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Apr
15

König Spargel bittet im Lavanttal wieder zu Tisch…

 

König Spargel regiert wieder im Lavanttal

Die köstlichen und edlen Gemüsestangen, sprießen wieder auf den Äckern der Lavanttaler Spargelbauern, sehr zur Freude der Schlankschlemmer, die wieder auf eine “knackige” Köstlichkeit setzen können. So auch am Spargelhof Sternath IMG_1559in St. Stefan im Lavanttal, wo man sich auch heuer wieder eine Novität einfallen ließ und in Zusammenarbeit mit der Wolfsberger Konditorei Eberhard einen weiteren süßen Spargelakzent setzt. Man kann schon auf das “Eis-Spargel-Konfekt” aus diesem Hause gespannt sein, welches nun das edle Trio mit der Spargel-Praline und dem

Spargelgugelhupf

Spargelgugelhupf

Spargel-Gugelhupf vollendet. Aber auch der legendäre “Eberhard-Toast” freut sich auf den Spargel, denn der Spargel-Toast ist auch wieder zu haben und ist kein uninteressantes Geschmackserlebnis. Sogar so prominente Kochlöffelschwinger, wie Lisa Wieland,emhoferlisawieland119 sie verdient ihre “Brötchen” im CUT von Wolfgang Puck im Dorchester in London, hat schon für Mai ihren Besuch angekündigt, geht es ihr doch auch darum neue Ideen für ihr in Bälde zu erwartendes Kochbuch, zu bekommen. Natürlich hat  die Lavanttaler Gastronomie natürlich den immensen Vorteil der absoluten Frische, denn die edlen Stangen können vom Hofladen direkt in die Küche geholt werden um dort in den verschiedensten Gerichten, welche von der Kreativität der Lavanttaler Wirte, Zeugnis geben, zu gelangen. Im Restaurant “Anfora” setzteemhoferspargelneutraljandlafotoemhofer Bernhard “Bernie” Jandl schon seit einiger Zeit sehr erfolgreich auf das Spargel-Sushi, welche kulinarische Raffinesse birgt. Nicht zu vergessen die Lavanttaler Winzer, welche ihre edlen Kreszenzen auch passend zum Spargel präsentieren können. Aber auch die Lavanttaler Weideente der Familie Taferner vom Lindlhof in Pölling ist drauf und dran in die Kochtöpfer zu marschieren, zumal das zarte Entenfleisch herrlich mit dem Spargel harmonisiert.

Ein köstliches Video mit dem Einblick in das Rezeptheft von Sternath-Spargel in St. Stefan finden Sie auf www.foto-emhofer.at/videos

Lavanttaler Weideente Pollheimer

Lavanttaler Weideente Pollheimer

Feb
22

Neue Köstlichkeiten aus der Nuss

Köstliche „Neuigkeiten“ vom „geNUSShof“ Text, Fotos und Video: Josef Emhofer Seit 2011 gibt es den „geNUSShof“ von Brigitte und Othmar Kienzl in Maria Rojach, wo alles mit einer Nussknackmaschine begann. Derzeit gibt es sechs verschiedene Öle, allesamt schon bei Prämierungen „vergoldet“, sowie interessante Nischenprodukte wie Nussmehl, Nusti (Nuss-Tresterschnaps), einen köstlichen „Walnusslikör“ und jetzt als Novum das „Paradiesöl“. einfachkoestlichkienzlEDieses wird aus Kürbiskernöl, die Kürbiskerne kommen aus dem Lavanttal, und einer nicht minder geschmacklich interessanten Mischung mit Walnussöl hergestellt. Ebenso eine Neuigkeit das „Haselnussöl“ und das „Schwarze Gold“. Dahinter verbergen sich eingelegte „Grüne Nüsse“, die den Gaumen wahrlich zum Singen bringen. Mehr Infos gibt es auf www.walnussoel-kienzl.at oder unter 0699 11664859.emhofereinfachkoestlichkienzlC Erhältlich sind die Spezialitäten aus dem Hause Kienzl aber auch im „Haus der Region“ und im Raiffeisen-Lagerhaus in Wolfsberg, sowie im eigenen Hofladen in Maria Rojach oder online über die Homepage. Für „Einfach köstlich“ verriet uns Brigitte Kienzl ihr Rezept für eine wahrliche köstliche Variation an „Topfenködeln“.   „Topfenknödel in Haselnussmehl gewälzt, am Fruchtspiegel und mit Haselnussöl beträufelt…“ ¼ kg Topfen, 2 EL Gries, 2EL Brösel, 1 Ei, 1 Prise Salz Die Zutaten werden zu einem Teig vermischt, welchen man eine halbe Stunde rasten lässt. Anschließend werden daraus kleine Knödel geformt, welche man im Salzwasser 20 Minuten leicht köcheln lässt. Anschließend werden sie im Haselnussmehl gewälzt, an einem beliebigen Fruchtspiegel angerichtet und mit Haselnussöl reichlich beträufelt. Das dazugehörige Video finden Sie auf www.foto-emhofer.at auf der Seite Kulinarium, oder auf dieser Seite unter RSS-Feeds

