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Sep
08

Gaumenfreuden aus dem BK 12

Eingeweihte wissen es bereits und haben sich auch schon verwöhnen lassen. Das BK 12 von Klaus Steinbauer in Wolfsberg hat einen neuen Küchenchef. Und den zahlt es sich allemal aus zu besuchen, nicht nur dass der gebürtige Grieche schon in Häusern mit großen Namen arbeitete,  er hat auch ein großes G’spür für guten Geschmack und den lässt er in seinen Gerichten allemal leben.emhoferkoestlicheslavanttalBK12hoch Vasileios Paliouras hat sich außerdem mit seiner Familie in Wolfsberg niedergelassen und ist drauf und dran die Gäste im BK 12 nicht nur mit den gewohnten Spezialitäten von der Karte des Hauses, sondern auch mit großer kulinarischer Kreativität aufzutrumpfen. Für das “Köstliche Lavanttal” bestätigte er dies mit einer Dorade vom Grill mit Sellerie-Karotten-Kartoffel-Gemüse und Papardelle, sowie einem bunten Blattsalat der Saison mit einem köstlichen Balsamico-Honig-Dressing sehr eindrucksvoll.

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Der Fisch:

4 Stk. Dorade (ca. 300g p.P.), 40 g Sellerie, 40 g Karotten, 300 g Paperdelle, 100 g Parmesan sowie Salz, Zitrone, Rosmarin, Minze und Pfeffer. Die Dorade wird gesäubert, mit Salz, Pfeffer, Zitrone dem frischen Rosmarin und der frischen Minze mariniert und auf beiden Seiten gut angebraten. Dann wird das Gemüse geschält, in Streifen geschnitten, bissfest gekocht und kurz im Olivenöl geschswenkt, mit Salz würzen. Die Papardelle werden in Salzwasser al dente gekocht, im Olivenöl geschwenkt und mit Parmesan bestreut.

´Der Salat:

300 g gemischte Blattsalate, 6 EL Olivenöl, 2 EL Balsamico Dressing, 1 EL Honig, 1 Prise Salz, alles gut vermischen und über die Blattsalate geben.

Und hier noch ein Video:

Aug
16

Geflügelspezialitäten in aller Munde

Das 19. Gackern auf der Loretowiese in St. Andrä schickt sich schon wieder an, das Prädikat “Rekordverdächtig” zu ergattern. IMG_9805Im Zentrum dieses großen Geflügelfestes stehen die Gackernwirte und WECH – Geflügel welche die Basis für das Event bieten, sehr zur Freude von WECH – Geschäftsführer Karl Feichtinger, der dem Ende des heurigen Gackerns sehr optimistisch entgegenblickt, zumal der Wettergott auch diesmal sein Einsehen mit den Geflügelspezialisten haben dürfte.DSC09920 Der Chef der Gackernwirte Stefan Reichel kann schon zufrieden sein und Lob für seine Wirtekollegen, insgesamt sind es acht, streuen. Sie servieren 42 Geflügelgerichte, national und international, und hoffen auch heuer wieder den Geschmack des Publikums getroffen zu haben.IMG_9951 Man kann schon gespannt sein, wie der Kampf der “Klassiker” wie Back- und Grillhendl, mit den Newcomern, sprich Chicken Wings & Co. heuer ausgehen wird.IMG_5690 Auch die neuen Gerichte wie das Kinder-Hot-Dog vom Brenner, der “Veggie-Burger” vom Zechner, die Ente vom Poltl und die Cevapcici vom Kehraus sind auch sehr begehrt. Natürlich darf auch Flüssiges, dominiert vom Villacher Bier, nicht fehlen. emhofergackerneroeffnungbieranstichAber auch edle “Schnapsalan” werden angeboten, der Lavanttaler Wein zeigt auch stark auf und auch die “Süßen” kommen auf ihre Rechnung.

