themas annehmen und immer wieder mit Neuem brillieren. Eine davon ist Berta Schober, welche im renommierten Gasthof „Traube“ bei der Familie Poppmeier, in der Küche fest am  Werkeln ist. Für das „Köstliche  Lavanttal“ begeisterte sie mit einem Sauerkrautrösti mit einem Schnittlauch-Sauerrahm-Dip, welcher den Gaumen gewaltig kitzelte und zu einem großen Geschmackserlebnis führte.

Am Beginn der kulinarischen Laufbahn von Berta Schober stand das seinerzeit bestens bekannte Hotel Moser in Wolfsberg, wo ihre Liebe zur feinen Küche begann. Nach den verschiedensten Stationen in Gasthäusern und Restaurants genehmigte sie sich eine kulinarische Auszeit. Doch ihre Kochleidenschaft ließ sie nicht los und sie kehrte in die Küche zum „Poppi“ in St. Paul zurück.

 

Sauerkrautrösti mit Schnittlauch-Sauerrahm-Dip

Sauerkrautrösti

25 dag Sauerkraut, 50 dag Kartoffel roh  – gerieben, 1 Ei, ‚Salz, Pfeffer und Muskat

Die Kartoffel werden mit der Küchenreibe aufgeraspelt und mit dem Sauerkraut und dem Ei, sowie den Gewürzen kräftig verrührt. Eine beschichtete Pfanne lässt man heiß werden, worin man die zu Laibchen geformte Sauerkraut-Kartoffelmasse sofort auf einer Seit anbrät, sie daraufhin wendet und fertig brät. Angerichtet wird mit dem Dip auf einem Teller, wozu auch herrlich ein knackiger Vogerlsalat passt.

Schnittlauch – Sauerrahm – Dip

0,25 Liter Sauerrahm, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Schnittlauch

 

Und es gibt auch ein Video: Koestliches Lavanttal – Berta Schober

Feb
11

Hering grüßt Shrimps…

emhoferkoestlicheslavanttalheleneschoberHering grüßt Shrimps…

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Eine kulinarische Oase in der heimischen Küchenlandschaft ist auch das Cafe Bettina in Lavamünd, wo Bettina Sulzer-Gallant, einst die jüngste Wirtin Kärntens, mit ihrem bestens eingespielten Team, neben dem „Kaffee“ auch allerlei edle Tröpferl in ihren Lokalen anbietet. Natürlich kommt bei ihr auch die Kulinarik nicht zu kurz. Eingeweihte wissen von der „Langen Nacht des Genusses“ zu berichten um nur ein Highlight aufflackern zu lassen. Mit im Team ist Helene Elisabeth Schober. Die geborene Mölltalerin  interessierte sich immer schon für die Geheimnisse am Herd und lernte ihren Beruf, welcher ihr auch zur Berufung wurde, im renommiierten „Alten Schacht“ in St. Stefan. Nach einem Ausflug in den Servicebereich kehrte die dreifache Mama wieder in die Kulinarik zurück und ist seit mehr als drei Jahren bei Bettina Sulzer-Gallant neben dem Service, auch in der Küche tätig. Für das „Köstliche“ ließ sie einen, herrlich in die Zeit passenden Gaumenschmaus vom Stapel und brilliertemit einem hausgemachten Heringssalat, welcher als Draufgabe noch mit einem Shrimpscocktail vom Feinsten liebäugelt. Dazu gibt’s köstliche Vollkornweckerl.

 

Heringsalat

10 dag Karotten, 5 dag Sellerie, 10 dag Erbsen, 10 dag Kartoffel, 5 dag Petersilienwurzel, 1 Apfel, 6 geräucherte Heringfilets, 8 EL Majonaise, 4 EL Joghurt

Das gekochte und geschälte Gemüse wird fein würfelig aufgeschitten. Ebenso werden der Apfel und die Heringfilets fein würfelig aufgeschnitten. Das Ganze wird mit der Majonäse vermischt, gewürzt und das Joghurt wird eingerührt. Als Garnitur nimmt man gekochte Eier, saure Heringslappen, geräucherte Lachsscheiben, grünen Salat, Radicchio und Karfiol.

 

Shrimpscocktail

15 dag Garnelen in Lake, 1 Orange, 3 EL Ketchup, 2 EL Majoniase, Salz, Pfeffer und etwas Cognac.

Die Garnelen werden mit der würfelig geschnittenen Orange vermischt. Daraufhin wird die Cocktailsauce aus Ketchup und Majonäse hergestellt, mit Salz und Pfeffer versehen und mit einem Schuss Cognac verfeinert. Alles wird in die hausgemachte Cocktailsauce eingerührt und nach Belieben gewürzt.

 

 

Koestliches Lavanttal Helene Schober

Vollkornweckerl

350 ml Wasser, 2 EL Honig, 30 Gramm Hefe,  400 Gramm Roggenvollkornmehl, 100 Gramm Weizenvollkornmehl, Fenchelsamen, Kümmel, Salz, 60 g Sonnenblumenkerne, 20 Gramm Haferflocken.

Für das Roggenvollkornbrot wird das Wasser mit dem Honig erwärmt und der Hefe verrührt. Nun kommen die restlichen Zutaten zu dem Gemisch dazu, woraus ein Teig geknetet wird, welchen man mit einem  Tuch zugedeckt bei ca. 35 Grad aufgehen lässt. Hernach wird der Teig nochmals geknetet, halbiert und zu Brotlaibchen geformt, welche mit lauwarmem Wasser bestrichen werden. Einige Sonnenblumenkerne kommen drauf und die Haferflocken werden darübergestreut. Hernach lässt man das ganze nochmals 30 Minuten aufgehen. Gebacken wird im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad etwa 30 Minuten…

 

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