Dez
11

Kräuterköstlichkeit

Eine Kräuterköstlichkeit zur rechten Jahreszeit

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

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Christine Ganster vom Aichberg, ist Kräuterpädagogin und Seniorentrainerin mit Leidenschaft. Da sie auch eine ausgezeichnete Köchin ist, ist sie auch immer wieder für Kulinarisches der besonderen Art zu haben. So auch diesmal als Sie für „Einfach köstlich“ eine in die Jahreszeit passende Kräuterköstlichkeit auftischte.

Adventpunsch mit pikantem Knabbergebäck:

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Für den Adventpunsch werden 1/8 Liter Kräutersirup mit ½ Liter ungesüßtem Kompottsaft vermischt und erhitzt. Rum und Honiglikör können nach Belieben zugefügt werden. Dieser Adventpunsch ohne Alkohlzugabe ist auch für Kinder sehr wohlschmeckend. Bei Bedarf kann man noch mit Honig oder Vollzucker nachsüßen.

Dazu gibt es als willkommene Alternative zu den süßen Keksen selbstgebackenes pikantes Knabbergebäck.

 

Kräutersirup:

 

3 Handvoll Schafgarbendolden, 1 Handvoll Zitronenmelisse, 2 L Wasser, 2kg Vollzucker, 5 Orangenscheiben, 3 Zitronenscheiben, 70g Zitronensäure. Wasser und Zucker aufkochen lassen. Alle Zutaten beigeben und ein bis zwei Tage ziehen lassen. Öfters umrühren, abseihen und in Flaschen füllen.

 

Kompottsaft:

1 kg Bioäpfel waschen, mit Schale und Kerngehäuse klein schneiden, mit ¾ Liter Wasser, Zimtrinde, Nelken, evt. Sternanis und einer halben Zitrone ca. ½ Stunde köcheln lassen. Zucker ist nicht erforderlich, da der Kräutersirup süß ist.Dann abseihen und zum Sirup geben (ca. 3/8). Zusätzlich 1/8 Zwetschkenkompottsaft dazugeben. Wenn man Zwetschken eingefroren hat, kann man welche ohne Zucker mit wenig Wasser kochen und wie angeführt dazugeben. Den Rest kann man zu Mus weiterverarbeiten.

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Pikantes Knabbergebäck mit Brennnesselsamen

 

150 g Mehl, 150 g Topfen, 150 g Butter, 1 verquirltes Ei, 1 Prise Kräuter- oder Blütensalz, geriebenen Emmentaler und Brennnesselsamen zum Bestreuen. Butter und Mehl verbröseln, Topfen und Salz beigeben und rasch zu einem Teig verkneten. 2 Stunden kühl rasten lassen. Dünn ausrollen, Formen ausstechen, mit Ei bestreichen, mit Käse bestreuen und noch Brennnesselsamen darüberstreuen. Man kann den Käse auch weglassen. Ca. 10 Min. bei 200 Grad backen.