Und hier noch ein genussvolles Video:

Aug
01

Ein genussvolles Festival in Bad St. Leonhard

Das heurige Genussfestival in Bad St. Leonhard war mehr als rekordverdächtig. Schon zum Auftakt, die Austro-Pop-Legende Wolfgang Ambros zog zur Begeisterung von gut 1300 Fans alle Register seines großen Könnens und ließ “Hit um Hit” von der Bühne klingen. Aber auch seine Begleitband – Die Nr. 1 vom Wienerwald – ließ keine musikalischen Wünsche offen und begeisterte auf allen Ebenen, sowohl vokal als auch instrumental.IMG_3894 Mit diesem Konzert hat Cook-Music-Management , an diesem Abend vertreten durch den Leonharder Raika-Banker Michael Zarfl, einen wahren Goldgriff getan. Das Marketing, bestens erstellt von Sylvia Trippolt-Maderbacher, funktionierte auf allen Linien bestens und lockte gut 10000 “Kulinarik-Jünger” nach Bad St. Leonhard, welche ihr Kommen nicht zu bereuen brauchten. Die heimische Kochszene, allen voran Haubenkoch Josef “Seppi” Trippolt verwandelte sein Lokal in eine italienische Osteria und kredenzte Scampi und Calamari in vielen Varianten, punktete aber auch bodenständig u.a. mit Gefülltem Brüstl vom Landschwein.IMG_4081 Eine ebenfalls sehr feine kulinarische Klinge zog Daniel Dirnberger vom Gasthof Geiger, welcher nicht nur volles Lob von der gesamten Crew beim Ambros-Konzert für sein Catering erntete, sondern auch mit einem großartigen “Crispy Chicken Caesar Burger” bestens auffiel.IMG_3984 Und natürlich Dieter “Badido” Dohr, der diesmal auch neben seinen Klassikern wie dem knusprigen Wiener und seinen knackfrischen Sommersalaten auch mit IMG_4011Steaks vom Heimischen Strauß, “in aller Munde” war. IMG_4065Beim “Prisse” zog Gottfried Morolz mit seiner Doris und dem gesamten Team mustergültig die kulinarischen Fäden, IMG_4358diesmal verstärkt durch Gackern-Wirt Stefan Reichel und unterstützt von Heinz Diwischek, von den “Süßen” Köstlichkeiten des Hauses ganz abgesehen, alles in allem ein kulinarisches Erlebnis. Beim Bieranstich hatte Bgm. Simon Maier, gemeinsam mit seinen beiden Vizes Siegfried Gugl und Dieter “Badido” seinen großen Auftritt, da Günther Dohr von der Brau-Union ein Fasse des köstlichen Gerstensaftes zur Verfügung gestellt hatte. Die heimischen Vereine ließen aber auch nichts anbrennen und zeigten, was sie kulinarisch so drauf haben. Herausragend der “Genuss-Schmankerl-Teller” vom MGV, oder der bunte Kärntner Wurstsalat vonIMG_4261 der Stadtkapelle, die hausgemachten Agnolotti mit geschmortem Bio-Rindfleisch von der Faschingsgilde oder die Mehlspeisen und das “Leonhardi-Herz” aus köstlichem Lebkuchen von den Trachtenfrauen. IMG_4205Der stärkste Tag war der Samstag, bevor der Sonntag, da gab es auch einen Oldtimer-Treff – bestens moderiert von Maria Staller und Edith Starzacher, welche auch seitens der Gemeinde die Fäden mitzog,  mit einer Festmesse, dem Frühschoppen und demIMG_4216 Müller-Harmonika-Treff für einen stilvollen Ausklang sorgte. Bei den Musikgruppen war sehr viel Jugend vertreten, so wie die Geschwister Scharf aus Bad St. Leonhard, welche “stromlos” von Tisch zu Tisch für beste Stimmung sorgten.

Und  hier noch ein genussreiches Video:

Jul
25

Leichtes und Sommerliches aus dem Restaurant Anfora

Die leichte Sommerküche boomt allerorten. So auch bei Bernhard “Bernie” Jandl im Restaurant ANFORA am St. Andräer See. Natürlich gibt es auch dort Ferialpraktikanten und einer, nämlich Melissa Maier aus Gemmersdorf, haben wir dabei über die Schulter geschaut. Die junge Dame kocht gerne und legte mit den Garnelen, dem asiatischen Touch dazu, und einem köstlich leichten Aperitiv von der Melone, eine reife Leistung hin.