Und hier noch ein Video zum Thema:

 

 

 

 

 

Aug
31

Zu Besuch bei Lisa Wieland

Junge Kärntnerin als „kulinarischer“ Shootingstar

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Wenn man das hört, weiß man sofort, da kann es sich nur um Lisa Wieland aus Hüttenberg handeln. Die sympathische, junge Dame ist eine perfekte Kochlöffelschwingerin ersten Ranges und lernte ihren Beruf, der ihr echte Berufung ist, beim „Hochschober“ auf der Turrach. Nach kulinarischen Wanderjahren, welche sie sogar in die Emirate in die Küche des renommierten  „Burj al Arab“ führte, verdient sie ihre Brötchen derzeit als Souschef im CUT in London, wo niemand anderer als Wolfgang Puck ihr „oberster“ Chef ist.emhofersommergespraechlisawieland111 Sie liebt ihre Heimat über alles, besonders die „Topfenreinkalan“ ihrer Mama und tourt auch gerne, sofern sie bei ihren kurzen Heimaturlauben Zeit dazu hat, kulinarisch durch unsere Breiten. emhofersommergespraechlisawieland131Im Vorjahr gab es eine Tour durch das Lavanttal, wo sie auch auf Anna Sternath, vom gleichnamigen Spargelhof in St. Stefan im Lavanttal traf. emhofersommergespraechlisawieland113Diesbezüglich kann man sich auch etwas „Kulinarisches“ erwarten, denn im nächsten Jahr, sobald der erste Spargel aus der Erde guckt, geht Anna mitemhofersommergespraechlisawieland124 Fotograf und Spargel im Gepäck auf Reise nach London, wo Lisa dann ihre kulinarischen Ideen mit dem Spargel aus dem Hause Sternath, im wahrsten Sinn des Wortes,  sprießen lassen wird.emhofersommergespraechlisawieland125 Beim Pressetermin mit der KLEINEN für das Sommergespräch entstand auch ein köstliches Video:

Apr
23

Kulinarik-Star Lisa Wieland kreiert veganes Spargel-Sushi

Lisa Wieland serviert ein veganes „Spargel-Sushi“

Text, Foto und Video: Josef Emhofer

Bereits im vorigen Jahr war Lisa Wieland, ein kulinarischer Shooting-Star vom Feinsten und zugleich auch ein Aushängeschild von Kärnten für diese Zunft, auf Besuch im Lavanttal, wo sie eine Genussreise unternahm und dabei auch bei Sternath-Spargel in St. Stefan vorbeischaute. emhoferlisawieland119Heuer besuchte sie Anna Sternath mit frischem  Spargel im Gepäck in ihrem heimatlichen Domizil in Hüttenberg, wo Lisa ihre kulinarische Kreativität und ihr besonderes Händchen für exzellente Dekoration markant unter Beweis stellte und der KLEINEN eine absolut trendige Speise kredenzte.emhoferlisawielandundmartinalippitz Vor ihrem Gastspiel bei Mike Diwald in der Radio-Kärnten-Morgenshow, ging sich noch ein Besuch im Lavanttal aus. Das Interesse galt diesmal dem Betrieb von Martina Lippitz im Granitztal bei St. Paul, wo gleich zwei Kulturen, nämlich Obst- und Weinbau, für herrliche Kreszenzen sorgen.

Freundlicherweise stellte sie uns auch ihr Rezept zur Verfügung.

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220 g Rundkornreis (Sushireis), 300 g Wasser, ca. 50 g Reisessig, 1 TL Zucker, etwas Salz, sowie Wasabi Paste für die Sauce, Juzu Kosho für die Rolle, Nori Blätter und Anna’s Spargel gekocht.

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Der Reis wird gut mit kaltem Wasser gewaschen und dann in einen Topf gegeben, wo man ihn ca. 20 Minuten einweichen lässt. Danach wird auf höchste Hitze eingeschalten (mit Deckel) und man lässt alles aufkochen. Nach dem Ausschalten soll der Reis rasten, Salz und Zucker kommen darüber, worauf man alles einziehen lässt. Daraufhin gibt man den Reis in eine große Schüssel und rührt in mit Essig gemeinsam „kalt“. TIPP: Der Reis sollte direkt verarbeitet werden.

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Das Nori-Blatt in der Hälfte durchschneiden und die glänzende Seite nach unten legen. Eine dünne Schicht Reis wird darauf ausgebreitet, etwas Juzu Kosho kommt dazu und mit Anna’s Spargel fest einrollen. Dann wird aufgeschnitten. Für den Wasabi-Dip einfach Wasabi mit Wasser anrühren, für nicht Veganer schmeckt es auch gut, wenn man Mayonaise verwendet.

Und hier noch zwei köstliche Videos:

 

Mrz
05

Dreimal Schwein vom Feinsten

Auf das „Mangaliza-Schwein“ gekommen..

Text und Fotos: Josef Emhofer

Seit mehr als 9000 Jahren begleitet das Hausschwein den Menschen. Zahlreiche Redewendungen und Sprichwörter geben davon Zeugnis, ebenso ist das Schweinefleisch und Speck aus der tradtionellen Küche in unseren Breiten, nicht wegzudenken. Obwohl sich die Schweinehaltung in den letzten Jahrzehnten, mit allen Vor- und Nachteilen grundlegend verändert hat, wächst in neuerer Zeit das Interesse des Konsumenten an Produkten aus artgerechter Tierhaltung.

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Das „Mangaliza-Schwein“ ist laut ARCHE Austria (Verein zur Erhaltung seltener Nutztzierrassen) nicht nur ein Wollschwein mit besonderer Fettzusammensetzung, sondern auch ein robustes Weideschwein, dessen weiches und kompaktes, nicht faserndes Fleisch, geschmacklich alle Stückeln spielt. Vom köstlichen Speck, ganz zu schweigen.

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Das „Mangaliza“ nährte als führendes Fettschwein die Bevölkerung der Monarchie und wurde ab der 50er Jahre von Schweinreassen magerer Fleischqualität verdrängt und war später nur mehr in National- und Tierparks vertreten. Ender der 80er Jahre starteten erste Erhaltungsmaßnahmen. Derzeit werden in Österreich auf ca. 80 Betrieben etwa 125 Zuchtsauen und 50 Zuchteber gehalten. Die Rasse wird im ÖPUL des Agrarumweltprogrammes als „hoch gefährdet“ geführt.

In Kärnten beschäftigen sich laut ARCHE Austria sechs Zuchtbetriebe mit dem Mangaliza-Schwein, im Lavanttal hat sich Christoph Thonhauser vlg. Pucher in St. Andrä der Zucht und dem Erhalt des schwalbenbäuchigen Mangaliza-Schweins angenommen. emhoferferkelmangalizaschwalbebaeuchigbetriebthonhauserD„Nur in Reinzucht zeigen die Mangaliza-Schweine eine ausgezeichnete Fleisch- und Fettqualität hinsichtlich des optimalen Verhältnisses von gesättigten zu ungesättigten Fettsäuren“, so Thonhauser, der extensive Feuchtwiesen auf seinem Hof durch die Freilandhaltung der Wollschweine ideal verwerten kann. Seine reinrassigen Zucht- und Masttiere sind österreichweit gefragt. (Infos unter 0699/10788277).emhofermangalizaschweinrotBbetriebwinkler Mit der Zucht des  „Roten“ Mangaliza-Schweines  befasst sich Wolfgang Winkler aus Wolfsberg, Umriegelweg 14. emhofermangalizaschweinrotbetriebwinklerDie Ferkel werden zur Mast oder zur Weiterzucht verkauft. (Infos unter 0664 75009106).  emhoferspeckvommangalizaschweinmitantonundelisbethgrassler Der einzige Selbstvermarkter von Mangaliza-Schwein-Spezialitäten ist Anton Grassler vom Oberleidenberg bei St. Margarethen. Der gelernte Tischler und Bauer im Nebenerwerb ist ein großer Tierliebhaber, was die Vielfalt an Tieren auf seinem Hof, auf 780 m Seehöhe,  bezeugt.emhofermangalizaschwalbenbaechigbetriebantongrasslerA „Ich kam durch Zufall auf das „Mangaliza“ da ich eine gesamte Herde mit neun Stück kaufte und auf meinen Hof holte. Sie zeichnen sich durch problemlose Haltung aus und werden nur mit hofeigenen Produkten gefüttert.emhofermangalizaspeckvombetriebantongrasslerA“ Man kann sich von der Qualität dieser Produkte, der Betrieb führt übrigens das Gütesiegel „Gutes vom Bauernhof“ im Ab-Hof-Verkauf (Auskünfte unter 0664/4822020) oder im „Haus der Region“ in Wolfsberg überzeugen.