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Garnelen im Tempurateig mit Gemüse auf Polenta  (Rezept für vier Personen)

16 Garnelen, 15 dag Gemüse, 300 g Tempurateig und 120 g Polenta

Die Garnelen werden gewaschen, geschält und geputzt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Daraufhin bereitet man den konventionell erhältlichen Tempura-Teig, es ist dies ein asiatischer Backteig mit feiner Note, mit Sodawasser zu. Die Garnelen werden zuvor in Mehl gewälzt, dann durch den Teig gezogen und in der Fritteuse goldgelb gebacken.

Ebenso nimmt man das Gemüse, schneidet es in längliche Streifen, wälzt es in Mehl und gibt es ebenfalls in die Fritteuse.

Für die Zubereitung der Polenta werden 1/2 Liter Wasser, 125 g Minutenpolenta, 25 g Butter, mit Salz und Pfeffer gewürzt und daraufhin mit allen Zutaten gut fünf Minuten kurz aufkochen und köcheln lassen.

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Beim Anrichten bildet die Polenta die Basis, das Gemüse kommt darauf und ganz oben “thronen” die Garnelen.

Aber zuvor kommt noch der Aperitiv von der “Melone”…

Und hier noch ein “köstliches” Video:

 

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Jul
17

Köstliches aus dem Mochoritsch-Eck in St. Kanzian

Das Mochoritsch-Eck in St. Kanzian ist drauf und dran sich kulinarisch ganz nach oben zu katapultieren. Verantwortlich dafür ist die ausgezeichnete Crew der Location. An der Spitze steht Victoria Latschen als Restaurantleiterin. Die junge Studentin ist auch seit heuer gemeinsam mit ihrer Mama Doris für den Blog “Food is our Passion..” zuständig. Neben dem Blog wird auch Eventcatering geboten. Gekocht wird vor Ort und man legt großen Wert auf die ansprechende Präsentation der Gerichte. “Zelebrierter Genuss” steht im Zentrum des kulinarischen Schaffens der beiden Kochlöffelschwingerinnen, für die Kochen eine gelebte Leidenschaft ist.emhofermochoritschviciunddoris

Doris Latschen ist ein kulinarischer Autodidakt. Die Lehrerin zeichnete  auch zwei Jahre für die Haube im ehemaligen Gasthof Pfau in Ruden verantwortlich.emhofermochoritschecktappas Viel hat sie von Spitzenköchen wie Josef Viehhauser , Gottfried Bachler und Hans Tschermenjak gelernt. Ihre Vorliebe für Istrien ist in ihrem kulinarischen Schalten und Walten, auch im Mochoritsch-Eck, nicht übersehbar.emhofermochoritschgabor

Überstrahlt wird der Feinschmeckerhimmel im Mochoritsch-Eck von Gabor Szitovsky. Der ungarische Spitzenkoch, der auch schon in Irland arbeitete und auch am Herd vieler Häuser mit großen Namen stand, ist seit 2015 im Mochoritsch-Team.emhofermochoritschburger Gute Qualität und Ordnung ist ihm das wichtigste in seiner Arbeit. Grillen und open – fire, sind seine eindeutigen Domänen, bei denen  er es zu meisterhaftem Genuss für seine Gäste bringt. Speziell am Josper Grill, ein Indoor-Grill mit Holzkohle, ist er nicht zu schlagen.

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Das “Mochoritsch-Eck” legt seinen Schwerpunkt auf Tapas mit regionalem Touch, Wein und feine Jause. Am Josper-Grill  bekommt das Fleisch ein besonders schmackhaftes Raucharoma. Gerne serviert man auch Salat von den eigenen Feldern und hausgemachte Mehlspeisen. Beliebte Gerichte sind der Mochoritsch-Bürger, 3er-Crostini, Kärntner Caprese, die Brettljause, Souvlaki und Edelspeckcarpaccio, sowie verschiedene Salate, auch mit Halloumi, Garnelen, Pute etc.

Souvlaki-Tapas

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500 g Schweinefilet wird in kleine Würfel geschnitten und auf Spieße gesteckt. Diese werden mit Salz, Knoblauch, Olivenöl, Oregano und Zitronensaft mariniert. Für das Tsatsiki werden 400 g Joghuert in einem Küchentuch 1-2 Stunden abtropfen gelassen. Danach wird eine Gurke geschält, grob geraspelt und eingesalzen. Nachdem sie fest ausgedrückt wurde mit dem Joghurt, sowie 2 bis 3 Knoblauchzehen, 50 ml Olivenöl und etwas Minze verrührt. Die Spieße werden in Olivenöl gebraten, das Tsatsiki in einem Schälchen angerichtet und die Spieße werden daraufgelegt. Mit schwarzen Oliven und geröstetem Brot wird serviert.