Ein Video mit Fotos gibt es hier:

Feb
12

Die Apfelschenke Pauliwirt serviert einen Apfelknödel vom Feinsten

Der „Apfelknödel“ von der Apfelschenke “Pauliwirt” aus St. Georgen im Lavanttal

Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

Es hat sich unter den Liebhabern der Lavanttaler Jausenkultur, welche auch anderen kulinarischen Köstlichkeiten nicht abgeneigt sind, herumgesprochen, dass die „Apfelschenke Pauliwirt“ mitten in St. Georgen, dafür wahrlich eine gute Adresse ist. Diesmal heißt die Devise: „Wenn die Mutter mit der Tochter…“ gemeinsam für das Wohlergehen der Gäste sorgt, kann eigentlich nichts schiefgehen. Und wie wahr… Susanne und Johann Riedl bieten Köstliches aus Küche und Keller, wobei auch neben der traditionell guten Jause, auch die hauseigene Pizza und die köstlichen „Ripperl..“, welche einmal monatlich, dafür aber mit allem Drum und Dran angeboten wird, ein wahrer Zungenschnalzer ist. Für die KLEINE ließen sich die beiden Damen bei der Zubereitung der Apfelknödel, welche sich sowohl als Hauptspeise, aber auch als köstliches Dessert eignene, über die Schulter schauen… emhoferkoestlicheslavanttalpauliwirtB

Apfelknödel in Mostsauce

Zutaten Knödel – 500 g geschälte Äpfel, kleinwürfelig geschnitten, 100 g Brösel, 100 g Butter, 70 g geriebene Nüsse, 1 EL Nelkenpulver, 60 g Rosinen (nach Belieben), 3 Msp Zimt, 90 g ZuckeremhoferkoestlicheslavanttalpauliwirtE

Zubereitung – Die Äpfel werden in Butter weichgedünstet, Nüsse und Brösel in einer Pfanne angeröstet, worauf man die Apfelmasse etwas abkühlen lässt. Alle anderen Zutaten kommen zur Apfelmasse dazu und werden durchgerührt. Daraufhin werden kleine Knödel geformt, welche mit Ei, Mehl und Bröseln paniert werden.

Zutaten Mostsauce – 2 Eier, 4 Gewürznelken, 20 g Maizena, 600 ml Most, 1 Zimtrinde, 150 g Zucker

Zubereitung – 2/2 Most mit Zucker, Zimtrinde und Gewürznelken aufkochen, den restlichen Most mit den Eiern und Maizena verrühren und in aufgekochten, aber nicht mehr kochendem Most einrühren, bis sich die Sauce bindet.

Daraufhin werden die panierten Knödel in heißem Öl gebacken und mit warmer Mostsauce angerichtet.

Und hier das Video vom Apfelknödel:

Feb
10

Der “Bärmut” eine neue Köstlichkeit aus dem Lavanttal

„Bärmut“ – Ein köstlicher Aperitiv aus dem Lavanttal

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Text, Fotos und Video: Josef Emhofer

 

Der „Bärmut“ wurde im Rahmen einer, wahrlich köstlichen Degustation, von Josef „Seppi“ Trippolt und seiner charmanten Gattin Silvia Trippolt-Maderbacher, im „Haus der Region“ in Wolfsberg, vorgestellt.emhoferbaermut116 Die jungen, sympathischen Wirtsleute vom renommierten Haubenlokal „Zum Bären“ in Bad St. Leonhard, präsentierten eine köstliche Kreszenz aus Wermutkraut, Zitronen- und Orangenschalen, sowie einer raffinierten Gewürzmischung, alles angesetzt in trockenem Weißwein, welche wahrlich zu einer Geschmacksoffenbarung geworden ist. emhoferbaermut115Unter der Devise „Bärmut – Wermut – Sehr gut“ schien das „Haus der Region“ fast aus allen Nähten zu platzen, wo man dem neuen Edelgetränk gerne seine Aufwartung machte. Natürlich aromatisch, leicht und erfrischend, sowie würzig und fruchtig – so präsentiert sich der „Bärmut“, der Namen stammt aus einer gelungenen Symbiose des „Bären“ und des „Wermut“, was liegt näher als einen „Bärmut“ daraus zu machen. Dazu Silvia Trippolt-Maderbacher: „Das Wermutkraut wächst bei uns wild und hat vor allem im Oberen Lavanttal eine lange Tradition. Sie wurde jahrzehntelang vergessen und spannend ist, dass mir immer mehr Lavanttaler erzählten, dass ihre Großmütter Wermutwein gemacht hätten – Ach ja, das Bauwehkraut – sagten viele. emhoferbaermut117

Produziert wird im eigenen Hause. Jede Zitrone und Orange wird von den beiden handgeschält, wobei auch jedes Gewürz und jedes Bröserl an Wermutkraut fein abgestimmt wird, jede Flasche wird selbst, in der eigenen kleinen, aber feinen Manufaktur in Bad St. Leonhard, abgefüllt und ettiketiert.

Der Bärmut schmeckt fruchtig-frisch nach Wein, mit einer deutlichen Wermut-Aromatik, angenehmer Zitrusnote und zurückhaltender Süße. emhoferbaermut114

Pur auf Eis mit Zitronen oder Orangenscheiben, oder perfekt als Spritzgetränk mit dem „Lavazante“ vom Hans Gritsch, vlg. Lenzbauer, oder als Cocktail mit dem Lavanttaler Gin von Edelbrand Sommelier Herbert Müller. emhoferbaermut121

Mit dabei waren auch BH Georg Fejan, der Chef der Lavanttaler Beschäftigungsinitiative Roland Bachmann mit Projektleiterin Regina Ragger und Verkaufsleitern Hildegard Kainz, der Obmann der Wolfsberger Werbegemeinschaft Karl Pacher, die Unternehmerinnen Gertraud Waschier und Ruth Schüssler, sowie Fotografin Ramona Steiner und LFS-Direktorin Elfriede Grössing. Sehr schön besungen hat den „Bärmut“ der MGV Wolfsberg, unter der Leitung von Alfred Rothleitner.

Und jetzt das dazupassende Video:

 

Nov
19

Köstliches von der Bohne

emhoferkorner113Seltene „süße“ Köstlichkeit aus Villach

Markus Korner ist ein wahrer Meister im Kreieren von süßen Köstlichkeiten. Nicht nur Wohlgeschmack, auch Dekoratives ziert seine Kreationen, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch großartig schmecken. Nachdem er seine Lehre beim Korbelius in Klagenfurt absolvierte, zog es ihn gleich zu Adressen mit großen Namen, was für ihn sehr lehrreiche Jahre waren, wovon seine Produkte markant Zeugnis geben. So war er beim Meindl am Graben, oder bei Toni Mörwald und Roland Huber. Heuer beschloss er sich mit der Konditorei Appe & Korner in Villach selbsttändig zu machen. Nach ersten Kontakten mit „Einfach köstlich“ beim Apfelfest in St. Georgen, wo er (sehr publikumswirksam übrigens) demonstrierte wie man einen „Apfelstrudel“ macht, folgte ein Besuch in seiner kleinen, aber feinen süßen Manufaktur in Villach, in der Italienerstraße 22c, wo er mit seiner Tarte eine wahre Meisterleistung hinlegte. Allein schon durch den außerordentlichen Geruch und Geschmack der Tonka-Bohne, welche man auch durch Zimt ersetzen kann, katapultierte er sich an vorderste Front im vorweihnachtlichen Himmel für Naschkatzen. emhoferkorner112

Gefrorene Kaffee-Tonkabohnen Tarte mit Marzipan

Zutaten für zwei Tartes

Boden: 500 g Rohmarzipan, 300 g fein gesiebten Staubzuckers. Die Zutaten werden mit einer Rührmaschine oder per Hand ungefährt fünf Minuten glatt geknetet.

Parfaitmasse: 25 g Kaffeebohnen gemahlen, 2 Stück Tonka-Bohnen gemahlen (es kann aber auch Zimt verwendet werden), 350 g Obers

200 g Dotter, 150 g Zucker, 60 g Wasser

150 g Mascarpone

Obers wird kurz aufgekocht, dann kommen die gemahlenen Bohnen dazu. Daraufhin wird der Topf mit einer Frischhaltefolie bedeckt und man lässt das Ganze 40 Minuten ziehen, wodurch das Obers Geschmack annimmt. Anschließend wird alles durch ein feines Sieb geschüttet und kalt gestellt.