Und hier noch ein kurzes Video mit Blick in den Josper:

Mai
04

Diese Fischlaibchen muss man probieren

 

Beim Marzi in St. Marein gibt es immer wieder Neuigkeiten in Sachen Fisch. Diesmal entdeckte man beim Einkauf im schmucken Hofladen auch Fischravioli und Fischlaibchen. Speziell die Fischlaibchen eignen sich für eine leichte Sommerküche vom Feinsten. Stefanie Stückler, sie stammt von einem Bauernhof in St. Michael, hilft “ihrem” Gerhard, gemeint ist natürlich Juniorchef Gerhard Marzi, so gut es geht und stellte sich auch für “Einfach köstlich…” vor die Kamera. Sie zeigte uns wie diese köstlichen Fischlaibchen zu machen sind.

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Fischlaibchen für vier Personen

4 große frische Forellenfilet ohne Haut, 1 Zwiebel, 1/8 kg Semmelwürfel, 1/8 Liter Milch, Zitronensaft, Kräuter des Gartens nach Belieben, Brösel

Die Semmelwürfeln werden in der Milch vorab eingeweicht. Die Filets werden entweder klein geschnitten, oder durch die Fleischmaschine gelassen. Hernach werden diese zerkleinerten Filets mit den eingeweichten Semmelwürfeln, der feingehackten Zwiebel und den Kräutern zu einer Masser vermischt, woraus Laibchen geformt werden, die man in Brösel wendet und in Butterschmalz goldgelb herausbäckt.

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Und hier ein köstliches Video:

Feb
22

Neue Köstlichkeiten aus der Nuss

Köstliche „Neuigkeiten“ vom „geNUSShof“ Text, Fotos und Video: Josef Emhofer Seit 2011 gibt es den „geNUSShof“ von Brigitte und Othmar Kienzl in Maria Rojach, wo alles mit einer Nussknackmaschine begann. Derzeit gibt es sechs verschiedene Öle, allesamt schon bei Prämierungen „vergoldet“, sowie interessante Nischenprodukte wie Nussmehl, Nusti (Nuss-Tresterschnaps), einen köstlichen „Walnusslikör“ und jetzt als Novum das „Paradiesöl“. einfachkoestlichkienzlEDieses wird aus Kürbiskernöl, die Kürbiskerne kommen aus dem Lavanttal, und einer nicht minder geschmacklich interessanten Mischung mit Walnussöl hergestellt. Ebenso eine Neuigkeit das „Haselnussöl“ und das „Schwarze Gold“. Dahinter verbergen sich eingelegte „Grüne Nüsse“, die den Gaumen wahrlich zum Singen bringen. Mehr Infos gibt es auf www.walnussoel-kienzl.at oder unter 0699 11664859.emhofereinfachkoestlichkienzlC Erhältlich sind die Spezialitäten aus dem Hause Kienzl aber auch im „Haus der Region“ und im Raiffeisen-Lagerhaus in Wolfsberg, sowie im eigenen Hofladen in Maria Rojach oder online über die Homepage. Für „Einfach köstlich“ verriet uns Brigitte Kienzl ihr Rezept für eine wahrliche köstliche Variation an „Topfenködeln“.   „Topfenknödel in Haselnussmehl gewälzt, am Fruchtspiegel und mit Haselnussöl beträufelt…“ ¼ kg Topfen, 2 EL Gries, 2EL Brösel, 1 Ei, 1 Prise Salz Die Zutaten werden zu einem Teig vermischt, welchen man eine halbe Stunde rasten lässt. Anschließend werden daraus kleine Knödel geformt, welche man im Salzwasser 20 Minuten leicht köcheln lässt. Anschließend werden sie im Haselnussmehl gewälzt, an einem beliebigen Fruchtspiegel angerichtet und mit Haselnussöl reichlich beträufelt. Das dazugehörige Video finden Sie auf www.foto-emhofer.at auf der Seite Kulinarium, oder auf dieser Seite unter RSS-Feeds