Dann wird Marzipan ca. 3 mm dick ausgerollt und in die Tarteform gelegt.

In einer Rührmaschine werden die Dotter schaumig gerührt. In der Zwischenzeit lässt man den Zucker mit Wasser stark aufkochen, bis er feste Blasen wirft (ca. 110 Grad). Dann wird der gekochte Zucker langsam in die Dottermasse geschüttet und unter ständigem Rühren fünf Minuten lang aufgeschlagen. Dann wird der Mascarpone mit dem Kaffee-Tonkabohnen-Obers vermengt und halbsteif aufgeschlagen. Die Zutaten müssen kalt sein. Mit einem Schneebesen die zwei Massen kurz miteinander vermischen und in die Tarteform geben, worauf man sie vier Stunden einfriert. In gefrorenem Zustand kann man sie aus der Tarteform nehmen, mit Früchten garnieren und am besten fünf Minuten heraußen stehen lassen, aufschneiden und genießen..

Und hier noch zwei köstliche Videos:

 

 

Sep
09

Köstliche Schärfe vom Chili Fraunz

Ein „Gaumenschnalzer“ aus dem Lavanttal Text, Fotos und Video: Josef Emhofer Der „Chili Fraunz“ ist mit seinen hochinteressanten und wohlschmeckend-scharfen Produkten bereits sprichwörtlich, fast in aller Munde. Der gelernte Zahntechniker, den bald das Fernweh packte, hat eine starke kulinarische Ader, speziell, wenn es um wohlschmeckende Schärfe geht. Den leidenschaftlichen „Scharf-Esser“ packte schon früh das „Chilifieber“ und dies lässt sich wahrlich „schmecken“. Mit den ersten eigenen Chilipflanzen war der Grundstein für „Chili Fraunz“ gelegt und der junge Feinschmecker widmet sich seit kurzem hauptberuflich der Veredelung von Chili und Co. emhoferchilifraunz114„Für mich steht der Geschmack im Vordergrund, dann die Schärfe. Man sollte trotz Chili schmecken, was man isst.“ , so Klary, der auch Kooperationen mit heimischen Produzenten (Essig, Gemüse und Fleischereien, etc.) plant, um die hochwertigen Produkte des Lavanttales zu verbinden. Der „Chili Fraunz“ bietet u.a. folgendes an: Mango Madness und Mango Heaven, die Saucen passen perfekt zu weißem Fleisch, aber sie eignen sich auch als pikanter Dip zu Käse. emhoferchilifraunz112Papaya Mayhem eignet sich gut zu Paniertem oder auch für fruchtige Wok-Gerichte. Cayenne Chaos und Scorpion Hell sind tomatenbasierte Saucen, die ideal zum Verfeinern und Würzen von Suppen und Gulasch geeignet sind. Und da wäre noch ein Gaumenschnalzer vom Feinsten, der „Bacon Jam“ eine süße Speckmarmelade, die sich hervorragend im Burger macht, oder auch als Aufstrich bestens schmeckt. Zum Marinieren: Mango Heaven oder Mange Madness eignen sich hervorragend zum Marinieren von Geflügeltem. Man mariniert Hühnerbruststücke damit, lässt sie für ein paar Stunden ziehen, umwickelt sie mit Speck und lässt sie bei 180 Grad im Ofen durchgaren.emhoferchilifraunz111 Die Saucen sind im Lavanttal bereits bei Fleischerei und Forellenhof Jäger, im Haus der Region, im Lagerhaus Wolfsberg und bei der Fleischerei Kriegl, bei der Fleischerei Sajovitz GmbH und beim Grillteufel erhältlich. Kontakt: Christian Franz Klary, Gottfried Wutscher Weg 8, 9431 St. Stefan, Telefon: 0699 17328019 oder via mail an office@chilifraunz.at . Man kann sich aber auch auf www.chilifraunz.at informieren. Und hier noch ein köstlich-scharfes Video:

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