Aug
31

Zu Besuch bei Lisa Wieland

Junge Kärntnerin als „kulinarischer“ Shootingstar

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Wenn man das hört, weiß man sofort, da kann es sich nur um Lisa Wieland aus Hüttenberg handeln. Die sympathische, junge Dame ist eine perfekte Kochlöffelschwingerin ersten Ranges und lernte ihren Beruf, der ihr echte Berufung ist, beim „Hochschober“ auf der Turrach. Nach kulinarischen Wanderjahren, welche sie sogar in die Emirate in die Küche des renommierten  „Burj al Arab“ führte, verdient sie ihre Brötchen derzeit als Souschef im CUT in London, wo niemand anderer als Wolfgang Puck ihr „oberster“ Chef ist.emhofersommergespraechlisawieland111 Sie liebt ihre Heimat über alles, besonders die „Topfenreinkalan“ ihrer Mama und tourt auch gerne, sofern sie bei ihren kurzen Heimaturlauben Zeit dazu hat, kulinarisch durch unsere Breiten. emhofersommergespraechlisawieland131Im Vorjahr gab es eine Tour durch das Lavanttal, wo sie auch auf Anna Sternath, vom gleichnamigen Spargelhof in St. Stefan im Lavanttal traf. emhofersommergespraechlisawieland113Diesbezüglich kann man sich auch etwas „Kulinarisches“ erwarten, denn im nächsten Jahr, sobald der erste Spargel aus der Erde guckt, geht Anna mitemhofersommergespraechlisawieland124 Fotograf und Spargel im Gepäck auf Reise nach London, wo Lisa dann ihre kulinarischen Ideen mit dem Spargel aus dem Hause Sternath, im wahrsten Sinn des Wortes,  sprießen lassen wird.emhofersommergespraechlisawieland125 Beim Pressetermin mit der KLEINEN für das Sommergespräch entstand auch ein köstliches Video:

Feb
10

Der “Bärmut” eine neue Köstlichkeit aus dem Lavanttal

„Bärmut“ – Ein köstlicher Aperitiv aus dem Lavanttal

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Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

 

Der „Bärmut“ wurde im Rahmen einer, wahrlich köstlichen Degustation, von Josef „Seppi“ Trippolt und seiner charmanten Gattin Silvia Trippolt-Maderbacher, im „Haus der Region“ in Wolfsberg, vorgestellt.emhoferbaermut116 Die jungen, sympathischen Wirtsleute vom renommierten Haubenlokal „Zum Bären“ in Bad St. Leonhard, präsentierten eine köstliche Kreszenz aus Wermutkraut, Zitronen- und Orangenschalen, sowie einer raffinierten Gewürzmischung, alles angesetzt in trockenem Weißwein, welche wahrlich zu einer Geschmacksoffenbarung geworden ist. emhoferbaermut115Unter der Devise „Bärmut – Wermut – Sehr gut“ schien das „Haus der Region“ fast aus allen Nähten zu platzen, wo man dem neuen Edelgetränk gerne seine Aufwartung machte. Natürlich aromatisch, leicht und erfrischend, sowie würzig und fruchtig – so präsentiert sich der „Bärmut“, der Namen stammt aus einer gelungenen Symbiose des „Bären“ und des „Wermut“, was liegt näher als einen „Bärmut“ daraus zu machen. Dazu Silvia Trippolt-Maderbacher: „Das Wermutkraut wächst bei uns wild und hat vor allem im Oberen Lavanttal eine lange Tradition. Sie wurde jahrzehntelang vergessen und spannend ist, dass mir immer mehr Lavanttaler erzählten, dass ihre Großmütter Wermutwein gemacht hätten – Ach ja, das Bauwehkraut – sagten viele. emhoferbaermut117

Produziert wird im eigenen Hause. Jede Zitrone und Orange wird von den beiden handgeschält, wobei auch jedes Gewürz und jedes Bröserl an Wermutkraut fein abgestimmt wird, jede Flasche wird selbst, in der eigenen kleinen, aber feinen Manufaktur in Bad St. Leonhard, abgefüllt und ettiketiert.

Der Bärmut schmeckt fruchtig-frisch nach Wein, mit einer deutlichen Wermut-Aromatik, angenehmer Zitrusnote und zurückhaltender Süße. emhoferbaermut114

Pur auf Eis mit Zitronen oder Orangenscheiben, oder perfekt als Spritzgetränk mit dem „Lavazante“ vom Hans Gritsch, vlg. Lenzbauer, oder als Cocktail mit dem Lavanttaler Gin von Edelbrand Sommelier Herbert Müller. emhoferbaermut121

Mit dabei waren auch BH Georg Fejan, der Chef der Lavanttaler Beschäftigungsinitiative Roland Bachmann mit Projektleiterin Regina Ragger und Verkaufsleitern Hildegard Kainz, der Obmann der Wolfsberger Werbegemeinschaft Karl Pacher, die Unternehmerinnen Gertraud Waschier und Ruth Schüssler, sowie Fotografin Ramona Steiner und LFS-Direktorin Elfriede Grössing. Sehr schön besungen hat den „Bärmut“ der MGV Wolfsberg, unter der Leitung von Alfred Rothleitner.

Und jetzt das dazupassende Video:

 

Nov
19

Köstliches von der Bohne

emhoferkorner113Seltene „süße“ Köstlichkeit aus Villach

Markus Korner ist ein wahrer Meister im Kreieren von süßen Köstlichkeiten. Nicht nur Wohlgeschmack, auch Dekoratives ziert seine Kreationen, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch großartig schmecken. Nachdem er seine Lehre beim Korbelius in Klagenfurt absolvierte, zog es ihn gleich zu Adressen mit großen Namen, was für ihn sehr lehrreiche Jahre waren, wovon seine Produkte markant Zeugnis geben. So war er beim Meindl am Graben, oder bei Toni Mörwald und Roland Huber. Heuer beschloss er sich mit der Konditorei Appe & Korner in Villach selbsttändig zu machen. Nach ersten Kontakten mit „Einfach köstlich“ beim Apfelfest in St. Georgen, wo er (sehr publikumswirksam übrigens) demonstrierte wie man einen „Apfelstrudel“ macht, folgte ein Besuch in seiner kleinen, aber feinen süßen Manufaktur in Villach, in der Italienerstraße 22c, wo er mit seiner Tarte eine wahre Meisterleistung hinlegte. Allein schon durch den außerordentlichen Geruch und Geschmack der Tonka-Bohne, welche man auch durch Zimt ersetzen kann, katapultierte er sich an vorderste Front im vorweihnachtlichen Himmel für Naschkatzen. emhoferkorner112

Gefrorene Kaffee-Tonkabohnen Tarte mit Marzipan

Zutaten für zwei Tartes

Boden: 500 g Rohmarzipan, 300 g fein gesiebten Staubzuckers. Die Zutaten werden mit einer Rührmaschine oder per Hand ungefährt fünf Minuten glatt geknetet.

Parfaitmasse: 25 g Kaffeebohnen gemahlen, 2 Stück Tonka-Bohnen gemahlen (es kann aber auch Zimt verwendet werden), 350 g Obers

200 g Dotter, 150 g Zucker, 60 g Wasser

150 g Mascarpone

Obers wird kurz aufgekocht, dann kommen die gemahlenen Bohnen dazu. Daraufhin wird der Topf mit einer Frischhaltefolie bedeckt und man lässt das Ganze 40 Minuten ziehen, wodurch das Obers Geschmack annimmt. Anschließend wird alles durch ein feines Sieb geschüttet und kalt gestellt.

Dann wird Marzipan ca. 3 mm dick ausgerollt und in die Tarteform gelegt.

In einer Rührmaschine werden die Dotter schaumig gerührt. In der Zwischenzeit lässt man den Zucker mit Wasser stark aufkochen, bis er feste Blasen wirft (ca. 110 Grad). Dann wird der gekochte Zucker langsam in die Dottermasse geschüttet und unter ständigem Rühren fünf Minuten lang aufgeschlagen. Dann wird der Mascarpone mit dem Kaffee-Tonkabohnen-Obers vermengt und halbsteif aufgeschlagen. Die Zutaten müssen kalt sein. Mit einem Schneebesen die zwei Massen kurz miteinander vermischen und in die Tarteform geben, worauf man sie vier Stunden einfriert. In gefrorenem Zustand kann man sie aus der Tarteform nehmen, mit Früchten garnieren und am besten fünf Minuten heraußen stehen lassen, aufschneiden und genießen..

Und hier noch zwei köstliche Videos:

 

 

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